Beiträge von Cerridwen

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    Eigentlich schon.....aber die ist auf englisch.

    Ich würde die auch gern lesen wollen, wenn ich darf - ich liebe es mich durch englische Fachbegriffe zu wühlen *hihi*

    Also Bücher könnte ich noch empfehlen:
    Verhaltenstherapie bei Hund und Katze von John Fischer
    Verhaltenstherapie des Hundes von Wolf-Dieter Schmidt (Aggressionen, Ängste - Phobien, Fallbeispiele, Therapieplanung - Therapieverlauf, Medikation, ethologisches Glossar)
    Und das Hundepsychologiebuch von der Feddersen soll ja noch sehr gut sein.

    Ich habe von Juni - Juli für 4 Behandlungen mit Röntgen und jede Menge Medikamenten bestimmt 300 Euro berappt.

    Impfen hatte ich schon vor der Erhöhung mit 50 Euro und Kastra Rüde war irgendwas bei 120.

    Die Preisunterschiede kommen zustande, weil es ja 3 Sätze gibt. Die einen rechnen nach dem einfachen Satz ab und andere nach dem 2fachen oder 3fachem.

    Ich bin im übrigen auch den ganzen Tag zu Hause oder kann meine Hunde zu den Terminen mitnehmen, das macht das ganze aber nicht unbedingt einfacher.

    In der Wohnung sind meine beiden im übrigen die reinsten Lämmer und draußen rotten sie sich gegen den Rest der Welt zusammen. Inzwischen lieben meine beiden sich auch, aber dazu mussten die erst mal klären wer der Chef im Ring ist und wer von den beiden das sagen hat.

    Wenn du meinst, du schaffst das und es stellt sich für dich kein Problem da, dann mach es. Aber mach dir auch klar, das es alles anders werden kann, als man erwartet. Es kann so leicht werden, wie die Mehrheit hier sagt, aber es kann auch alles ganz anders kommen.
    Und mal ehrlich 10 und 12 Monate, da kann noch einiges kommen und auch der pubertierende Dickkopf kann noch kommen. Lass uns über das Thema noch einmal in einem oder 2 Jahren sprechen ;)

    Die Preiserhöhung gab es aber auch schon Anfang des Jahres - um ganz genau zu sein Mitte April. Dazu muss man sagen, alles andere wird teurer: Strom, Wasser und was weiß ich nicht alles. Diese Kosten fallen ja auch bei einem TA an, wie soll der also seine Praxis führen und noch leben, wenn die Preise schon seit vielen Jahren geringer bleiben? Während in manchen Branchen die Löhne und Kosten gestiegen sind, sind sie bei den TA glich geblieben.
    He und seit froh, das die Regierung nur die 12% genehmigt hat, gefordert waren deutlich mehr.

    Ach und Chippen hat bei uns 40 Euro gekostet.

    Ich sehe das weniger als pauschalisieren, sondern eher als Erfahrungen.

    Die einen haben eben vermehrt leichte und positive Erfahrungen und die negativen oder stressigen sind nicht so tragen und bei den anderen ist es eher umgedreht.

    Ich für meinen Teil kann sagen, das ich meinen Hunden sehr wohl gerecht werden kann und trotzdem sind es kleine pubertierende Ar.......er, den einen Tag mehr und den anderen Tag weniger und ich weiß, das ich lieber 10 pubertierende Hunde mit meinen Kunden zusammen erziehe, als mir noch mal 2 im besten pubertierenden Alter ins Haus zu holen. Nach einander gerne, aber nicht noch mal auf einmal. :D

    Nein das Halti muss nicht immer drauf.
    Ich nutze das Halti auch schon mal, wenn ich in eine schwierige neue Situation mit einem Hund gehen, den ich körperlich nicht unbedingt gleich gehalten bekommen. Aber ich lege es darauf an, das ich in 2 - 3 Trainingssequenzen das Halti nicht mehr brauche.
    Solche Situationen kann man besser ohne Halti üben. Eventuell das Halti dann nutzen, wenn man gerade nicht übt und der Hund nicht vernünftig sichern kann. Mit Halti eine Sequenz gegen das Leineziehen zu versuchen, wird selten zu dem gewünschtem Erfolg führen. Zum einen muss man es dann tatsächlich Monate und Jahre dran lassen und zum anderen sind die meisten Hunde nicht doof und merken sofort den Unterschied und ziehen ohne Halti sofort wieder nach vorn.

