Beiträge von Cerridwen

    Nun es zwingt dich ja auch keiner, das du den Beitrag zahlen sollst und dann auf das Gelände gehst um dich mit anderen Hundehaltern zu treffen.

    Je nach dem wie viele Menschen dort dieses Angebot nutzen, sehe ich es als eine Art Pachtgebühr an und da sind 30 Euro im Monat nicht viel. Besonders wenn von dem Geld auch noch etwas auf dem Paltz gemacht werden soll. Licht braucht Strom und das ist nicht gerade billig. Einen Weg aufschütten braucht Material und so weiter und sofort.
    Im Gegenzug könnt ihr ja die Dame bitten, euch mal den Kostenvoranschlag zu den Änderungen zu zeigen und dann mal zu rechnen, was alles kosten kann und wofür diese Gelder von euch eingesetzt werden.
    Jedes Geschäft hat seine Vor- und Nachteile und eine Platzgebühr hat ja nun erst einmal nichts mit Kursen zu tun.

    Es gibt viele Vereine, die ihre Trainigsflächen unterverpachten um so noch etwas mehr einzunehmen.
    Wir hatten hier mal einen Hundeplatz für kleine Hund und Mischlinge, welcher die Nutzer pro Stunde kostete und das obwohl im nahen Umkreis einige Hundeplätze waren. Wenn man diesen Platz regelmäßig jeden Tag eine Stunde besucht hätte, wäre man auch bei 30 Euro im Monat gewesen und das auch ohne Kurse und das nur für eine eingezäunte Wiese.

    Sie könnte also auch das Gelände zum Spielen öffnen und eine Stundengebühr nehmen, damit man diesen Platz betreten kann, das kann dann sogar noch teurer werden.

    Zitat

    Wenn man das als Maßstab nimmt, dann dürfte wahrscheinlich kaum ein Hund dieses Forums jemals ohne (Schlepp-)Leine laufen...meine Hunde übrigens eingeschlossen... ;)

    Hm dann mache ich was falsch :p
    Mein großer ist stopbar egal was er gerade gefunden hat und wartet da - das reicht ja, wenn er nicht weiter nachsetzt. Stoppen und dann abrufen klappt bei uns bestens.
    Der Kleine kann es noch nicht und bleibt deswegen an der Schlepp, wenn ich in nicht reizarmen und gefahrlosem Gebiet unterwegs bin.

    Nun ein vernünftiger Züchter braucht kein Zuhause suchen, die haben meist schon Wartelisten und haben entsprechend schon Abnehmer - welche auf Herz und Nieren geprüft sind - bevor die Hündin überhaupt gedeckt ist.

    Was noch in der Hündin drin sein soll? Vielleicht noch ein Welpe, der nicht geboren wurde?

    Zitat

    Am donnerstag wird sie betäubt und er behandelt sie dann.
    Falls die ätzung aber bis in den Magen ist...kann man nichts mehr machen.

    Sofort und unverzüglich zu einem anderen TA, Donnerstag kann es schon alles zu spät sein. Wenn es eine Verätzung ist, dann muss sie sofort richtig behandelt werden und ist ein Notfall. Eine Behandlung mit Schmerzmittel ist da nicht der richtige Weg.

    Nun wenn ihr den Platz auch ohne den Trainer zum Spielen nutzen könnt, dann finde ich den Preis okay.

    Was das Training angeht:
    Sind es Kurse mit festgelegter Teilnehmerzahl und in festen Gruppen oder sind es freie Trainings mit wechselnden Hundehaltern?

    Bei festen Gruppen und Kursen sollte schon so etwas wie ein Plan geben, an dem man sich entlang hangeln kann.
    Allerdings ist es bei freien Gruppen schwierig, einen Stundenplan zu erstellen. Man muss sich dann immer erst die ganze Gruppe kurz anschauen und dann entsprechend entscheiden, was man machen möchte und in welcher Art und Weise. Problem ist dann nur, das man dann oft etwas unorganisiert wirkt oder das die einen in der Gruppe sich langweilen, weil diese schon etwas weiter sind.

    Nun zum einen würde mein Hund auch knurren und versuchen zu schnappen, wenn ihm etwas weh tut und ich mich dann auch noch "unangemeldet" über hin beugen würde.

