Beiträge von Cerridwen

    Wenn es solche Ausmasse angenommen hat, dann würde ich persönlich den Hund tatsächlich mal einen bis 3 Tage auf Entzug setzen und nur das nötigste Machen, nämlich nur Gassigehen ohne wirklich Action.
    In der Zeit würde ich mir einen Plan machen, wo der Hund ganz gezielte Ruhephasen hat und nicht mehr ganz so viel Action machen und dafür dann aber auch gezielt Sachen, die nicht unbedingt etwas mit rennen und holen zu tun haben, sondern wirklich auch ganz ruhige sagen für die Konzentration - wie halt wirklich suchen (Fährte oder so etwas) oder Becherspiel (unter welchem ist das Leckerchen) oder ähnliches. Also ganz ruhige Beschäftigungen.
    Es heißt ja nicht, das du nie wieder mit einem Ball oder ähnlichem spielen kannst, aber erst einmal sollte das Tabu sein, bis dein Hund gelernt hat, das es nicht den ganzen Tag nur Action ist, sondern nur noch zu ausgewählten Zeiten und dann auch nicht mehr so wie früher.

    Zitat

    Ja diese Möglichkeit gibts auch. Aber wie gewöhne ich ihm das am besten ab, dass er nicht jede Hündin haben kann??

    Erziehung ist dort das Zauberwort.
    Ein solides Abbruchkommando und ein noch besserer Rückruf.

    Mein Großer würde im übrigen trotzt Kastration auch den läufigen Hündinnen hinterher gehen, wenn ich ihn lassen würde oder die Gelegenheit dazu hätte. Der würde auch Decken und das obwohl er kastriert ist.
    Es hat also nichts zu sagen, ob kastriert oder nicht, es muss immer an der Erziehung gearbeitet werden.

    Wie wäre es, wenn du ihn nicht kastrierst und ihn auch nicht poppen lässt.
    Einem Hund schadet es nicht, wenn er nicht auf jede Hündin springen darf um sie zu beglücken.
    Wenn dein Bub sonst gesund ist, besteht doch eigentlich auch keine wirkliche Notwendigkeit ihn zu kastrieren. Das mit dem Herzkasper gibt sich bei den meisten Hunde auch wieder, wenn sie reif und erwachsen sind.

    Sorry aber ich haben einen Jack Russell /Foxterrier - Mix. Dieser will auch gefordert werden und der will auch bespaßt werden und trotzdem liegt er auch bis zu 4/5 Stunden am Stück auf seinem Platz und schläft. Meiner würde nur dann auf die Idee kommen und mich zum Spiel auffordern, wenn er denkt, das ich eh nichts zu tun habe, weil ich gerade mit einem Buch auf der Couch liege.

    Ich vermute mal, das du einfach viel zu viel machst und ihn damit zu so einem Hibbel erzogen hast.
    Da kannst du wirklich nur einmal ein Wochenende das Programm komplett runterfahren und wirklich nur das nötigste machen, damit dieser Hund mal zur Ruhe kommt und dann das ganze Programm am Tag etwas reduzieren und entsprechend in geregelte Bahnen lenken.

    Bei uns sieht es so aus, das ich morgens für 1 - 2 Stunden auf dem Hundeauslaufplatz gehe und dann gibt es frühstück und danach wird geschlafen und das mindestens 3 - 5 Stunden. Danach gehen wir auf unsere Mittagsrunde auf der auch noch immer etwas geübt wird. Wieder zu Hause ist wieder Ruhe angesagt. Ca. 2 - 3 Stunden später beschäftigen wir uns noch mal mit dem Hund in einer Mischung aus Spiel und Übungen und dann geht es raus zum Gassigehen und dann gibt es Abendbrot. Danach wird vielleicht noch etwas mit Herrchen getobt, weil der ja den ganzen Tag nicht da ist und dann wird wieder geschlafen. Bis gegen 22/23 Uhr, dann geht es noch mal schnell raus und dann ist Nachtruhe angesagt.
    Gut mein Mann geht morgens noch mal schnell eine Pipi - Runde.

    Ich habe so einen sehr ausgeglichenen Hund, welcher nicht fordert und schon gar nicht durch Lautäußerungen.

    Wie wäre es, wenn du den Moment, in dem er sich endlich beruhigt hat und merkt, das er nicht weiterkommt mit einem kleinen Spiel belohnst?
    So lernt der Hund dann, das er, wenn er Ruhe gibt, eher zu seinem Ziel gibt und das ruhiges Abwarten belohnt wird.