    Dazu Halti und Buggy ist mal überhaupt keine gute Idee. Denn für einen Anfänger ist es verdammt schwer, einen Hund am Halti einhändig oder noch mit einem Gegenstand in der Hand zu führen und das kann mehr schaden als nützen.

    Die eigene Sicherheit und die Sicherheit der anderen geht vor. Wenn man eine Hund nicht vernünftig halten kann, würde ich es als Schritt eins mit einem Harness - Geschirr (gibt es auch von Halti) versuchen und wenn das auch nicht geht, mit einem Halti, aber in beiden Fällen muss man dann täglich wenigstens eine Einheit das Laufen an der Leine üben, sei es mit stehenbleiben, Richtungswechsel, die perfekte Position clickern oder wie auch immer.

    Zitat


    Aber bei zwei gleichaltrigen, extrem selbstbewussten Hündinnen sieht die Sache anders aus. Ganz normales, arttypisches Verhalten. Auch wenn Hunde Rudeltiere sind heisst das noch lange nicht, dass deshalb zwischen allen Hunden "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht.

    Müssen nicht Hündinnen sein. Zwei selbstbewusste Rüden können auch das Haus rocken.

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    Naja, ich kann Deinen Text absolut nicht bestätigen! Entschuldige!

    Es kommt aber bestimmt auch ein Stück weit auf die jeweiligen Hunde aber auch auf den Halter an!

    Nun da muss man sich nicht entschuldigen. Ich sage immer das man froh sein kann, wenn man es einfach hat und das auch ohne größere Probleme unter den einzelnen Mitglieder des Hunderudels.

    Da ist es auch egal, ob das eine Labrador, ein Border Collie, ein Schäferhund, ein Am Bull oder was auch immer für ein Hund ist.

    Es kommt sehr auf die Charakter der Hunde an. Wenn einer eher zurückhaltend ist und der andere etwas stürmischer, ergänzen die sich sehr gut. Aber wenn man dann das Pech hat und 2 Hunde mit einer sehr ähnlichen Verhaltensstruktur, dann kann es schon zu einem Problem werden. Diese Problem kann dann, wie schon gesagt, zu einer Überforderung führen oder das ein Hund zurückstecken muss oder was auch immer.

    Ich bin nun wahrlich nicht überfordert, aber an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust mehr, meine Quatschköppe in die Schranken zu weisen und überlasse es meinen Mann. Das braucht man zwischen durch einfach mal um Kraft zu tanken. Gut ich habe nur einen BorderLabbi und einen RussellFox, aber beide sind alleine schon arbeitsintesiv, was die Auslastung angeht und wenn ich da mal die Zügel schleifen lasse,, dann sind sie wie Pech und Schwefel und sie hecken ständig etwas neues aus. Es gibt Tag, das beide wirklich zu Ar.......er mutieren und es gibt Tage, an denen sie einfach Lämmchen sind.

    Das ich es schaffe, weiß ich und ich kann mich noch an die entsetzten Gesichter erinnern, wie es rum ging das ich Lenny übernehmen. "Bist du wahnsinnig", "Wie willst du das mit zwei pubertierenden schaffen", "zwei Hunde sind zwar schön, aber in der Alterszusammensetzung". Heute kommen dann eher Sprüche wie: "Ich bewunder immer wieder, wie du das hinbekommst", "Wie machst du das bloß", "Man haben die sich gut entwickelt"

    Es ist ja schön, das andere nur die Friede, Freude, Eierkuchen - Situationen haben, aber wie gesagt, bei uns gab es auch andere Situationen und Probleme.

    Nun was nützt es also einen Fragesteller, wenn man nur die schönen Seiten sagt und nicht auch mal auf die nicht so schönen Situationen hinweist?

    Ich würde mich mit der Dame in einem Bistro treffen - erst mal ohne Hund - und dann mit ihr in Ruhe sprechen. Vielleicht erfährt man so etwas mehr über die Gründe und Hintergründe und kann sich dann entsprechend einigen. Dann würde ich dafür sorgen, das die Kontaktaufnahmen nicht mehr über die Oma laufen, sondern über mich und mich dann um alles weitere kümmern, zum Beispiel: Fotos senden oder Treffen.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, das die meisten Menschen, die sich privat von ihren Hunden trennen, nicht lange ein Interesse zeigen. Bei Feyd war es nach einem halben Jahr Ruhe und bei Lenny sogar schon nach einer Woche - wahrscheinlich weil Lenny gar nicht mehr zu den Leuten und schon gar nicht zu denen auf den Arm wollte.