Beiträge von Cerridwen

    Bei mir bedeutet Leine (egal welche) generell kein Kontakt und im Freilauf dürfen sie nur auf dem Auslaufplatz entscheiden. Selbst in Auslaufgebieten bin ich etwas skeptisch und frage meist noch mal - es sei denn, es ist auf größeren Flächen und die Spielen eh schon, dann darf meiner auch hin.

    Wenn mir ein Freiläufer entgegenkommt oder auch an Leine egal welcher Länge kommt von mir auch: "bitte nicht ranlassen, danke"

    Nun wenn ich hier lese: ... ich habe gezeigt und nun macht sie so und sagt ich hätte gezeigt ...

    Das zeigt doch schon, das es nicht einmal leicht ist, einem Menschen das so zu vermitteln, das es auch alleine richtig gemacht wird und dann nicht das gezeigte einfach anders gemacht wird. Man stelle sich mal vor, was das für eine Werbung ist, wenn diese Dame aus dem Fall oben irgendwo von jemanden angesprochen wird, der nicht im Verein ist und dieser diese Information bekommt. Was ist das wohl für eine Werbung für den Verein? Man kann 100 mal etwas gut gemacht haben, dann kommt einmal die falsche Information und alles ist wieder weg.

    Wie will man dann über ein Forum etwas vernünftig erklären, ohne das es eine Gefährdung für Mensch und Tier gibt? Ich bin ganz ehrlich, ich habe in noch keiner Literatur etwas gelesen, was die richtige Benutzung eines Haltis (z.B.) erklärt. Wenn dann ist es theoretisch und nicht wirklich klar. Dort sind dann auch Fehler vorprogrammiert. Ebenso gibt es tolle Literatur zum Thema Schleppleine, aber auch das ist nicht unbedingt so erklärt, das ein absoluter Laie damit sofort etwas anfangen kann - ich habe es mit einem Kunden getestet :D

    Dazu kommt ja immer noch die Frage, ob es wirklich nötig ist oder ob es einfach nur ein Moment der Hilflosigkeit des Ratsuchenden ist.
    So wie man mir ein Monster von Hund beschrieben hat und ich schon das schlimmste befürchtet hatte und dann traf ich auf einen jungen und übermütigen Hund, der sehr gut zu führen war.

    Ich möchte in einem Forum nicht die Verantwortung übernehmen, denn alles was man hier sagt, kann von jemanden, der es nur überfliegt genutzt werden. Niemand greift auf ein Medikament zurück, nur weil es Leute im Internet empfehlen - auch dort spreche ich doch meinen Apotheker oder meinem Arzt. Genauso sehe ich es mit der Nutzung von Hilfsmitteln.
    Sicherlich kann man sie nicht alle verteufeln, aber sie sollten doch sehr genau dosiert werden und auch der Situation entsprechend passen. Was nützt es, ein Hilfsmittel in dem täglichen Alltag zu bringen, aber die Situation nicht zu üben. Oder einen Hund in ein Halti zu stecken, damit die Halter mal wieder gemütlich über einen Markt bummeln können oder ähnliches.

    Jeder entscheidet auch für sich was ein guter Trainer ist, denn jeder entscheidet doch wie er seinen Hund erziehen möchte. Dazu kommt die Sympathie und wie kann dieser Trainer das dem Menschen erklären und zeigen, selber machen lassen und dann direkt Fehler korrigieren. Niemand hat gesagt, das es leicht ist, einen guten Trainer zu finden oder eine Hundeschule. Aber da kann doch ein Forum sehr gut helfen und dort Erfahrungen auszutauschen und dort zu helfen.

    Hm bei mir wurde die Pfeife genauso wie verbale Signale oder Handzeichen immer wieder geübt und in das tägliche Training eingebunden.
    So wird das Signal immer wieder aufgeladen und hat sich bisher noch nicht abgegriffen.

    Ich nehmen halt je nach Stimmung und Situation oder vorhersehbar zu sein und das auch für Sitz, Platz und ähnliches.

