Beiträge von Cerridwen

    Ich frage mich gerade, wie am auf solche Kosten kommen kann. Pedro wurde ja auch am Kreuzband operiere und die Kosten waren 700 Euro, also 3000 Euro weniger. Selbst wenn weitere Op finde ich den Preis immer noch recht utopisch.

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    Doch, das stand neulich bei uns Trivial Pursuit :lachtot:

    Wenn ne Zecke nur eine Lebensdauer von 3 - 5 Jahren hat, wie soll sie dann 13 - 18 Jahre ohne Nahrung auskommen?
    Da hat dann wohl Trivial Pursuit sich eine "Ente" einfallen lassen :lachtot:

    Ich würde im übrigen niemals "Nein" als Abbruchsignal wählen. Das hat man auch im Alltagsgebrauch und läuft sich damit unter Umständen ab und wird nicht wirklich wahr genommen.
    Zwar sage ich auch schon mal "Nein", aber wenn ich etwas wirklich unterbinden will ist es bei mir "tabu".

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    Hund eignet sich eine verbotene Ressource an und verteidigt sie sogar - was dann tun?
    Fehleranalyse bez. eigenen Verhaltens - das sicher der Grund war - kann man später durchführen. In dem Moment heißt es: Handeln!

    Der Mensch hat die Ressourcenkontrolle, und der Hund hat das zu begreifen.

    Das wird er begreifen, aber man sollte das Alter nicht ganz unbeachtet lassen, der Hund ist 17 Wochen alt und er hatte - so wie es sich darstellt - keine Ressourcenkontrolle, sonder schlicht und ergreifend schiss und wollte sich und sein Leben verteidigen.

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    Und jetzt noch mal zum Thema, dass der Mensch eben kein Hund ist.
    Eine echte Erkenntnis...
    Dennoch sollte man mit dem Hund nach Möglichkeit so kommunizieren, dass er es versteht. Daher wäre ich dankbar um eine Begründung, warum Abbruchsignale (Schnauzengriff & Co.) okay sind, wenn ein Hund - Mutter, Tante, Geschwister aus früherem Wurf - sie durchführen, aber das Vertrauensverhältnis kaputt geht, wenn ein Mensch das macht.

    Hm schnüffelt du denn auch deinen Hunden und anderen Menschen am hintern herum? Frisst du auch aus dem Napf? Leckst du deinen Hunden auch die Lefzen?
    Ich glaube nicht, warum also sollte man dann Dinge wie Nackenbeissen, Schnauzenbeissen imitieren?

    Meine Hunde sind Hunde und ich bin ein Mensch und ich als Mensch kann zwar menschliche Regeln aufstellen, kann diese aber nicht hündisch durchsetzen, denn dazu fehlen mir unter anderem Körpersprache (ich habe kein Fell auf dem Rücken, welches ich sträuben könnte), mit fehlte ein ganz großer Teil der Mimik und Gestik und mir fehlen auch ganz viele Lautäußerungen, denn die Geräusche, die mein Rudel von sich gibt, kann ich nicht imitieren.


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    Ironie beiseite: Nach Jahrzehnten einer grottigen Hundeereziehung nur mit Druck tendieren heute offensichtlich viele zum Gegenteil.

    Positive Bestärkung, Motivation, Spaß am Lernen etc. haben den überwiegenden Anteil auszumachen, doch es geht nicht nur damit.

    Wenn doch... Tja, die Hundetrainer freuen sich über all die kleinen Tyrannen, die sie umerziehen sollen.

    Natürlich kann ich nur mit Motivation und Spaß am Lernen einen Hund erziehen und auch wieder umerziehen. Man erzieht sich dadurch keinen kleinen Tyrannen, weil positive Bestätigung bedeute nicht, das es keine Regeln gibt oder das ein Fehlverhalten keine Konsequenz hat. Aber es ist deutlich einfacher mit einem Hund umzugehen, wenn ich ihm nicht nur ständig etwas verbiete, sondern ihm statt dem Verbot zeige, was er statt dessen tun kann.

    Wie wäre es, das Abbruchkomando vernünftig aufzubauen und zu generalisieren? Das dauert zwar etwas, aber dazu braucht man nur einigen Leckerchen, etwas Ruhe und Zeit.

    Wenn er in der Zwischenzeit etwas vom Boden nehmen möchte und auf das Signal nicht reagiert, dann würde ich den Hund am Geschirr oder am Halsband nehmen und vorbeiführen oder etwas besseres bieten, in dem ich es direkt unter die Nase halten.

    Was mir neben den schon genannten Tipps einfällt ist ein Korb mit Leckerchen oder Bällen und immer wenn man in den Bereich muss, nimmt man was aus dem Korb und wirft es dem Hund zu.
    Allerdings sollten man vorher testen, wie der Hund auf Wurfbewegungen reagiert, denn wenn er geschlagen wurden, könnte er diese Bewegung auch falsch verstehen.