Beiträge von Cerridwen

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    Sie lebt von EINEM DRITTEL des Pfändbaren Einkommen in Deutschland!!!! Wenn soeiner keinen Anspruch auf einen kostenlosen Tierarzt hat wer denn dann!!!

    Nun dann ist es ja noch unter dem Hartz IV Satz und ein Hartz IV Empfänger bekommt auch keine Hundesteuer oder ähnliches Erlassen und er bekommt auch keine Zuschüsse für Futter und TA. Nicht in jeder Stadt gibt es Tafel oder Hartz IV Tierärzte. Was macht also ein Hartz IV Empfänger, wenn er in die Lage kommt und die Behandlungen für sein Tier nicht zahlen kann?

    Ein Hartz IV Empfänger würde aber auch nicht ohne einen Job in der Tasche einfach so umziehen und selbst dann - wenn der neue Arbeitgeber nichts gibt - zahlt niemand die ganzen kosten, die dort auf einen zukommen.

    Natürlich ist es egal, warum sich ein Mensch in einer Notlage befindet, aber wie schon gesagt, rechtfertigt es nicht jede Behandlung auf Kosten von Spenden und diese Hartz IV TA oder die von der Tafel arbeiten auf Spenden. Die Bedürftigkeit muss ja nachgewiesen werden und ohne entsprechende behördliche Bescheinigungen geht dort gar nichts.

    Wer kommt denn für die Freundin in der Schweiz auf? Warum kann man nicht unter Freunden dann diese Kosten als Abschiedsgeschenk geben? Warum müssen andere betroffene und sich in Notlage befindlichen TA jeden Cent vom Mund absparen, damit diese ihre Tiere behandeln lassen können, weil es Spendeneinrichtungen bei denen nicht gibt?

    Das was mit der Ratenzahlung genannt wurde, da ist es leider auch schon so, das viele TA´s das nicht mehr machen, weil sie im nachhinein dann auf den Kosten und Rechnungen sitzen geblieben sind. Ist es denn ein Wunder, wenn die Menschen so denken? Ich habe das Geld nicht, also müssen es mir andere geben, weil ich auswandern will oder weil ich es nicht für nötig erachte?

    Es ist eine gewisse Dreistigkeit, aber es ist ja wie immer schon gewesen: Dreist kommt weiter.

    Im übrigen gibt es diese Chippflicht nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland. In Berlin sollte zum Bespiel auch jeder Hund mit einem Chip versehen sein.
    Ich glaube das es auch in vielen anderen Gemeinden und Bundesländer der Fall ist.

    Sinnlos finde ich einen Chip und eine Impfung nicht, wenn ich mir einmal die Zahl der täglich neu vermissten Hunde anschaue. Wenn diese einen Chip hätten und dieser registriert wären, könnte man viele Hundeschicksale viel leichter entwirren und verhindern.
    Wenn ein Hund im Wald aufgegriffen wird und sich dieser aggressiv benimmt oder sonst irgendwelche Anzeichen einer Tollwutinfektion zeigt, darf dieses Tier direkt getötet werden und erst dann wird geschaut, was es ist. Das kann eine kleine Marke am Halsband verhindern, welche man beim TA nach der Tollwutimpfung mitbekommt.

    Ob es sinnvoll ist oder nicht, das muss jeder selbst entscheiden. Aber wenn kein Geld da ist, um mal eben die Tiere den Vorschriften gemäß zu versorgen, frage ich mich, wie man dann einen solchen Umzug finanzieren kann und wie man dann in einem anderen Land leben möchte, wo die Lebensunterhaltkosten doch noch mal höher sind und wo es nicht so ein soziales Netzwerk gibt.

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    wenn man sich die zitate mal durchliest, kann man rauslesen das auf den virus getestet wurde und der test auf einen parvovirus positiv ausgefallen ist.

    Also ich lese in deinen Zitaten etwas von Katzenseuche (Panleukopenie und im übrigen eine reine Katzenerkrankung) das wird zwar auch durch Parvovieren hervorgerufen.
    Parvovieren gibt es viele, aber nicht alle lösen die gefährliche Parvovirose aus. Selbst beim Menschen gibt es Parvoviren, welche zum Beispiel Ringelröteln auslösen.

    Natürlich kann man warnen, aber mal ehrlich, jede Woche werden neue Fälle bekannt, das Welpen mit Parvo in der Klinik sind, im TH verenden oder was auch immer. Das meinte ich damit, das es nichts neues ist.