    Als erstes höre auf, den Hund auf den Rücken zu legen, denn er ergibt sich nicht, der hat dann einfach keine Lust mehr mit dir weiter zu spielen. Wenn er sich ergeben würde, dann würde er sich freiwillig vor dir auf den Boden schmeißen und man müsste ihn nicht drehen.

    Bring deinem Hund ein verlässliches Abbruchkommando bei, am besten eines, welches man nicht im alltäglichen Sprachgebrauch hat. Also "Nein" finde ich da immer etwas ungeeignent, "Tabu" oder "Schluss" haben sich dort besser bewährt.

    Das Hunde in dem Alter ihre Grenzen testen ist auch nicht ungewöhnlich und damit immer eine gute Möglichkeit, dort das Grundgehorsam etwas besser zu üben. Wenn er es zu bunt treibt, dann versuche einfach mal, das Verhalten umzulenken und lasse ihn zum Beispiel "Sitz" oder "Platz" machen, bis er sich etwas beruhigt hat.
    Wenn Hund beim Spielen überdreht, dann stehe auf und lass ihn links liegen.
    Lass ihn sich sein Futter verdienen.

    Jetzt den Hund auch noch zu ignorieren und nur noch das nötigste zu machen, finde ich auch keine gute Idee. Ignoriere ihn lieber in der Situation und belohne dann sein ruhiges Verhalten.

    Zu der Hundeschule möchte ich jetzt nichts sagen. Aber wenn mir jemand gesagt hätte, das ich meinen Hund auf den Rücken legen soll, wäre ich das letzte mal dort gewesen.

    Wenn ihr von der Dame ein Schmerzensgeld haben wollte, dann müsst ihr eh zu einem Anwalt, weil die Versicherung nur den Materiellen Schaden reguliert. - wenn ich richtig informiert bin.

    Zitat

    Ich weiß das der Grundgehorsam super wichtig ist.
    Ich kriege das aber im moment nicht hin.

    Und um einen Trainer hier nach Hause zu holen ist in meinen Augen zu früh. Paco hat gerade mal zu uns Vertrauen gefasst ...

    Nun dann fange doch zu Hause an und übe dort getrennt und sorge dafür, das du kurz Ruhe hast.

    Dann fängst du an, die Ablenkung zu steigern. Irgendwann verlegst du dann die Übungen in den Hausflur und vors Haus und immer so weiter.
    Das geht auch, wenn du Carina halt mal kurz anbindest und sie bleiben lässt. So kann Carina direkt blieb üben.

    Das Buch AJT kann ich sehr empfehlen und ich denke, das die DVD für die ersten Einblicke auch reicht. Jedenfalls das Buch gibt sehr viele schöne Hinweise und Übungen, die man nicht nur für jagdmotivierte Hunde verwenden kann, sonder auch für das ganz alltägliche Leben. Ich habe bisher nur den einen oder anderen Trailer zu der DVD gesehen und kann sagen, das ich sie mir auch anschaffen werden - neben noch 2 anderen.

    Einen Rat kann ich dir geben, suche dir einen Physiotherapeuten, der eine Schmerztherapie vornimmt und deinen Hund auch nach der Operation versorgen kann. Das kann noch mal richtig Wunder wirken.

    Zum anderen, wenn du dir mit der Aussage deines TA unsicher bist, dann gehe dir eine 2. Meinung holen und schaue was dir ein anderer TA rät.
    Zumal es ja gerade erst ein halbes Jahr her ist, wie ich es verstanden habe.
    Nach meinen Informationen ist ja nach dieser Zeit gerade erst die Reha bei den meisten Hunden vorüber und sie laufen ab dieser Zeit erst wieder richtig vernünftig. Zumindest war es die Aussage von dem TA, der meinen Sitterhund demnächst wegen dem Problem operieren wird.

    Versuch doch mal einen Schritt nach dem anderen.
    Erst mal Einklickern und dann wirf doch mal nach dem "klick" das Leckerchen etwas weiter weg, so das der Hund in Bewegung kommen muss. Dann halte ihm die Hand hin und warte. Wenn der Hund dann die Hand anstupst, dann "klick" und Leckerchen etwas wegwerfen. So wird der Hund dann früher oder später dir etwas anbieten, was du dann klickern kannst.