Beiträge von Cerridwen

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    Nein,
    aber vielleicht sollten sie zumindest versuchen ihrer Abneigung auf den Grund zu gehen bzw diese sozialverträglich im Zaume zu halten.
    Und etwas, dass in unserer Kultur seit Jahr und Tag fester Bestandteil ist zu respektieren!!

    Wir haben schon festgestellt, das solche "Ausraster" in allen Schichten und Nationalitäten in unserem Land auftreten kann und das hat nichts mit unserer oder derer Kultur zu tun. Auch viele Deutsche können ihre Abneigung nicht in einem sozialverträglichen Zaum halten.

    In dem Fall hätte es auch eine deutsche Frau mit Kind sein können.

    Es ist völlig egal wo dieser Mensch herkommt, welcher Angst hat. Angst hat nichts mit Herkunft oder Religion zu tun.

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    Nochmal- in anderen Ländern gibt es viele Bräuche, Sitten whatever, dass ich total eklig finde. Aber dennoch bin ICH dann der Außenseiter in diesem Kulturkreis und ich habe mich dem bestehenden, gewachsenen anzupassen.
    Oder ich beweg meinen Allerwertesten da weg.

    Es geht hier nicht um Bräuche oder Sitten, es geht um Angst oder schlechte Erfahrungen und diese ist überall vorhanden.
    Wohin soll also ein Mensch seinen Allerwertesten bewegen, wenn er in seinem eigenen Land nicht erwünscht ist, weil er Angst hat? Soll er in einem anderen Land um Asyl bitten, weil die Hundehalter nicht in der Lage sind, sich im sozialverträglichen Rahmen zu bewegen und Respekt gegenüber seiner Umwelt zeigt und sich entsprechend vorausschauend verhält.

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    Und ich finde- auch wenn das auländerfeindlich klingt-
    so ein Verhalten ist nicht NORMAL und ich verstehe unter Anpassung die hier herrschenden Gepflogenheiten nicht nur zähneknirschend (oder fauchend) hinzunehmen,
    sondern sich damit zu arrangieren.
    Geht das, aus welchen Gründen auch immer- und nicht nur auf Hunde bezogen- nicht, dann ist das hier der falsche Aufenthaltsort.

    Nun und was machen Menschen die wie du und ich vielleicht in diesem Land geboren sind, einen deutschen Pass haben und sich trotzdem sich nicht mit Hunden arrangieren können?
    Diese müssen dann auch das Land verlassen oder wie soll man diese Aussage verstehen?

    Nun ich wäre lieber ein Buhmann, als mir meine Erziehung kaputt machen zu lassen.
    Mal davon ab, die Lütte wird nun auch erwachsen und testet nun auch immer wieder aus, ob du es mit deinen Signalen auch wirklich ernst meinst und das auch immer wieder hinterfragen, in dem sie selbst auflöst.
    Das gehört zur Entwicklung dazu.
    Du musst dann einfach schauen, was dir wichtiger ist. Natürlich kannst du deinen Hund gefährlicher aussehen lassen, aber das löst die Situation auch nicht wirklich auf Dauer.

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    Unsere Mit-Bürger, die hier teilweise seit Generationen leben, sind für die Zustände in ihren Wurzelländern sicher nicht mehr oder weniger verantwortlich als Du oder ich.

    Und die schlauen Bürger unseres schönen Landes tragen ebenso gern Geld in eben diese Länder, um Urlaub zu machen.

    Man darf auch nicht vergessen, das es hier in Deutschland genauso viel Tierelend gibt wir in anderen Ländern, nur wird es hier eher aufgefangen oder kommt nicht wirklich ans Licht und wenn es dann ans Licht kommt, ist es nicht mehr als ein 2 Zeiler in der Zeitung wert.

    Nun mein Großer läuft, wenn er ohne Leine in der Stadt unterwegs ist, auch vor, aber da er es gelernt hat, geht er dann an die Seite und wartet und geht dann hinter mir weiter oder er pendelt dann zwischen der Ecke und mir hin und her.
    Das ist aber halt auch eine Frage der eigenen Einstellung. Ich möchte einfach nicht, das mein Hund einfach um die Ecke flitzt, weil dort ein anderer Hund sein könnte, mit dem sich mein Hund vielleicht nicht versteht - gut gibt es hier im Kiez nur einen. es könnte da eine Kindergruppe sein - und da gibt es hier einige, die kein Respekt und schon einen Anwalt haben und das mit gerade mal 12 Jahren oder das dort einfach eine Gruppe Radfahrer ankommt. Ich bin schon ohne meine Hunde einige male nur dadurch einem Rad entkommen, weil ich wieder einen Satz zurück gemacht habe.

    Aber Gerade diese Huhn - Ei - Frage ist es doch. TS konnte nicht sehen, was passiert ist, schimpft aber auf die Mutter.
    Es sagt ja keiner etwas, das es passiert ist, sondern es geht - mir persönlich - darum, das sich der TS aufregt und alle anderen Schuld sind, aber es fällt kein Wort, das man sich selber falsch verhalten hat und das man selber an der Situation schuld ist. Nö es wird über die anderen geschimpft und darüber, das sich noch andere Menschen da eingemischt haben.

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    Ich gehe von meinen Hunden aus- die gehen nicht auf Menschen zu, sondern ihres Weges. Interpretieren kann man das aber (besonders wenn man Panik u null Ahnung von diesen Geschöpfen hat) sicher anders.

    Und ich könnte nicht garantieren, dass mein Hund bei diem "Überraschungsangriff" nicht auch plötzlich kläffen und die Situation damit erst recht zuspitzen würde.
    Dagegen hilft- wie gesagt- zuverlässig nur Dauerleine.

    Ist das die Lösung??

    Nun was die Lösung ist, ist für jeden anders. Meine Hunde würden niemals als erstes um eine Kurve gehen und so wären sie wieder in meinem Einwirkungsbereich und ich könnte reagieren und meine Hunde entsprechend wieder zurückrufen.

    Es geht ja auch nicht darum, das der Hund gebellt hat, das kann in vielen Situationen passieren, sondern es geht darum, das der Hund a nicht abrufbar war und b eben nicht nur gebellt hat, sondern - nennen wir es mal so - gestellt und verbellt hat und der Hundehalter nicht einmal in die Lage war, seinen Hund einzufangen.

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    Da sind meiner Meinung nach die Leute (ebenso) gefragt,
    die ihre Impulse da nicht im Griff haben.
    Welcher Nationalität ist mir da Schnuppe....

    Wenn der Hund sich Ignorant verhalten hätte, wäre er nicht in die Nähe der Menschen geraten und dann hätte auch kein Mensch angefangen hysterisch zu keifen und mit Taschen um sich zu schlagen.
    Diese Reaktionen kommen - nach meiner Erfahrung erst, wenn sich der Hund gezielt der Person nähert und direkt darauf zu läuft.

    Bevor ich von anderen Leuten verlangen kann, ihre Impulse unter Kontrolle zu haben, muss ich die Impulse meines Hundes kontrollieren können.