Beiträge von Cerridwen

    Bei meinem Sitterhund hat sich nun das einfache vertreten als ein Kreuzbandanriss entpuppt. Folge eine OP mit einem Kostenminimum von 700,00 €.
    Der hatte auch ganz normal belastet, es war nichts warm und man konnte alles bewegen.

    Der erste TA hatte dann eine Entzündung in der Hüfte daraus gemacht, als er dann aus dem nichts heraus Probleme beim aufstehen hatte und nach vermehrter Anstrengung.
    Er hatte dann eine Woche Leinenzwang. Mehr hatte ich auch nicht gemacht. Das ganz normale Tagesprogramm - nur das der HuPl ausfiel.

    Zitat

    Die Situation hatte ich auch schon oefters in denen ich HH's zu einer Abgabe geraten habe. Nicht so sehr weil ich diesen Menschen nicht zugetraut habe das sie eine Veraenderung schaffen koennten oder wollten.....manche waren restlos mit den Hunden ueberfordert (z.B. ein alter Mann der kaum 10 Meter laufen konnte mit einem jungen BC).
    Oder Hunde mit ausgepraegter Aggression in einem Haushalt mit Kleinkindern und, und, und.

    Um einem Hund-Mensch-Team eine Chance einzuraeumen muss man eine Aenderung vorraussehen koennen.....kann man das nicht raet man zu einer Abgabe

    Ja natürlich gibt es das, da ist auch gar nichts gegen einzuwenden. Dort würde ich auch sofort zur Abgabe raten, gar keine Frage, weil alles andere wäre fahrlässig. Das meinte ich ja auch mit dem Satz die Verantwortung für einen Fall ablehnen.

    Nun bei Welpenanschaffungen und -abgaben sehe ich es tatsächlich so, das diese Leute es sich sehr einfach machen, oder vorher sich nicht wirklich informiert haben. Besonders wenn die Tiere sehr schnell nach einer Woche oder so schon wieder weg sollen, weil es vielleicht arbeit macht, weil der Hund noch nicht stubenrein ist, nicht alleine bleiben kann oder man halt nicht mehr bis in die Puppen schlafen kann.
    Denn es sind alles Dinge, die man - wenn man sich vorher etwas informiert - einfach weiß und man dann auch einfach wissen sollte, das es anstrengend ist. Auch wenn man die Intensität noch nicht kennt.

    Zu dem anderen Extrem, natürlich gibt es Fälle, wo eine Abgabe einfach besser ist, aber ich habe hier zum Beispiel sehr oft das Gefühl, das es einfach aus einem Moment entschieden wird. Manchmal ist es einfach nur normal das man sagt, gebt euch noch mal eine Chance und versuch es noch einmal mit einem Trainer, das bist du dem Tier schuldig. Denn nicht immer nur das Tier ist ein treibender Faktor, sondern auch der Mensch. Ein Team besteht nun mal aus beiden Teilen.
    Wenn der Trainer gut ist, dann wird dieser auch sehen, ob es eine Chance hat oder nicht und das meist nach einigen Terminen.

    Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Trainer zur Abgabe rät, wenn er alle Bereiche eingesehen hat und vielleicht auch eine Therapie gestartet hat, um dem Team zu helfen. Es ist nicht ungewöhnlich, das man als Trainer die Verantwortung für einen Fall ablehnt und zur Abgabe oder zu einem Kollegen rät.
    Was ich aber nicht verstehen kann, das man als Trainer einem Hund - Mensch - Team keine Chance geben mag. Man kann einfach keinem Menschen unterstellen, das er sich nicht ändern kann.

    Ich denke, man sollte sich vor der Anschaffung eines Tieres genau erkundigen und auch über alle möglichen und unmöglichen Situationen, die auf einen treffen können. Genauso denke ich, sollte man sich vor einer Abgabe immer etwas Zeit gönnen und sich die Zeit geben bzw. nicht übereilt handeln oder aus einem Moment heraus entscheiden, sondern ruhig noch mal einige Nächte drüber schlafen und etwas Abstand zur Situation gewinnen.

    Ich würde keinem TA vertrauen können, der mir sagt, das es im Rachen nach Verätzungen aussieht und das ich bis Donnerstag warten soll. Bei diesem TA wäre ich das letzte Mal gewesen.

    Das hat nichts mit Panik machen zu tun oder ähnliches.

    Dieser Hund ist un bleibt als Notfall zu sehen und dieser Hund kann mit einer Verätzung weder vernünftig fressen noch trinken, weil es wenn extreme Schmerzen sind. Dazu kommt, wenn das Maul und der Rachen verätzt sind, sind es auch Speiseröhre und unter Umständen auch der Magen - über die Folgen mag ich hier gar nicht nachdenken.

    Die Aussage ich kann nichts sehen, machen wir Donnerstag und auf die Frage was wenn es zu stark ist nicht zu antworten, wäre schon ein Punkt gar nicht erst nach Hause zufahren sondern in die nächste Klinik.