    Der Zwerg hat vielleicht noch nicht viel mit Menschen zu tun gehabt und hat es nicht gelernt. Aber das ist in dem Alter noch kein Grund zum verzweifeln. Das kann alles noch werden. Shoppy hat dort ja schon das eine oder andere gesagt.

    Aber auch mit einem Duldungstraining kann man sehr viel erreichen - es wird auch ganz gern Tierarztspielchen genannt. Damit wird der Hund nicht unbedingt zum größten Kuschler, aber er lernt, das man Berührungen auch dulden kann und muss.

    Das es rasseuntypisch ist, das Goldies zu Zicken werden und mutieren, kann ich in der heutigen Zeit nicht mehr unterschreiben. Ich kenne schon zu viele Goldies - auch aus guten Zuchten - welche alles andere als pflegeleicht und anhänglich waren, sondern von Anfang an sehr eigenständig und eigenbrödlerisch. Aber das sind Dinge, die man sehr gut in den Griff bekommt, wenn man konsequent übt.
    Der "will to please" kommt schon noch und leicht zu erziehen naja das ist Ansichtssache. Mit Konsequenz und vernünftiger Auslastung wird man auch diesen Hunden her.

    Nun aber es ist doch nicht immer das selbe. Hundhalter haben grundsätzlich andere Ansichten und Einstellungen, wie in jedem anderen Bereich auch. Dort wird man nie alle in einen Topf bekommen, so sehr man es auch möchte.
    Es ist wie mit der Erziehung der Hunde. Die einen arbeiten an antiquierten Methoden und die anderen nach Samthandschuhen. Dort wird man auch nicht auf einen Nenner kommen und jeder wird für sich das richtige heraussuchen.
    Genauso wird es auch immer in dem Umgang mit anderen Hundhaltern und deren Hunden sein. In einem Seminar sollte einmal ein Hundehalter Stop sagen, wenn er meint, das der Hund die Situation nicht mehr ertragen könne und hat dann ein Winseln aus Unruhe und Vorfreude als Angst identifieziert (und das obwohl dort schon 1,5 Tage über das Verhalten und die Ausdrucksweise von Hunden gesprochen und gezeigt wurde). Selbst mit so einem Seminar gehe ich davon persönlich aus, das es nicht viel an den Umgang der Menschen ändern wird.
    Ich hatte am Wochenende einen Fall in der Welpenstunde, wo sich zwei Welpen im niedlichsten Spiel gekugelt haben. Die Besitzer sind dazwischen und ich habe dann erklärt, das es nichts dramatisches war und bekam zur Antwort, das es nicht gewünscht wird, das sich der Hund so verhält, weil sie im Spiel sonst zu sehr hochpuscht und es was passieren könnte. Selbst wenn diese Halter ein Gelassenheitstraining machen würden, würde es nichts daran ändern, das die einen höflichen Hund haben möchten, der sich nicht kugelt im Spiel, weil die Stimmung kippen könnte und es zu einem Vorfall kommen könnte. Diese Halter haben einfach Angst, das sich aus ihrem Staff Welpen ein Rüpel entwickelt, der dann den Wesenstest nicht mehr besteht und kein Negativgutachten bekommt und dann immer mit Leinen- und Maulkorbzwang gesegnet ist. Solchen Leuten wirst du auch mit Gelassenheitstraining nicht weit kommen.

    Nun der Zahnwechsel kann noch einige Zeit dauern, bis alle Zähne da sind, wo sie hingehören.
    Aber das knabbern und zerren muss auch nicht von alleine aufhören. Da muss man schon etwas arbeit investieren und sagen, hier darfst du kauen und hier nicht und darauf darfst du kauen und darauf nicht.
    Der Hund muss lernen, was erlaubt ist und was nicht.

    Auch das umgraben des Gartens ist eine Erziehungssache. Wenn niemand dem Hund sagt, das er das nicht darf, wird er es weiter machen und nach seinen Ausflügen schwarz aus dem Garten zurückkommen.
    Zudem sollte ein Hund auch nicht einfach in den Garten gelassen werden, wenn er sich lösen muss, sondern man sollte mit ihm schon das Grundstück verlassen und richtig Gassi gehen - dann passiert auch den Blumenbeeten nichts mehr.