Beiträge von Cerridwen

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    Auf jeden Fall spricht die Frau Emma (wie immer) liebevoll an beugt sich runter und hält ihr die Hand hin :schockiert: was macht meine Maus knurrt flecht die Zähne und schnappt ......

    Hm es wundert dich doch nicht wirklich, das dein Hund zugeschnappt hat oder?
    Dein Hund ist im Moment zickig, wenn es bisher auch nur andere Hunde betrifft. Dann kommt ein anderer Hund samt Besitzer, der Besitzer beugt sich auch noch runter und wahrscheinlich über sie. Dein Hund knurrt und fletscht die Zähne zu Warnung und ihr reagiert nicht blitzartig? Was soll dein Hund denn noch tun, um zu zeigen, das ihm die Situation unangenehm ist?

    Das du mit den Nerven fertig bist, kann ich ja noch nachvollziehen, aber das du frustriert bist eigentlich weniger. Zumindest nicht im Zusammenhang mit dem Hund.

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    Ich hatte überlegt ob ich ihr einen Platz im Flur gebe, wo ich sie hinschicken kann und wo sie dann trotzdem die Leute an der Tür im Blick hat, bzw eher die Leute sie sehen.
    Aber unsere Flur ist einfach nur lang und schmal, da ist kein Platz für einen Platz für sie :/

    Wir haben trotzt Platzmangel im Flur einen Platz (Decke) im Flur gelegt. Eigentlich sogar 3. Allerdings ist es auch so, das ich halt über diese Decken rüber laufe und sie nicht zum schlafen verwendet werden.

    Ich habe es immer so gemacht, das wenn es geklingelt hat, habe ich Anfänglich Feyd in die Küche geschickt und die Tür zu gemacht, dann später habe ich ihn auf die Decke geschickt und da warten lassen, Immer wenn er aufgestanden und die Decke verlassen hat, habe ich ihn wortlos mit Bodycheck wieder dahin gebracht. Mit der Zeit ist er drauf geblieben und dann wie Numa nur noch bei Freunden völlig ausgeflippt. Macht er heute auch noch, aber er wartet, bis ich ihn von der Decke "runter lasse". Bekannte finden das immer lustig, wie er da sitzt und mit dem Hintern wackelt und abwechselnd zu mir und dem Besucher schaut.

    Lieferanten und Kuriere sind immer nur begeistert, wie stolz und artig Feyd hinten sitzt und aufpasst.

    Zweimal habe ich ihn ganz bewusst an die Tür geholt und sich aufbauen lassen. Einmal bei der Tussie von der GEZ und einmal bei einem Bofrost - Vertreter, der extrem frech war.

    Du musst einfach nur konsequent eine Linie fahren und davon nicht abweichen.
    Wenn dein Mann nach Hause kommt, gehe mit in den Flur uns lasse Numa sitzen und bleibe dabei, bis dein Mann bereit ist begrüßt zu werden und gib dann erst Numa frei.
    Alternativ - das hat sich Feydi selber beigebracht - wenn Herrchen kommt, dann schnappt er sich einen Hausschuh und schleppt diesen Herrchen hinterher und freut sich so, das Herrchen zu Hause ist und leitet so die Erregung um. Finde ich immer sehr köstlich, diesen Anblick. Aber die Begrüßungen fallen ruhiger aus.

    Und im übrigen Numa ist schon sehr schlau, die weiß ganz genau, wie sie was bekommt und was sie tut :hust:

    Achtet aber darauf, das ihr nicht auf die Wiesen der Bauern kommt, sondern auf denen vom Auslaufgebiet bleibt. Die Bauern können zickig werden, wir ich im letzten Jahr bemerken durfte - nein nicht wir habens abbekommen :lol:

    Wann wollt ihr denn nächste Wochen fahren?

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    tut mir leid dass ich eure vorschläge abweise, aber ich will euch nur verdeutlichen dass es nicht so einfach geht...

    Wenn man nichts probiert und richtig übt, kann es auch nicht gehen.
    Wenn nicht alle zusammen an dem Problem arbeiten und an einem Strang ziehen, brauchen wir gar nicht weiter über irgendwelche Tipp und Hilfestellungen reden.
    Zuerst muss die ganze Familie Änderungen in der Haltung und in der Handhabung des Hundes einwilligen und dann müssen alle den Hund gleich behandeln und das in jeder Situation

    Und warum muss der Hund getragen werden? Hat der keine Beine?
    Meine Jungs haben auch vor dem einen oder anderem Angst, wenn ich die dann immer einfangen und tragen sollte, hätte ich schon kein Rücken mehr. Mit einem richtig gutem Leckerchen oben auf die Treppe setzen und locken und warten, dann wird das meist sehr schnell etwas.

    Euer Hund scheint einen sehr großen Jagdhundanteil zu haben, da reichen ihm leider 3 Stunden draußen sein nicht aus. 3 Stunden sind übrigens für meine Jungs Minimum über den Tag verteilt.
    Da muss noch ein bisschen mehr gemacht werden und auch etwas, was dem naturell des Hundes entspricht. Wenn euer Hund eh immer mit der Nase am Boden klebt, wie wäre es dann mit Suchspielchen oder Fährte, dann ist der Hund auch vom Kopf ausgelastet, es stärkt die Bindung und ihr könnt besser kontrollieren, was Hund draußen macht.

    Aber dazu müssen alle an einem Strang ziehen und wenn deiner Mutter das nicht will.... siehe oben.

    Nun in dem man den Hund dann an die Schleppleine nimmt und so den Hund unter Kontrolle hat.
    Dann sollte ein entsprechendes Tabuwort geübt werden, kurz gesagt: Bringe deinem Hund bei, was Nein bedeutet. Das bedeutet Geduld und halt einiges an Arbeit, bis es in allen Situationen erfolgreich eingesetzt werden kann und bis dahin eben nur begrenzter Freilauf.

    Bei der Stubenreinheit müsst ihr euch nun entscheiden. Entweder ihr setzt dem Hund weiterhin dem Stress aus und putzt regelmäßig oder ihr nehmt sie mit in einen Bereich, wo ihr sie hören könnt und geht dann, wenn sie sich meldet oder unruhig umher läuft mit dem Hund raus. Andere Alternative, ihr steht nachts regelmäßig auf und schaut nach dem Hund.

    Wohin muss der Hund hoch getragen werden? Warum muss der Hund eingefangen werden?

    Was kennst du über die Vorgeschichte deines Hundes?
    Ich meine, du hast sie sein 2 Wochen, sie hat Angst vor deinem Mann und dann wird sie durch ein Geräusch so erschrocken, das er aufhört zu fressen.
    Allein um das Vertrauen eines scheinbar traumatisiertem Hund zu erlagen würde ich unter Umständen sogar eher darüber nachdenken, den Hund einige Zeit aus der Hand zu füttern und gar nicht aus dem Napf und das auch regelmäßig von allen beteiligten Personen im Haushalt.

    Meinst du nicht, das dieser Fall eine Ausnahmesituation ist und nicht mit dem normalen Alltag verglichen werden sollte?
    Gerade in einer solchen Situation würde ich einfach das Futter stehen lassen oder wie schon gesagt, dem Hund "hinterhertragen". Obwohl, wenn kein weiterer Hund im Haushalt ist, einfach stehen lassen.