Beiträge von Cerridwen

    Fiebermessen habe ich aufgebaut, in dem ich erst mal Bautz - also auf die Seite legen - bei gebracht haben und dann in Minischritten mich dann vor gearbeitet habe. Von Thermometer aus der Verpackung nehmen und bautz bist wirklich zum Fiebermessen. Aber natürlich halt nicht täglich oder mehrfach täglich.

    Zitat

    Was ich nicht verstehe, obwohl gute 35 kg Unterschied, laßt Frauchen Hund einfach an der Flexi laufen. Ihr Hund kläfft wie immer, und unser würde ihn wohl verfrühstücken, wenn er dürfte.
    Der Dame ist das einfach egal, anscheinend, obwohl die total nett ist. Versteh ich nicht. Kommt dann der Spruch: Sind halt 2 Rüden. Das ich jedesmal 45 kg zurückhalten muss ist sekundär ;-) Hauptsache der Kleine darf die Flexi abrollen ;-)


    Ich würde sie einfach mal höflich darum bitten, das sie die Flexi bei einer Begegnung mit euch nicht abrollen lassen möchte und sich an eine Seite des Weges verkrümmeln, so das du auf der anderen Seite vorbei gehen kannst, weil du dir sorgen um ihren Kleinen machst, wenn er mal zu dicht kommt - aus welchen Gründen auch immer. Hat bei mir immer super funktioniert.
    Bei einem Freiläufer habe ich dann sogar mal gesagt, das ich ja dann auch mal meinen abmachen könnte, mal sehen was passiert - ich weiß, das dann gar nichts passieren würde, weil ohne Leine ist Pedro einfach nur der beste, aber halt an der Leine manchmal etwas sehr "wild" Hat dann auch gesessen und ich wurde nie wieder von dem Freiläufer belästigt.

    Nun ich würde es immer dann machen, wenn er schon extrem entspannt ist, einfach nur mal zum Beispiel über den Kopf/Auge streicheln und das dann direkt belohnen. Ähnlich mit der Pfote.
    TTouches können da sehr gut helfen und auch beruhigen.

    Erst wenn das gut klappt und auch mal im sitz klappt ohne das der Hund wegzieht, dann würde ich mit einem Signalwort beginnen.

    Das mit Lefzen anfassen und Zähne schauen würde ich mir bis zum Schluss aufheben ;)

    Nun bei unseren große langen 1 - 3 Stunden Runden sieht es so aus, das ich nur kurze Strecken mit denen an der Leine gehe (max 15 Minuten) dann ist erste mal Freilauf und austoben angesagt. Wenn dann die erste Power vorbei ist, mache ich einige ruhige Übungen oder auch mal Übungen aus dem Agilitiy oder Suchen oder was auch immer. Dann dürfen sie zur Auflockerung auch wieder spielen und wenn denn da mit ihren Kumpels toben. Bedeutet, es ist nicht die ganze Zeit Action, sondern die Hund können sich da selbst aussuchen, wie viel oder wenig sie sich bewegen wollen.

    Das mache ich bei beiden Hunden von Anfang an, also mit dem Großen seit er so 4 - 5 Monate alt war und der Kleine musste ja immer mit und so war er mit 5 Monaten auch immer mit dabei und geschadet hat es keinem.

    Nun aber das ist es doch nun mal, das es meistens an den Geldern mangelt, das die Kinder nicht mehr so "beschäftigt" oder "betreut" werden können wir früher.

    Zu meiner Schulzeit hat man für 55 Pfennige am Tag ein warmes Mittagessen in der Schule bekommen. Für Kinder aus Familien mit mehr Kindern oder so war es sogar noch günstiger. Es gab kostenfrei AG´s, die von der Schule gefördert wurden. Der Sportverein hat nicht viel gekostet und die Talente wurden gefördert. Talentscouts kamen in die Schule und haben geschaut wo die Kidis ihre Talente hatten und habe sie dann zum Verein und zum Schnuppertraining eingeladen. Man bekam von Sportverein für kleines Geld die Sportsachen gesponsort.
    Das gibt es alles nicht mehr.

