Beiträge von Cerridwen

    Stell dir mal vor, du hast Angst vor sagen wir mal Spinnen. Du sitzt auf der Couch und gegenüber an der Wand sitzt eine dicke fette Spinne und du erhälst ein Stück Schokolade, immer wenn du hinschaust und nicht in Panik gerätst. Jede Woche wird dann die Couch etwas an die Wand heran geschoben und so weiter und sofort. Irgendwann wirst du diese Spinne anfassen können.
    Aber wenn du noch in der Phase bist und die Spinne aus sicherer Entfernung an sehen kannst und du wirst wach und die Spinne sitzt neben dir auf dem Kissen, wie wirst du reagieren?

    So und nun lege das mal auf deinen Hund um, der Angst hat und Hunde in seiner Umgebung nicht wirklich ertragen kann. Es gibt immer einen Unterschied, ob ein Hund an der Leine ist oder im Freilauf. Wenn dein Baby im Freilauf auftaut, ist es doch okay.
    Aber wenn sich der Knirps an der Leine aufregt, dann sollte man da auch nichts erzwingen, wenn er sich direkt aufregt, wenn er einen anderen Hund sieht, dann ist der Abstand noch nicht ausreichend und müsste vergrößert werden.

    Zitat

    ehrlich gesagt war es eigtl. immer ein versehen. hier aufm dorf ist das halt ein bisschen schwerer zu verhindern. Die Hunde standen hier Reiehnweise an der Tür weil die hier teilweise auf der Straße rumlaufen. Da hat man einmal nicht aufgepasst und zack wars passiert.

    Weil man auch nicht auf eine Hündin in der Läufigkeit aufpassen kann und sie während dieser Zeit diese nicht alleine raus lässt und diese während der Zeit an der Leine behalten kann :kopfwand:

    Was möchtest du hören?

    Du wirst dir immer Gedanken machen müssen, was und vor allem wie viel du deinem Hund zutrauen kannst und wo es noch zu früh für ist.

    Wenn du weißt, das er auf andere Hunde nicht so toll reagiert, dann versuche es mit einer entsprechenden Desensibilisierung. Bedeutet, das du nicht dichter an einen anderen Hund herangehst, wie dein Hund noch entspannt und locker ist.

    Das übst du am besten unter Anleitung eines Trainers in einer Hundschule oder privat. Aber bitte suche dir jemanden, der nichts in Richtung "aktiver Unterwerfung" macht, sondern durch und durch mit positiver Bestätigung arbeitet. Denn nur so kann dein Hund lernen, das ein andere Hund oder Mensch etwas schönes ist.

    Wie schon erwähnt wurde, es geht nicht von jetzt auf gleich, sondern es kann Monate, ja sogar Jahre dauern.

    Naja und warum willst du anderen Menschen etwas erklären? Sage rechtzeitig, das man den Hund bitte abrufen und nicht zu deinem Hund lassen möchte und gut ist. Da gibt es nichts zu erklären und zu diskutieren schon mal gar nicht.

    Wie grausam kann ein Mensch sein, das er das ganze erst mal filmt, bevor er dem Hund hilft?

    Und es gibt sehr viele Spielzeuge, die gefährlich werden können. Genau deswegen sollte man ja mit seinem Hund spielen und den Hund beim Spielen nicht unbeaufsichtig lassen, wenn er mit einem Spielzeug spielt.

    Kong kann auch so eine Gefahrenquelle werden, wenn man diesen füllt und in den Kühlschrank legt, dann ist das obere Loch auch zu und es kann zu dem gefährlichen Unterdruck kommen.

    Wie wäre es mit einem kompetenten Trainer oder einer Hundeschule und viel üben?

    Das wenn ein Hund kaum Kontakte hat und nicht wirklich ausgelastet und gefordert wird, dann auch schon mal zickig reagiert, ist völlig normal.
    Überlege doch mal, wie es dir gehen würde, wenn du 22 Stunden in deinem Zimmer bleiben müsstest, eine Stunde Zeit bekommst, dich mal zu beschäftigen und was zu lesen und vielleicht eine Stunde, wo du Abwechslung von Außen bekommst.
    Wie würdest du reagieren, wenn dann in deiner kostbaren Zeit noch ein anderer Mensch die Aufmerksamkeit fordert?

    und warum lässt du dich so abwimmeln? Oder warum fährst du nicht in die Stadt in eine TK?

    Mal davon ab, das es schon nicht gesund sein kann, der Hündin in dem Alter noch einen Wurf zu zumuten, ist es nicht ungewöhnlich, das in dem Alter nur weniger Welpen geboren werden, aber es kann auch sein, das noch einer im Geburtskanal steckt und wenn der kleine nicht trinkt, dann muss er zu einer Amme oder von Hand aufgezogen werden. Es sei denn, es ist egal, ob alle überleben.

    Bist du das 3/4 Jahr komplett da oder fährst du zwischendurch nach Hause?

    Wenn du nämlich zwischen durch aus- und wieder einreist, begingt die Zeit meines Wissens wieder von vorne zu laufen.

    Hier hast du noch einige andere Versicherung zur Auswahl, die bis ein oder 2 Jahre einen Auslandsschutz haben.

    Bring dem Hund Schau bei und Kehrt. Dann halte es auf Abstand und fordere das Schau, solange der Hund noch entspannt ist und wechsel dann die Richtung, entweder zurück oder im 90 Gradwinkel und bringe so Abstand zu dem anderen Hund rein.
    Mit der Zeit wirst du den Abstand verringern können.
    Sollte mal unverhofft ein Hund auftauchen, kommt das Kehrt recht gut. Also auf dem Absatz umdrehen und zurück gehen.
    Sollte man mal nicht schnell genug sein oder unverhofft ein Hund um die Ecke kommen und es gleich losbrechen, kann man nur den Hund sichern und wortlos schauen, das man aus der Situation herauskommt.

    Wenn er ohne Leine keine Probleme macht, kann es auch helfen, wenn man die Leine fallen lässt, sich umdreht und einfach in die andere Richtung wegläuft.
    Wichtig ist, das du selber ruhig bleibst und die Leine nach Möglichkeit keine Spannung bekommt. Die Leine sollte immer Locker sein.

    Im Zweifelsfall suche dir einen Trainer, der dir dabei hilft und sei gewiss, das ganze braucht Zeit und kann Monate bis Jahre dauern.