Beiträge von Cerridwen

    Ich glaube, das könnten die sein, an die meine Freundin geraten ist, klingt alles so ähnlich.

    Zu Ihr habe ich gesagt, mache das, was sich nach deinem Bauch richtig anfühlt und nicht, was man von dir verlangt. Wenn du nicht hinter der ganzen Sache stehst, bringt es dich in der Erziehung auch nicht weiter.
    Mein Freundin hat dann auch sehr schnell bei denen das Handtuch geworfen, weil es sie tatsächlich bei ihrem Problem nicht weiter brachte.

    ND hat schon den einen oder anderen Ansatz, den man bestimmt übernehmen kann, aber wenn ich dann schon höre: der Hund läuft vor dir, der dominiert dich oder ähnliches, dann finde ich das eher zum schmunzeln. Zudem finde ich Nd für die Stadt als Erziehungsmethode völlig ungeeignet. Wenn man richtig Platz hat und das richtig ausleben kann, kann ich mir es vielleicht sogar noch vorstellen.

    Naja wenn ich danach gehe, was alles toxisch ist und von was alles meine Hunde sterben könnten, dann müsste ich sie in Watte packen - und eigentlich müssten sie dann schon jämmerlich verstorben sein.
    Im Übrigen fehlt in der Aufzählung noch Paprika und da ganz besonders die grünen, dicht gefolgt von den gelben und den orangen Paprikas.

    Wenn ich jetzt mal von den 30g /kg KG ausgehen, dann müsste mein Feyd schon mal fast ein Kilo Weintrauben futtern. Von der Menge wird ja selbst mir schon schlecht - schon allein von dem Gedanken.

    Alkohol ist für mich auch nicht gerade gesund und kann mich umbringen, aber trotzdem bringt mich mal ein Bier oder ein Glas Wein nicht um und mein Körper kann das bestimmt ohne Probleme verstoffwechseln.
    Warum sollte also der Stoffwechsel eine Hundes das nicht können? Ganz egal, welches Futtermittel bekommt.

    Ich bin bei der Frage davon ausgegangen, das es um den eigenen Hund geht und nicht um einen anderen Hund, den man begegnet. Deswegen liegt es im eigenen Ermessen, ob man Kontakte an der Leine dem eigenen Hund generell verbietet oder ob man diese nicht verbietet und dann nach Absprache mit dem andere Hundehalter zulässt.

    Meine Hunde dürfen halt generell keine Kontakte an der Leine haben. Ich bin zwar auch nicht erfreut, wenn andere Hunde dann zu uns kommen, aber das ich mich darüber ärgere, habe ich inzwischen aufgegeben, denn ich habe inzwischen gelernt, dass das, was für mich selbstverständlich ist - nämlich sich abzusprechen und zu fragen, für andere völlig lächerlich ist.

    Nein du nimmst deinen Hund nichts weg, wenn er diese Kontakte an der Leine nicht hat. So lange er denn noch Kontakte ohne Leine hat und nach Herzenslust spielen und toben kann.

    Mein Hund wird auf Spaziergängen ausgelastet und mit dem wird trotzdem noch gespielt und getobt und trotzdem freut er sich, wenn er seine Leckerchen vom Einkauf in die Abstellkammer tragen darf oder das er diese draußen vom Auto in die Wohnung tragen darf.

    Ziehen: meine Hunde sind auch keine Schlittenhunde und trotzdem ziehen sie mich samt Scooter schon mal mit riesen Spaß. Zum Starten helfe ich mit und zwischen durch ziehen sie auch mal alleine. Gut der große Fratz eher als der kleine Terrorist, aber beide haben unheimlichen Spaß daran und ist weder überfordert, noch hat er Gelenkprobleme.

    Ich finde diese Verallgemeinerungen ziemlich schrecklich.

    Zitat

    Das klingt ganz plausibel - aber wie erkläre ich es Fräulein Leika, dass man NUR und AUSSCHLIESSLICH auf Kommando Tönchen zu machen hat - also keinesfalls, wenn man morgens ins gefährliche Treppenhaus raus geht....