    Heute wenn eine Familie Hartz IV bekommt, was können die sich noch leisten? Mal in den Zoo, ins Kino oder zum Schwimmen ist nicht wirklich drin. Ein Sportverein schon mal gar nicht. Die Eltern verschulden sich, weil am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist und dann nach Lebensmittelgutscheinen betteln muss. Da ist ja nun auch schon die Tafel, die solche Menschen gezielt unterstützt und so zumindest etwas Druck nimmt. Aber was machen die, wo es keine Tafel gibt?

    Es ist eine Spirale. Die Eltern wollen irgendwann nicht mehr, weil sie sich ihrer Situation ergeben haben und keine Kraft mehr haben und schieben die Erziehung an die Schule ab. Die Lehrer sehen sich auch nicht mehr so in der Pflicht, weil das ist nicht ihre Aufgabe - was ja auch richtig ist. Die Kinder werden nicht gefördert, weil für vieles einfach kein Geld da ist und so bleibt den oft nur der Fernseher oder das Videogame und mit etwas Glück vielleicht auch noch der PC.

    Ich für mich denke, das man gerade in die Kinder, deren Betreuung und deren Förderung viel mehr Gelder stecken sollte - mit den Eltern zusammen.
    Denn wer aus dem und Dem Viertel kommt, hat nur die Chance auf die Hauptschule und selbst wenn die richtig gut sind, haben diese nicht wirklich Chancen und werden an anderen Schulen nicht wirklich integriert, wenn sie es denn schaffen.

    Schau dich doch mal in Berlin um, frag doch mal in einer durchschnittlichen Grundschule - also nicht gerade in den Bezirken, wo die Besserverdiener leben, wie viele Kinder zuhause gefrühstückt haben, bevor sie zur Schule sind oder auf wie viele Kinder das Mittagessen wartet, wenn sie aus der Schule kommen.

    Ich denke es geht auch nicht um das jammern, sondern das die "Kohle" ein Grund von vielen ist, warum die Kinder nicht mehr so gefördert werden und das Kinder nicht mehr so betreut werden, das die Welt immer Anonymer wird und das jeder immer sofort mit Anwälten droht. Geldmangel ist mit einer der Gründe, warum viele Menschen und vor allem Kinder keine Perspektiven mehr haben und auf Grund von TV, DVD und Games in eine Traumwelt geschossen werden, was halt auch bei manchen - nicht bei allen - in eine Verrohung führt. Eltern die nichts haben und - in den meisten Fällen - es selber nicht anders kennengelernt haben, können und wollen es nicht sehen und für viele ist es das normalste auf der Welt.

    Nun wie heißt es so schön: Lieber 10x falsch bestätigt als einmal falsch bestraft.

    Natürlich kann man auch falsche Dinge bestätigen, wenn man zur falschen Zeit bestätigt oder halt nicht schnell genug war. Das ist zwar nicht schön, aber weit weniger gefährlich, als eine Fehlverknüpfung bei einer "falschen" Strafe. Eine durch falsches Lob entstandene Verhaltenskette kann man viel schneller wieder auflösen, als eine, die durch eine bestraftes Fehlverhalten zum falschen Zeitpunkt oder in der falschen Intensität entstanden ist.

    Nun um mal bei dem Beispiel Jogger zubleiben. Hund macht Sitz und schaut den Jogger an. Ich bestätige das nun, ich bestätige das der Hund sitzt. Auch wenn der Hund vielleicht denkt, den würde ich viel lieber jagen, bleibt er doch sitzen und wird dafür bestätigt. Das bedeutet, auch wenn der Hund nun denkt, ich hätte den gern gejagt bin aber geblieben und werde nun belohnt, dann ist das doch positiv und diese Belohnung wird sich auch positiv auf die Impulskontrolle des Hundes auswirken. Habe ich einen Hund, der Jogger für sein Leben gern jagt und ich sehe den Jogger, rufe meinen Hund ab, lasse ihn bei mir sitzen und bestätige das, währende der Jogger vorbei läuft und mein Hund bleibt sitzen, ohne das ich ihn jetzt festhalten muss, habe ich doch mein Ziel für den Moment erreicht, der Hund konnte seinen Impuls den Jogger zu Jagen wieder stehen und ist entsprechend auch dafür zu belohnen und dieses ist dann wieder ein Schritt weiter in seiner Impulskontrolle.