    Was mir allerdings auch noch aufgefallen ist, das viele TA´s jetzt auch sehr schnell mit der Diagnose Parvo sind, ähnliche wie alle Hunde im Herbst alle Zwingerhusten hatten und noch nicht einmal ein 1/10 davon hatten wirklich den berüchtigten Zwingerhusten, sondern Halsentzündungen oder Kehlkopfgeschichten.

    Wenn man Parvo im Haus hat, dann riecht man es - selbst wenn man es vorher noch nicht kannte - und dann kann man trotzt Impfung keine 4 - 5 Tage damit rumeiern, denn der Verlauf ist schnell und heftig und spätestens nach 2 Tage hat man Blut im Kot und dieser ist nur noch Wasser. Dazu kommt Fieber und eine gewisse Apathie und eine sehr schnelle Verschlimmerung. Auch bei geimpften Tieren kann es innerhalb von 2 Tagen zum Tod führen.
    Vermutlich ist es eher ein Parvo ähnlicher Virus, wie er seit November in einer Art Magen - Darm - Grippe die Hundeplätze heimsucht.

    Nun das die Parvo in Berlin grassiert ist doch nichts neues. Wie wir vor knapp 2 Jahren nach Berlin kamen, wurden wir doch schon davor gewarnt. Das Tierheim warnt ständig und wenn man mal schaut, was über die "Händler" nach Berlin kommt, dann wundert es doch einen auch gar nicht mehr. Genauso, das die Staupe wieder so schlimm ist.

    Um sich mit Parvo anzustecken, braucht der Hund auch noch nicht einmal etwas von der Straße zu futtern. Da reicht schon das Schnüffeln auf dem Boden oder an der Kleidung eines Halters, dessen Hund an Parvo erkrankt ist und mit der Kleidung in Kontakt kam.

    In vielen Städten gibt es bereits sogenannte "Hartz IV - Tierärzte" die gegen einen Nachweis entweder unentgeldlich oder gegen eine ganz geringe Gebühr behandeln.
    In Berlin gibt ein Team, die an verschiedenen Tagen an verschiedenen Standorten zu finden sind und dort dann eben das Tier vorstellen kann.

    Zum Thema Tollwut und Tollwutfreiheit: Zwar gilt Deutschland noch als Tollwutfrei, aber das ist bestimmt nur noch eine Frage der Zeit. Denn immerhin gab es in Deutschland, sowie auch in Frankreich, Spanien, Italien und Belgien schon wieder bestätigte Verdachtsfälle von Tollwut. Dieses wurden von Hunden eingeschleppt, welche aus Marokko kamen und nach in entsprechende Länder vermittelt wurden.
    Ebenso sind viele andere Krankeheite wieder vermehrt auf dem Vormarsch.

    Nun vielleicht sollte man dort etwas googeln, dort findet man bereits Aussagen dazu, das verschiedene Kunden darüber sprechen, wie sie nun vorgehen sollen von wegen Ware oder Geld.
    Ich bin durch ein anderes Hundeforum darauf aufmerksam geworden, wo zumindest ein Hundehalte sehr direkt gefragt hat, wie er jetzt vorgehen soll.

    Nun ich mutmaße nicht, sondern ich sagte, das mir die Aussage auf der Seite etwas zu denken gibt. Eben weil sich diese Frau noch so in eine Geschichte reingehängt hat und es auf einen Rechtsstreit ankommen ließ.

    Wie schon erwähnt, in einem anderen Forum gehen die Diskussionen sehr viel weiter.

    Nun soweit richtig, nur das das Tier nicht ins Tierheim gebracht werden muss, sondern zur Tiersammelstelle. Diese befindet sich allerdings am Tierheim und nutzt einen Teil davon. Die in der Sammelstelle abgegebenen Tiere werden erst nach einer gewissen Wartezeit (7 Tage für einen Hund meine ich waren das) in das eigentliche TH überstellt und zur Vermittlung freigegeben.

    Nun es gibt ja auch die, die einen Hund entführen, finden oder was auch immer und diesen dann weiterveräußern oder die Halter mehr oder weniger erpressen und so recht hohe Geldbeträge kassieren.
    Dazu werden Hund aus dem Garten gestohlen, aus Autos, aus Zwinger vom eigenen Grundstück, vor Geschäften mitgenommen und was auch schon mehr als einmal passiert ist, das sie den Besitzern regelrecht aus der Hand geklaut werden und der HH dabei massiv bedroht wird.

    Von daher wundern würde mich da heutzutage nichts mehr.