Beiträge von Cerridwen

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    Man sollte nicht unbedingt nach hinten wegspringen, sondern sich groß machen und nach vorne gehen und dem Hund damit den Raum für das Hochspringen nehmen - sagt unsere Hundetrainerin

    Ich springe zum Beispiel nicht nach hinten weg, sondern zur Seite, oder drehe mich zur Seite weg.
    Wenn ich bei meinen nach vorne gehen würde, würde trotzdem an mir rumhüpfen und das noch als Aufforderung sehen. "Hans Guck in die Luft" funktioniert auch immer ganz gut.

    Jeder Trainer ist halt anders und hat seine eigenen Wege. Es gibt halt keinen allgemeingültigen Weg, denn jeder Hund ist ja auch anders. Was bei dem einen super funktioniert, geht bei dem nächsten gar nicht.
    Es wäre ja auch langweilig, wenn alle das gleiche machen würden.

    Ich habe bei solchen nicht Einsehern auch schon mal das Spiegelspiel gespielt und denn mal gezeigt, was sie gerade mit dem Hund machen.

    Was ich auch gerne sage ist, naja im Moment stehen sie und auch der Hund, aber glauben sie, das sie auch 30 kg im vollen Lauf angesprungen so locker halten? Das wurde dann meist verneint und so konnte ich das dann auch immer drehen.

    Wenn die Leute auf dich zukommen, bitte sie höflich aber bestimmt, es nicht zu tun und einfach weiter zu gehen. Mach ich auch so und werde auch immer dumm angeschaut, aber das stört mich gar nicht. Da gibt es auch keine Diskussionen.

    Mit unserem Hopser habe ich es so gemacht, das ich in der Wohnung ihn auf seine Decke geschickt habe und er erst nach Aufforderungen durfte er Hallo sagen.

    Draußen habe ich ihn dann mit Schau zu mir geholt und wenn dann musste er Sitz machen und auf die Erlaubnis warten. Bei uns hat ein Lecker oder ein Spielzeug in der Hand ausgereicht, das er wieder bei mir war. Selbst bei der Dame, die ihn mal angefüttert hat, um ihren Rüden zu zeigen, das andere Hunde toll sind.

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    Deiner Aussage kann ich folgen. Mich würde allerdings mal die vertragliche Gestaltung (Haftungsfrage) zwischen dem Verein und den (nennen wir sie mal Hundefreunde), interessieren.

    Es gibt keine Vertragliche Gestaltung. Es ist ein Verein, der sich für die Hundehalter und deren Belange im Stadtbezirk einsetzt. Diese Menschen haben als Verein ein Brachland von der Bezirksverwaltung abgeschwatzt um für die Hundehalter einen Treffpunkt zu schaffen. Das Grundstück gehört der Stadt und der Verein kümmert sich lediglich um Sauberkeit und Gestaltung. Der Verein hat kein Recht, irgendejemande von dem Gelände zu verweisen/den Zutritt zu verweigern oder gar das Gelände zu verschließen. Ebenso sieht es mit dem Gelände aus, welches für das Welpenspielen genutzt wird. Am Eingang sind entsprechende Schilder, die auf die darauf hinweisen, das die Nutzung auf eigene Gefahr ist und innen gibt es eine Hinweistafel, auf der das wichtigste noch einmal zusammengefasst wird.
    Jeder Nutzer dieser Plätze weiß also vor dem Betreten von der Eigengefahr und wer diese nicht eingehen will, braucht ja das Gelände nicht betreten und wer die Plätze nutzt, der nutzt diese auf eigenen Gefahr und muss sich dann entsprechend mit dem Verursacher auseinandersetzen.
    Wie gesagt, diese Plätze sind vergleichbar mit einem städtischem Auslaufgebiet/Auslaufplatz, auch wenn ein Verein sich um diese Plätze kümmert und eben einen Rahmen bietet, das die Welpen mal eine Stunde in der Woche unter sich sind und sich nicht mit älteren Hunden den Platz teilen müssen.

