Beiträge von Cerridwen

    Man macht es nicht anders, wie mit einem Welpen. Man geht in kurzen Abständen - ca. alle 1,5 - 2 Stunden raus und feiert draußen eine Party, wenn sie sich draußen gelöst hat. Weiterhin beobachtet man den Hund und auch wie bei einem Welpen, wenn der Hund anfängt auf dem Boden zu schnuffeln, nervös wird, schnappen und rausgehen - draußen gemacht, riesen Party.

    Drinnen die Stellen nicht mit Essigreiniger oder ähnlichem Reinigen, denn das verstärkt den Geruch und man könnte gleich ein Schild aufstellen mit Pipiecke und das in Leuchtbuchstaben.

    Dazu sollte aber auch festgestellt werden, ob körperlich alles okay ist. Denn alles üben hilft nichts, wenn organisch ein Problem vorliegt.

    Nein ihr seid nicht schrecklich für einen Hund und ich würde diesen Gedanken nach einem Hund nicht verabschieden.

    Wenn sich jeder potentielle Hundehalter solche Gedanken machen würde, dann hätten es einige Hunde bestimmt besser.
    Manchmal frage ich mich wirklich was sich manche Menschen in den Organisationen wünschen und was die Menschen machen sollen, die arbeiten gehen. Soll der Hund die ganze Zeit alleine bleiben?
    Ich betreue auch Hunde von Menschen, die arbeiten gehen oder anderwaltig mal keine Zeit haben und ich kann dir versichern, ich kann meinen Hunden und meinen Besucherhunden gerecht werden und die Besitzer können das auch. Die Hunde werden ja nicht nur geparkt, sondern bekommen Ablenkung und Beschäftigung, sie haben Hundekontakte und wenn alle gut sind, dann freuen sich die Hunde, wenn sie dort hin können und freuen sich genauso, wenn sie wieder nach Hause können. Natürlich kommt es auf die Tagesstätte an, aber wenn die gut ist, dann wird man dort dem Hund schon gerecht.

    Wenn es bei der Organisation nicht geklappt hat, dann versucht es bei der nächsten oder in einem TH.

    Also ich mache es so, das ich meine Hunde "einschalte". Das bedeutet, das ich vor dem Training einige Male nur so klicke und Leckerchen gebe und dann die Übungen abfordere. Zwischen verschiedenen Übungen mache ich eine kleine Pause und beginne dann wieder mit dem "Einschalten".

    Das geht ganz gut und die Hunde sind dann auch sofort voll da und aufmerksam.

    Besonders weil ein 8 Wochen alter Welpe schon soviel lernen kann, das er gut im Grundgehorsam stehen kann. :roll:

    Ich persönlich würde immer getrennt zur Hundeschule gehen, denn man kann ja auch immer nur mit einem Hund intensiv arbeiten und der andere muss in der Zeit ja warten. Wenn also beide Hunde die Hundeschule besuchen sollen, braucht man entweder eine Hilfsperson, die einem einen Hund abnimmt oder man muss zweimal gehen.
    Machbar ist es alle mal.

    Wie unser Zwerg dazu kam, hat der auch die Gruppe aufgemischt. Mein Großer und auch mein Sitterhund haben entweder mitgespielt, haben versucht dem Zwerg aus dem Weg zu gehen oder haben ihn ignoriert. Dort lag es dann an mir, das kleine Monster zu bremsen. Lenny kam ja auch mit 5 Monaten zu uns und er konnte "Sitz" und an der "Leine" laufen.
    Ich habe dann entsprechend reagiert und haben so immer wieder Ruhe in die Gruppe gebracht. Mit der Zeit hatten sich alle eingelebt und es wurde insgesamt auch ruhiger.
    Es dauert halt auch seine Zeit, bis alle ihren Platz gefunden haben - bei uns waren es 4 Wochen - und so gestaltete sich das Leben wieder einfacher und man konnte auch viel mehr Zeit für die Erziehung aufwenden.

    Alleinebleiben würde ich in ganz kleinen Minischritten beginnen, auch wenn er woanders schon länger allein bleiben konnte, muss er es bei euch noch von der Pike an lernen.

    Die Geschirre mit den Bändern sind nicht so toll.
    Aber es gibt noch ein Geschirr, das man zum Training und nur da einsetzen kann. Das ist ein Halti Harness Geschirr. Diese haben vorn an der Brust einen Ringsystem - ähnlich dem normalen Halti - und so kann man die Leine vorne am Schwerpunkt Brustkorb einklinken, wenn der Hund nun zieht, zieht er sich automatisch in einem Halbkreis, so das er in eine andere Richtung gelenkt wird und nicht vorwärts kommt.
    Das ist für mich das einige System, was ich noch für die Ausbildung und zum lernen verwenden würde.

    Hast du es schon mal versucht, dich wenn dein Hund auf dich zukommt, seitlich wegzudrehen, in die Hände zu klatschen und dich von dem Hund wegzubewegen?
    Das hat bei mir Wunder gewirkt und dafür gesorgt, das mein Hund auf dem Absatz kehrt gemacht hat und angelaufen kam.

    Zitat

    Ne.Man nimmt z.B. ein Schlüsselbund und wenn er anfängt zu bellen einfach neben ihn schmeißen.Glaubt mir ich bin Kynopädagogin und habe eine Hundeschule- das wirkt - aber bitte nicht auf ihn werfen.Das ganze nennt man SUBVESTIVES AGRESSINSVERHALTEN.

    Ich kenne einige Hunde, die würden einen Satz machen und dann das weite suchen und sich im Zweifel dabei in der Leine erhängen oder seine Menschen umreißen. Denn ich arbeite gern mit solchen Hunden, die durch solche Dinge vermistbeutelt wurden oder durch andere Traumen ein Knallschaden haben.
    Klar gibt es Hunde, bei denen es wirkt, aber eben auch die Sensibelchen, bei denen man es besser gar nicht erst in Betracht ziehen sollte.

    Also geben wird sich das nicht von alleine, sie wird es schon lernen müssen, das sie das nicht darf und so wirst du schon erzieherisch eingreifen müssen. Zum einen ist ja nicht nur die Straße gefährlich, sondern es kann ja auch der andere Hund mal nicht so sicher sein oder gar ein Problem mit einem so anstürmenden Powerpaket haben.

    Ob du jeden Hundekontakt ermöglichen willst oder nicht, das liegt ganz bei dir. Aber frage immer den anderen Besitzer, ob es okay ist, ganz besonders, wenn der andere Hund an der Leine ist.
    Meine Hunde dürfen generell zu keinen Hunden, wenn sie an der Leine sind und ich versuche dann auch die Kontakte zu verhindern - was leider nicht immer klappt, weil manchen Menschen nicht reagieren oder der Meinung sind, das jeder Hund wirklich jedem Hund guten Tag sagen muss.
    Dafür haben meine Hunde aber täglich ein bis zwei Stunden Freilauf auf einem Hundeauslaufplatz oder in einem Hundeauslaufgebiet, wo sie gezielt die Möglichkeit bekommen, ihre Sozialkontakte zu pflegen und mit anderen Hunden zu spielen und zu rennen.

    Du kannst auch mit einem "Schau" arbeiten und deinem Hund beibringen, dich anzuschauen und bei dir zu bleiben, bis du was anderes sagst. Oder wie du schon sagtest mit "Sitz" oder beidem zusammen.