Beiträge von Cerridwen

    ich habe auch noch eine kleine Geschichte von einem mir bekannten Hund.

    Diese wurde auch nur kurz vor eine Drogerie angebunden. Sie muss ich vor irgendwen oder irgendwas so extrem erschreckt haben, das sie samt dem Fahrradständer weg lief. Die Besitzerin ist sofort hinterher, doch es kam, wie es kommen sollte, die Hündin zog sich aus dem Halsband und das war es dann, sie war verschwunden. Es gab direkt eine groß angelegte Suche und diese verlief ohne Erfolg. Am nächsten Tag war sie beim TA, die Polizei hatte die Hündin aufgegriffen und hatte nicht wie die Besitzerin informiert, sondern die Hündin eingefangen und das wohl vermutlich mit Drahtschlingen - die Verletzungen sollen darauf hingedeutet haben. Sie kam in die Sammelstation und von dort in die Klinik, wo sie dann einige Tage bleiben musst. Die Hündin war ein Häufchen Elend und musste vorübergehen an 2 Leinen von zwei Leuten geführt werden.
    Ich habe die Hündin gestern das erste mal wieder gesehen und was soll ich sagen, sie hat immer noch mit den körperlichen Verletzungen zu kämpfen und trägt immer noch Verbände - es ist 3 Wochen her.
    Sie taut langsam wieder etwas auf, aber sie braucht immer noch extrem lange, bis sie auf Hunde, die sie kennt zugeht und wieder mit diesen spielt.

    Wenn du trotzt der ganzen Geschichten deinen Hund anbinden und alleine lassen will, kann ich nur sagen, das man es genauso aufbaut, wie das alleine bleiben in der Wohnung oder im Auto.

    Wir haben nicht nach dem 2. Hund geschaut, denn dieser war eigentlich erst in einem oder 2 Jahren geplant. Uns hat der 2. Hund ausgesucht und wir haben zwar darüber nachgedacht, aber uns dann auch für das Wohl des Hundes entschieden, ihn zu nehmen.

    Es ist nicht doppelt so viel arbeit, sondern eher 3x so viel. Auch wenn ich keinen von den beiden missen möchte, könnte ich sie an manchen Tagen an die Wand klatschen.

    Zwar ist es niedlich anzusehen, aber es ist auch eine Menge Arbeit, sie dahin zu bekommen. Allerdings wenn einer Anfängt Theater zu machen, macht der andere gerne mit und dann ist es nicht mehr niedlich anzusehen.

    Ob ich noch mal zwei nehmen würde, kann ich so nicht sagen, aber auf jeden Fall nicht noch mal in dieser Konstellation.

    Sag mal, wie ist es denn, wenn du nur einen Freundin, Bekannten oder jemanden aus der Familie oder einen anderen Hundehalter suchst, der dann mit deinen Hunden einmal am Tag richtig rausgeht und die beiden richtig auspowert und beschäftigt? Würde das nicht auch schon eine Erleichterung bringen?
    So habe ich es gemacht, als ich meine Diplomarbeit geschrieben habe oder mal anderwaltig sehr viel zu tun hatte und es hat mir sehr viel gebracht.

    Zitat

    Cerridwen
    klar, einem Hund mit solchen Eigenarten würde ich auch nicht Spielzeug und Futter zur freien Verfügung geben.
    Nun, deswegen habe ich bei Welpen / Junghunde den Thread erstellt, da dieses Verhalten i.d.R. erst später auftaucht.

    Unser hat es schon im Welpenalter (so mit 5 Monaten) gezeigt. Der Kleine hatte mal eine Phase als Junghund mit 7 Monaten, aber der verteidigt inzwischen gar nicht mehr, der klaut nur noch.

    Nun das kann viele Ursachen habe, ein Geräusch was ihn erschreckt hat oder das er vom Geist her mit dem was er zu Zeit machen darf nicht mehr auskommt oder weil es immer das gleich ist, einfach darüber nicht mehr so ausgelastet ist. Weil er einige Mal Erfolg hatte oder weil er einfach in einer Entwicklungsphase ist und damit einfach mal einen neuen Entdeckerdrang ausgeprägt hat.

    Ja auch bei den Globulies sind es die gleichen wie die für die Menschen. Aber auch dort gibt es verschiedene Ursprünge, die auf die Globulies aufgesprüht werden. Nämlich eben die mit oder ohne Alkohol.
    Es gibt auch noch die Unterscheidungen Alkoholiker oder Kinder. Aber der Grundwirkstoff ist überall der gleiche.

    Ich habe das Problem im Moment auch mit unserem kleinen, der räumt mir immer den Eimer für den gelben Container aus. Bei unseren ist es wohl auch ein Stückchen Langeweile, aber auch ein Stückchen "Boshaftigkeit" oder "Trotz" - auch wenn Hunde diese Fähigkeit so nicht wirklich haben.

    Da unsere auch zu zweit sind, weiß ich auch nicht, wer dort nun der eigentliche Initiator ist. Ich habe den Großen auch schon dabei erwischt, wie er dem Kleinen etwas auf die Decke geworfen hat.

    Ich bastel auch noch an einer Lösung. Bei dem Großen hatte damals Pfeffer sehr gut geholfen, das habe ich immer etwas mit in den Eimer reingeschüttet. Ein Luftballon mit etwas Pfeffer drin und drauf war auch sehr gut. Ich muss aber dazu sagen, das Feyd mit Luftballons spielt und kein Problem damit hat, wenn diese kaputt gehen und knallen.

    Bei uns gibt es kein Spielzeug zur freien Verfügung. Der Grund ist der, das unser Großer verteidigt und ich keine Lust darauf habe, das es sich auch in der Wohnung einbürgert. So habe ich die Kontrolle und es kommt auch draußen nicht mehr so extrem zu Beuteaggression und das ganze Leben ist einfach entspannter. Sie bekommen täglich immer etwas zu spielen, womit sie auch alleine spielen können und dann gibt es Spielzeuge, mit denen wir nur noch gemeinsam spielen. So wird das Spielzeug auch nie langweilig.

    Ich gehöre auch zur Fraktion, das Futter kommt weg. Wer einmal einen Hund gesehen hat, der eine Magenüberladung hat und das muss ich meinen beiden Monstern auch nicht antun. Ich wäre mir bei meinen nämlich nicht sicher, das diese aufhören würden zu fressen, wenn sie denn satt sind. Manchmal habe ich das Gefühl, die sind nie satt.