Beiträge von Cerridwen

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    Ich wohne in Neckarsulm bei Heilbronn...

    Nicht falsch verstehen, ich hab nirgends Werbung gemacht, ich hab nur auf Anzeigen geantwortet, aber da die schon länger als 1 MOnat her sind...

    Ich suche weiter bis mir jemand entgegen trottet der sagt: Ich brauche dich^^

    Na so kann das doch auch nichts werden :lachtot:
    Wenn du wirklich als Sitter arbeiten möchtest, dann solltest du schon aktiv Werbung machen und selber Anzeigen schalten oder Aushänge machen.

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    Zudem ist er zu Hause extrem unruhig.Er frißt so gut wie gar nichts mehr, fiept ständig rum und schläft kaum noch.Der TA meinte, daß sei für den Hund und für uns eine Qual und deswegen könnte man ihn kastrieren lassen.Hmmh, jetzt habe ich aber Angst, daß er sich extrem verändern könnte, er ist ja noch nicht mal ausgewachsen :???: :ua_nada:

    Da würde ich als erste die Frage stellen, wie es aussieht, ist ein Ende absehbar oder fängt die erste Hündin wieder an, wenn die letzt aufhört.
    Mir hat ein TA in genau der selben Situation dazu geraten, da war mein Knirps 6 Monate alt. Ich habe dann alles tapfer versucht, bis er 12 Monate war. Mit dem 8 Monate stieg es dann stetig und immer mehr ins unermessliche. Nach dem dann unser Hund gar nicht mehr fressen wollte, haben wir dann zur Kastration gegriffen.
    Unser hat sich im Verhalten gar nicht geändert. Einzige Änderung - über die ich sehr glücklich war - er futterte wieder vernünftig und er jaulte nicht mehr. Gut er war dann auch etwas ansprechbarer. Aber er geht heute noch jeder Spur einer Hündin nach und zeigt auch sonst alle Symptome eines intakten Rüdens der auf eine läufige Hündin stößt.
    Bei uns gibt es im übrigen fast nur intakte Hündinnen und es ist tatsächlich immer eine läufig.
    Von daher mein Rat, versuche zu warten, so lange es geht und arbeite an der Erziehung. Wenn du Glück hast, dann beruhigt sich dein Hund wieder und kann ein ganzer bleiben. Eine wirklich Hypersexualität wie bei meinem Großen ist wirklich sehr selten.

    Schon mal ein Tier bei der Narkose oder als Op - Folge verloren?
    Wahrscheinlich eher nicht, denn sonst würdest du noch einige andere Dinge in deine Überlegung mit einbeziehen.
    Sorgen tun sich hier alle um ihre Tiere und so wie für dich die Angst der Tumore am größten ist, ist es bei einem anderen eher die Angst des Narkoserisikos.

    Es ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss und da ist es ganz egal ob Befürworter oder Gegner. Aber Argumente, weil ich meine Hündin sonst einschränke finde ich persönlich auch etwas schwach, um eine Läufigkeit nicht zu wollen und ein Tier schon vor dem Erwachsenwerden zu kastrieren. Ich schränke meine Jungs auch ein, weil es hier immer läufige Damen gibt, müssen sie in der Stadt an der Leine bleiben - weil sie trotzt Kastration mit Indikation immer noch jedem "Rock" hinterher laufen.

    Eine Verhaltensstörung in dem Sinne sehe ich nicht, sondern nur ein Verhalten, welches der Hund an den Tag legt, weil er nichts anderes kennt und wohl bei der beschriebenen Haltung nie einen anderen Hund gesehen hat oder geschweige mit einem gespielt.

    Eines wird dir klar sein müssen, von hier aus kann man nicht sagen, ob das Verhalten aus Unsicherheit heraus kommt oder nicht, das kann nur jemand, der sich das Tierchen mal vor Ort anschaut. Zum anderen kann man vielleicht das eine oder andere noch machen, aber ob der Hund jemals ein "Schmusie" gegen über anderen Hunden wird oder lieber ein Einzelgänger bleiben wird, das kann man so ebenfalls nicht sagen.

    Ein Trainerwechsel oder eine sehr gute Hundeschule, welche über Motivation und positive Bestärkung arbeitet wäre der richtige Weg.

    Das sind halt die Männer, meiner ist nicht anders und braucht mindestens einmal täglich seinen obligatorischen verbalen klatsch hinter die Ohren, damit er alles so macht, wir ich es mit den Hunden machen. Nun hat er langsam gemerkt, das es mit meiner Technik wirklich einfacher ist und der Hund einfach aufmerksamer.