    Du darfst es halt nicht mit einem Hundesportverein oder einer Hundeschule vergleichen, denn das ist es nicht und somit fallen auch die Regelungen anders aus.

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    Das ist aber schon grob fahrlässig, sollte es sich bei Euch ebenfalls um einen Verein handeln. Wenn dem so ist, wird sich Euer Vorstand sicherlich über die Kosten freuen für die er in Haftung genommen wird, wenn es denn zu einem Schadensereignis kommt, der Hund der betroffenen Person nicht versichert ist und bei den Eigentümern nichts zu holen ist. Sicherlich viele wenn und aber und auch viele Eventualitäten, aber man hat schon Pferde kotzen sehen, mitten vor der Apotheke!

    Es ist ein Verein, aber kein Hundesportverein oder ähnliches und es ist keine Hundeschule. Der Verein stellt lediglich das Gelände zur Verfügung, ebenso einige Dinge zur Umweltgewöhnung und eine Person steht für Fragen zur Verfügung und schaut etwas auf das Spiel, mehr nicht. Die Leute wissen es vorher und unterschreiben dafür. Es ist nichts anderes, als wenn diese Leute auf eine öffentliche Wiese gehen würden und dort ihre Hunde mit anderen zusammenlassen. Oder sich eine private Gruppe zu einer Welpenstunde trifft.
    Immerhin handelt es sich um ein freies Spiel ohne Kosten. Wer etwas spenden möchte kann es tun und wer nicht, der auch nicht.

    Wenn ich morgens mit meinen Hunden auf den Platz gehe, weiß ich auch nicht, ob der andere Hund geimpft ist oder eine Versicherung hat und dieser Platz wird auch von einem Hundefreunde Verein zur Verfügung gestellt. Dort ist auch jeder für sich verantwortlich und das Betreten ist auf eigene Gefahr.

    Nur weil ein Verein einen Rahmen für Treffen schafft und Ansprechpartner hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, das dieser auch für alles verantwortlich ist, was passiert.

    Das mit der Gewichtszunahme würde ich nicht so eng sehen. Lieber als Welpe etwas dünner als zu propper, das ist alle male besser für die Gelenke. Wenn er normal frisst und nicht zu dünn ist, dann ist es okay.

    Stubenreinheit wird sich noch etwas hinziehen. Da werden noch einige Pfützchen auf euch zukommen. Hunde erhalten erst mit ca. 4 Monaten die Kontrolle über ihre Schließmuskeln und selbst dann kann es noch passieren, das etwas reingeht. Aber desto mehr man aufpasst, desto mehr man draußen lobt und desto regelmäßiger man geht, desto schneller geht es.

    Ich würde es wissen wollen um ganz einfach noch entsprechend reagieren zu können. Sei es nun, das ich die Lunge und Blutwerte regelmäßig checke oder mit der Ernährung und anderen Dinge noch etwas versuche vorzubeugen.

    Meiner Meinung nach kann ich nur so effektiv auf das Tier eingehen und ihm noch eine schöne Zeit machen und früh genug reagieren, wenn die Lebensqualität nachzulassen droht. Ich würde nicht wirklich warten wollen, bis sich mein Hund unter Schmerzen quält.

    Nun abgeben muss man ihn nicht, man muss ihn aber zumindest melden und die Kontaktdaten hinterlegen.
    Also wenn man in Berlin einen Hund findet, muss man sich mit Polizei und der Tierfundstelle im TH in Verbindung setzen, die fragen dann einen Katalog ab und dann kannst du entscheiden, ob du den Hund in die Fundtiersammelstelle oder auf die nächste Polizeistelle bringst oder nicht.
    Ich glaube nach nicht einmal 10 Tage gehen die dann von der Fundstelle in die Vermittlung und spätestens dann könntest du den Hund eh wieder bekommen, wenn du Rechte anmeldest.
    Das man den Hund in den ersten 6 Monaten dann seinem Besitzer wieder aushändigen muss ist selbst redend.