    Bei uns geht das mit "Nein still" oder "falsch" oder nur "Schtt Still"

    Zitat


    Cerridwen: Schau kennt er, funktioniert nur nicht mehr, wenn wir zu nah sind. Umdrehen geht oft nicht, wenn der andere HH+H z.B. an einer Bushaltestelle rumstehen und warten oder draußen im Cafe sitzen. Darf er eigentlich jeden Hund begrüßen oder muss das an der Leine unbedingt unterbunden werden?

    Ob er Hunde an der Leine begrüßen darf oder nicht, das liegt ganz in deinem Ermessen und in deinen Wünschen. Ich möchte es grundsätzlich nicht, aber da bei uns mehr Hunde frei laufen, als an der Leine, habe ich es schwer, meinen Hunden das zu erklären. Weil wenn sie es gerade mal wieder begriffen haben, kommt wieder ein Halter den es gar nicht interessiert oder ein Hund ohne Halter und das war es dann mal wieder.

    Ja das mit dem Schau muss man einfach üben und immer wieder üben und jedes Mal, wenn man es näher geschafft hat, noch mehr loben als sonst schon. Beobachte mal deinen Hund, man merkt es, wie lange er noch ansprechbar ist und wann dieses weg ist. So kannst du sehr gut sehen, wo du spätestens dein Schau einsetzen musst, damit es bei deinem Hund noch ankommt und wo du es nicht mehr sagen brauchst.

    Wenn Hunde an einer Bushaltestelle sitzen oder in einem Café, dann hast du noch die Möglichkeit, die andere Straßenseite zu nehmen oder du versucht es, in dem du etwas aus der Situation herausgehst und deinen Hund wieder auf dich lenkst und dann mit der Ablenkung an den anderen Hunden vorbei gehst. Das geht mit einem ganz tollen Spielzeug oder einem besonderen Leckerchen. Hunde können so schön dumm aus der Wäsche schauen, wenn sie bemerken, dass das Ziel der Begierde gar nicht mehr da ist - was ich da schon an Schmunzler und Lacher auf meiner Seite hatte.

    Ich habe bei Feyd zum Beispiel ein Würstchen in die Hand genommen und es für ihn unerreichbar hingehalten und gewartet. Bei ersten kläglichem Jammern fiel das Würstchen runter. Das habe ich dann einige Male gemacht und dann etwas länger gewartet und es kam das erste klägliche bellen und irgendwann habe ich wieder etwas gewartet und es kam der erste richtige Beller. Bei dem hat es 2 Tage oder so gedauert.

    Lenny braucht dafür schon etwas länger und für Würstchen wollte er sich nicht überreden lassen. Also habe ich den Wobby (Kong Wubber) genommen und es genauso gemacht, allerdings braucht der Zwerg länger als Feyd und ist noch beim Jammern und das schon seit 2 Wochen.

    Zum einen ist es in dem Alter noch ganz normal, da hilft wirklich nur üben, üben und noch mal üben.

    Du bist da schon auf dem richtigen weg. Bringe ihm das "Schau" bei und so lange der Hund das noch nicht kann, versuche es weiter mit Ablenkung. Wenn gar nichts geht, drehe einfach um, gehe einige Schritte in die andere Richtung und wenn er wieder bei dir ankommt, wieder umdrehen und direkt ein Sitz verlangen und warten, bis der andere Hund vorbei ist.

    Das hat bei meinen beiden ganz super funktioniert und auch bei den Hunden von Bekannten und Freunden.

    Nun es ist doch auch die Frage, bei welchem Hund er die Tipps mit der Decke (gut ich würde eher zu Packtaschen tendieren) und das Ziehen gegeben hat.

    Es gibt Hunde, die brauchen eine Aufgabe und die sind glücklich, wenn sie etwas tragen dürfen, fühlen sich dann wichtig und sind direkt etwas aufmerksamer.
    Schlittenhunde oder Mixe daraus, sind durch aus zum Ziehen gemacht und werden sich auch nicht beschweren, wenn sie endlich mal was ziehen dürfen. Aber auch sonst kann jeder Hund ziehen und erfährt somit eine ganz andere körperliche Auslastung. Sei es nun bei einem Wagen mit Kindern oder einen Scooter oder ein Fahrrad oder ein Trike oder einen Schlitten bzw. Sommerübungswagen.

    Die Aussage so ist nicht verkehrt. Es kann aber sein, das sie in dem genannten Kontext vielleicht verkehrt war.