So unser Fall ist auch sehr spaßig. Ich bekam eine schriftliche Entschuldigung per Post. Dazu einen Hinweis, das man gegen den "Anzeigenerstatter" ein Verfahren wegen falscher Verdächtigung eingeleitet hat. Da fühlt man sich doch schon fast wie ein Schwerverbrecher.
Nun gut, für ich ist der Fall erledigt und ich werde meine Hunde mit Erziehung quälen.
Beiträge von Cerridwen
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@ Cerri: Ach ja, ich habe neulich übrigens sogar Hundehalter beobachtet, die auch auf den Platz machen!
Kannte man den? Wo bist du morgens?
Die Kacke von den Menschen und die vergessenen Hundehaufen und jeglicher andere Müll, wird von dem Benutzern des Hundeplatzes weggeräumt - spätestens in einer der mehrmals im Jahr stattfindenden Aufräumaktionen an einem Samstag.
Das Gelände kaufen, dürfte finanziell nicht möglich sein. Die Mitgliederbeiträge sollen sehr gering sein - bin ja nicht in dem Verein - und schon allein die Patenschaft für die Tütenspender ist kostenintensiv, viele Zuschüssen von der Verwaltung gibt es auch nicht.
Auf dem Platz findet man immer einen Menschen, der alles weiß oder kann und einige haben wirklich Erfahrung.
Ich bin immer morgens auf dem Platz und am Wochenende ist es unterschiedlich, da ist aber meistens mein Männe unterwegs. -
Unsere Hunde haben sich freiwillig den Platz vor dem Fernsehschrank ausgesucht und wir haben dann noch eine Decke hingelegt.
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Ich würde es mal mit dem File Recovery probieren, damit habe ich schon einiges retten können, was eigentlich schon weg war.
Man braucht aber einen anderen Speicherort für die gefundenen Dateien. -
@ Alina,
Darüber hatten wir schon einmal nachgedacht, aber die Partygänger klettern auch über den Zaun.
Zum anderen ist es ein öffentliches Gelände, das vom Bezirksamt zur Nutzung an den Verein gegeben wurde, aber für jeden öffentliche zugänglich sein muss. Der Verein hatte um ein Gelände als Lauffläche für den Hund gebeten und früher gehörte wohl auch mal der Platz der Wagenburg dazu. Aber das war auch vor meiner Zeit. Sie bekamen das Gelände unter der Auflage, das sie es pflegen und sauberhalten und das es für alle Hundehalter offen ist.@ Kleiner Fuchs
Das mit den Spendenkarten ist so, das man sie auf den Vereinstreffen bekommt oder wenn jemand von den entsprechenden Vereinsmitgliedern auf dem Platz ist.
Diese Spendenkarten sind freiwillig, es gibt keinen Zwang, gleiche Gründe wie oben.
Erreichen kann man den Platz, wenn man bis zur Warschauer Str. oder bis zum Ostkreuz fährt und dann die Revalerstr. entlang läuft. Von beiden Seiten sind es ungefähr 10 - 15 Minuten Fußweg.
Impfpass brauchst du nicht und ansonsten ist es genauso wie in jedem anderen Auslaufgebiet auch. Also gegenseitige Rücksichtnahme und die Haufen wegmachen - auch wenn das viele gern vergessen. Mit der Tür etwas aufpassen und sich nicht von einer Hundemeute erschrecken lassen - auch wenn die mal wild am Zaun benehmen - die meisten sind gar nicht böse, auch wenn sie sich so benehmen.
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Kannst du mir mal das "Namensspiel" erklären? Und Orientierung an der Schleppleine? @ Cerridwen
Das Namensspiel ist nichts anderes, als dann man anfängt in ganz ruhiger Umgebung den Namen des Hundes sagt und wenn dieser dann reagiert, entsprechend lobt und belohnt. Bei der Belohnung kann man variieren mit Leckerchen oder Spiel. Man beginnt in einem ableknungsfreien Raum und steigert dann langsam die Ablenkung.
