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Cerridwen:
Du musst deinen Hund nicht anfassen? Und du ignorierst unerwünschtes Verhalten? Klar in einigen Situationen geht das ... aber wenn zB dein Hund Menschen anspringt ... ignorieren? Oder wenn er was vom Tisch klaut ... auch ignorieren? Das versteh ich nich ... ich finde ab und zu muss ich meinen Hund schon anfassen damit er versteht was ich will ... und ich mein wirklich anfassen ... nicht weh tun ... nur mal zurück ziehen, weg schubsen uä ...
Tja wie ich schon sagte: Motivation, Verhalten umlenken und richtiges Verhalten bestärken und der Hund lernt schnell und bleibend, was gewünscht ist und was nicht. Wenn mein Hund die Tendenz hat, Menschen anzuspringen, dann nehme ich ihn an die Leine und bestätige den Moment, wo er aller 4 Pfoten auf dem Boden hat und das einige male gemacht und Hund wird von sich aus die Pfoten unten lassen und auf seine Bestätigung hoffen. Wenn mein Hund etwas vom Tisch klaut, dann muss ich mir auf die Finger hauen und nicht den Hund wegschieben. Unsere Hunde haben übrigens sehr schnell gelernt, wenn wir etwas zu essen auf den Tisch stellen, lohnt es sich für sie auf ihren Platz zu gehen - Verhalten umlenken.
Dazu brauche ich meinen Hund nicht wegziehen oder wegschieben.
Anfassen tue ich meinen Hund nur zur Fellpflege, zum toben und zum kuscheln, aber nicht zur Erziehung.
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Wenn mein Hund Nein kennt er aber gerade in Trotz-Phase ist und das ignoriert dann geht man eben einen Schritt weiter, zB über die Schnauze greifen, so meinte ich das. Also meist ist es so das ich es einmal normal sage, dann etwas stärker und wenn er mich dann immernoch wissend ignoriert gehe ich meist auf ihn zu, bzw beuge mich zu ihm hin oä ... und wenn man dann immernoch meint er ist der Größte dann muss ich ihn eben mal schubsen oder zurück ziehen oder ähnliches. I lass mir doch nich auf der Nase rum tanzen und sag ihm 5mal nein ... Und wenn ers ja dann macht wird er ja auch bestätigt, das ist ganz klar ... aber in der Pubertät probiert mans eben gern ma nen bissl länger ...
Nun ich denke nicht, das dein Hund dich wissentlich ignoriert, der hat einfach den Sinn hinter dem Nein noch nicht verstanden und kennt keine Alternative, die er stattdessen tun kann.
Wenn man dann meint körperlich werden zu müssen, weil man selber einen Fehler gemacht hat, dann soll es wohl so sein, aber der Hund hat daraus mal rein gar nichts gelernt - außer vielleicht, das er dich links liegen lassen kann und das man bis zum Punkt x auf deiner Nase herumtanzen kann.
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Und ich finde meine Methode gut
aber das findet wohl jeder. Mein Hund weiß wo die Grenzen sind ... hat keine Angst vor mir oder so ... aber er weiß was er darf und was nicht. Und wenn er wieder nen trotzigen Tag hat sage ich es ihm mal wieder deutlich und dann ist auch wieder gut.
Nun ich finde deine Methode nicht gut und würde sie auch nicht weiterempfehlen und ich kenne sehr viele Leute, die es ähnlich sehen und denen sich wie mir immer wieder die Fußnägel hochkrempeln, wenn sie mit solchen Methoden konfrontiert werden.
Meine Hunde kennen ihre Grenzen auch und sie wissen auch was sie dürfen und was nicht und sie wissen sich entsprechend zu benehmen und das auch trotzt trotzigen Tagen. Denn bei uns gilt der Leitspruch, das wir den Hunden nicht beibringen was sie nicht dürfen, sondern was sie stattdessen tun sollen.