    Bluerush, eines kannst du mir glauben, in Berlin arbeitet der TS etwas anders als in Aachen. Denn im Gegensatz zu Aachen hat Berlin einen seperaten TS - Beauftragten und ich durfte mit diesem schon Bekanntschaft machen, weil jemand meinte, ich würde meine Hunde quälen, weil ich ein Sitz an der Straße verlangt haben und es einem Herren verboten habe, meinen Hund anzufassen. Das konnte dieser nicht verknusen und hat mich angezeigt. Tja leider gab es nichts daran auszusetzen, wie ich mit meinen Hunden umgehe und sie sind wieder abgezogen.

    Fakt ist einfach, das ein Stachelhalsband nicht schön, dem Hund Schmerzen zufügt und in der Erziehung nichts zu suchen hat. Genauso Fakt ist es aber auch, das es trotzdem dort noch zu finden ist und verwendet wird. Aber - ebenso ein Fakt - der TS kann nichts aber auch gar nichts machen außer zu reden, wenn OA oder VetAmt nicht eine Übernahme anordnen. Der TS kann nur mit reden versuchen, das der TH sein Tier von alleine abgibt oder sich für ein anderes Halsband entscheidet. Er kann das Tier weder so gegen den Willen des Besitzers an sich nehmen, noch dem Besitzer etwas vorschreiben. Das ist einfach illegal und nicht rechtens und kann dem TH sogar noch zu Vorteil werden.
    Das ist in Berlin nicht anders, als in Aachen - ich kenne im übrigen auch den TS in Aachen und war dort selbst gerne und viel unterwegs. Da kannst du mir also auch nichts erzählen.

    Tierliebe hin oder her, aber Tierliebe hat auch Grenzen und diese Grenzen darf man nicht überschreiten, wenn man sich nicht strafbar machen will und da sind einem die Hände gebunden.

    Es gibt hier einen Fall von einem Schäferhund mit einem Stachler, die Frau meint er wäre aggressiv und sie könne ihn nicht halten und seit der den Stachler tragen würde wäre er so brav. Mal davon ab, das ich von diesem Hund bisher noch keinerlei Aggressionen gesehen habe. Was soll ich machen? OA und VetAmt lachen mich aus, wenn ich den Fall melde, weil der Hund bekommt genügen zu futtern, bekommt genügend Auslauf, geht Gassi und wird beschäftigt, hat einen tollen Pflegezustand und himmelt Fraule an. Es gibt keinen Grund, dort etwas zu ändern, auch wenn ich es anders sehe. Aber mit Reden kommt man an die Frau nicht ran, weil sie für sich sicher ist und (vielleicht tatsächlich) einen Vorteil und Verbesserung gespürt hat.
    Ein weitere Fall, zwei Mischlinge, wovon mindestens einer Maulkorbpflicht hat, weil dieser nachweislich mehrfach andere Hunde verletzt hat. Der Hund trägt aber keinen Mauli, aber VetAmt kann trotzdem nichts machen, weil der TH auf "eine entsprechende Gefahrenabwehr" achtet. Was bedeutet, der gehe mit seinen Hunden auf einen kleinen Platz und achtet darauf, das kein anderer Hundhalter dazu kommt und so können seinen Hunde auch keinen mehr verletzen und auf den Weg dahin sind die Hunde an der Leine und er achtet schon auch auf Abstand.

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    vierhunde!
    Man kann über Themen diskutieren, aber nicht wie der Nachbar mit Hund umgeht! Da sollte man handeln, allein dem Tier zuliebe und nicht nur reden, reden und nochmal reden! Das bringt in diesem Fall hier nichts!

    Nun Handeln gut und schön. Aber wie? Du kannst nur reden und wie hier schon häufiger bemerkt, kommt man dort oft nicht weit.
    Um den TS dazu zu holen bedarf es etwas mehr Verfehlungen.
    Also wie soll man handeln?

    Ursachen gibt es einige und die sind nicht unbedingt so normal wie der TA sagt.

    Wie schon erwähnt können bakterielle Entzündungen ein Auslöser sein - unter anderem auch Blasenentzündung. Vergessenes Restgewebe der der Eierstöcke, die sich zu Zysten entarten. Aber auch Probleme der Nebenniere können die Hormonhaushalt noch mal durch einander wirbeln und Symptome zeigen.

    Natürlich kann es auch so sein, wie der TA sagt, das steht ganz außer Frage.

    Zu den Statistiken möchte ich auch noch etwas sagen.

    Ich habe eine Statistik die besagt, das 20% aller Hündinnen nach der Kastration aggressiver werden. Allerdings darf man dabei eines nicht vergessen, die Größe der Kontrollgruppe. Diese Kontrollgruppe bestand aus 47 Hündinnen. Was sagt also diese Statistik wohl aus? Nicht wirklich viel und man kann daran nicht wirklich ersehen, ob und wie es nun wirklich ist.
    Von da her kann man nicht sagen, ob diese Statistiken wirklich so aussagekräftig sind und Angst nehmen sie dabei schon mal gar nicht.