Orientierung an der Schleppleine ist es auch so, das man sich ein Rechteck denkt und dort entsprechend einfach geht. Der Hund bekommt so die Möglichkeit, selbst den Kontakt aufzunehmen. Je Seite geht man so 10 - 30 Schritte und Hund wird nicht angesprochen, nicht gerufen oder ähnliches. Wenn der Hund mal zu sehr in der Leine liegt, wartet man einfach etwas, bevor man weiter geht. An den Ecken wartet man einfach eine gewisse Zeit und geht in die andere Richtung. Auch hier beginnt man mit wenig Ablenkung. Wenn der Hund Kontakt aufnimmt, wird Hund gelobt, belohnt und wieder weggeschickt.
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Rar machen ist ein wenig schwierig, wie ich finde, da ich mich ja allein um sie ümmereim Prinzip, aber wenn ich dann mal nicht da bin oder nicht sichtbar, dann hängt sie eben bei irgendwem anderes rum....
Ich mach es im Moment so, dass wir rausgehen und ich oft einfach die Richtung wechsle. Da bin ich mir jedoch nicht so sicher, ob ich sie rufen soll, oder nicht. Und ich geh mich verstecken. Dann ist sie immer sehr aufmerksam und sucht mich auch. Nur wenn sie mich hat, dann freut sie sich eigentlich nicht.Rar machen heißt ja nicht, das du dich nicht kümmern sollst oder das du nicht da seins sollst. Aber es bedeutet einfach mal, das du sie etwas ignoriest und das geht am besten mit einem Buch oder beim Fernsehn. Du kannst dich auch zum lesen auf/in ihren Schlafplatz setzen.
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Patricia B. McConnell - Die Hundegrundschule
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Hast du dich auch schon mal rar gemacht?
Ansonsten solltest du einfach vielleicht noch mal von ganz vorne anfangen. Einfach mit dem Namensspiel beginnen, Orientierungstraining an der Schleppleine oder ähnliches.
So kann deine Hündin entscheiden, wann sie Kontakt aufnehmen möchte und wann nicht.Ich kann jetzt ja nichts genaues sagen, aber meine Vermutung geht dahin, das du dich deiner Maus eher aufdrängst und sie damit nicht umgehen kann. Was ja auch nicht ungewöhnlich wäre, wenn man an ihre Vergangenheit denkt und wer weiß, was sie noch alles durch gemacht hat in den ersten 2 Monaten.
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Wie lange hast du die Suri schon?
Was und wie habt ihr bisher gearbeitet?
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Ich würde an der Schlepp gerade zum Anfang immer erst ein Orientierungstraining machen, damit sich Hund und Halter an die Schlepp und den Umgang mit dieser gewöhnen können.
Geh dazu auf eine ruhige Wiese ohne Ablenkung und stecke dir da in Gedanken ein Quadrat ab. So zwischen 10 - 30 m Seitenlänge. Gib dem Hund Leine und gehe einfach los, ohne was zu sagen. Kommt der Hund unaufgefordert zu dir, dann kurz loben und belohnen und wieder wegschicken und weiter gehen. An den "Ecken" kurz warten und bis zu einer bestimmten Zahl zählen, damit man an jeder Ecke gleich lange wartet.
Je nach Alter und Größe des Hundes macht man es so ca 15 - 45 Minuten.
Es hat den Vorteil, das man lernen kann, Leine aufzunehmen und wieder anwickeln ohne über die Leine zu stolpern oder sich darin zu verheddern und zum anderen, lernt der Hund selber auf seine Menschen zu achten und von selbst den Kontakt zu suchen.
Wenn das dann auch mit mehr Ablenkung klappt und sich nicht mehr verheddert, dann kann man auch mit anderen Übungen weitermachen - oder es kombinieren. So wie Scherbenstern ja schon einiges beschrieben hat.