Beiträge von Cerridwen

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    Heute war ich in der Tierklinik und es hat sich herausgestellt das er "nur" leicht an Demodex-Milben leidet (nach wievor 3Stellen) aber zusätzlich eine Räubermilbe hat, ich weis den Namen nicht mehr irgendwas mit S.

    Sarcoptes canis

    Steigerung des Immunsystems: Viel Bewegung an der frischen Luft, eine gesunde möglichst chemiefreie Ernährung und wenig Stress.

    Nun Angst ist auch eine Emotion und die kann man durch falsche Bestätigung verstärken. Ebenso sieht es auch mit Aggressionen aus.
    Selbst wenn man nur Elemente aus einer Emotion herausnimmt und diese mit einem Signal belegen kann, kann ich aber eine Emotion durch falsche Bestätigung in eine ganz andere Richtung lenken und mit einem entsprechenden auslösenden Reiz versehen und so entsprechend auch abrufbar machen. Zwar nicht in dem Sinne eines Signales, aber der Reiz ist dann dafür ausreichend.

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    Zum Thema das falsche Verhalten belohnen. Aggression kann mit positiver Bestärkung nicht belohnt werden, lerntheoretisch unmöglich. Denn dann könnte aggressives Verhalten zb durch Clickern wunderbar erlernt werden, und das hat wohl noch keiner hingekriegt.

    Öhm warum sollte das nicht gehen?
    Ich denke - besser gesagt ich weiß es, das wenn man immer und immer wieder eine Handlung belohnt, diese dann auch entsprechend auf Signal auslösen kann.
    Über das Freeshapping ist eine ganze Menge möglich, eben auch, das man aggressives Verhalten auf Signal aufbauen kann.
    So kann man schließlich auch das Bellen aufbauen und viele anderen Spielereien, die eigentlich nicht wirklich Sinn machen, das man sie mit einem Signal belegt.

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    Ich war ein Jahr bei Hundewelten :headbash: Die arbeiten genau mit dieser Methode. dran vorbei füttern und ablenken.
    Ich habe einfach nur schlechte Erfahrung damit gemacht

    Ne Hundewelten arbeiten nicht nach der Methode, denn bei HW hat der Hund keine Rechte und darf nichts und jeder Hund ist Aggressiv. Der Hund wird bei HW auch nicht abgelenkt, sondern nur extrem auf den Menschen geprägt und darf sein Hassobjekt noch nicht einmal anschauen.

    Bei der ihr beschriebenen Methode wird der Hund aber mit dem Reiz konfrontiert und darf ihn sich ansehen und wird dann dafür belohnt, das der Hund anstatt die Kinder anzugiften, sich die alternative Handlung aussucht und den Kontakt zu seinen Menschen sucht. Der Hund darf und soll sich das Kind anschauen, aber aus einer sicheren Entfernung, wo der Hund das Kind noch ertragen kann. Und im Notfall kann man auch dem Hund das Lecker oder das Spielie vor die Nase halten und so an dem Kind vorbeiführen, denn auch dann wird der Hund das Kind nicht wirklich wahrnehmen, wenn das Lecker Motivation gut genug ist.
    Entsprechend - um es noch einmal zu sagen - wird der Hund in einer ruhigen Phase und nicht in der Aggression bestätigt und wird sich so mit den Kindern wieder anfreunden und sie dann auch schrittweise wieder dichter bei sich ertragen können und mit der Zeit kann vielleicht auch ein Kind mal ein Leckerchen werfen oder aus der Hand geben.

    Es liegt nun an dem Halter, dort den Abstand zu finden, wo der Hund ansprechbar bleibt und wo man mit dem Hund arbeiten kann und den Hund entsprechend durch eine Leine zu sichern.
    Dann kann dieser Hund auch zu keinem Kind mehr hin und so kann kein Kind mehr zu Schaden kommen und es werden auch keine unsäglich veralteten Erziehungsmethoden mehr gebraucht.

    Einen Schlafplatz, der sich nicht im Flur befindet.
    Plätze im Wohungsflur verleiten zum Aufpassen und Hunde sehen es dann als ihre Aufgabe an.

    Eine andere Möglichkeit wäre, bei jedem Anschlagen aufzustehen und dem Hund sagen, das es okay ist und das es keinen Grund gibt, das er aufpassen muss.

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    Ablenken ist keine Lösung!
    Und in der direkten Situation kann niemand sagen wofür man den Hund gerade belohnt!
    Wenn der Hund unter Führung steht (irgendwann) gehören die Leckerlis in die Hände der Kinder.

    Warum ist Ablenken keine Lösung?
    Also ich kann schon sagen, wofür ich meinen Hund belohne und wofür nicht.

    Wenn der Hund unter Führung steht, dann kann man auch dem Kind die Leckerchen geben. Aber das liegt nicht nur an der Führung sondern auch an der Impulskontrolle des Hundes und noch einigen anderen Faktoren.

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    Vielleicht sollte man doch besser den Kindern die Leckerlis in die Hand drücken???!
    Den Hund mit Leckerlis ablenken kann nicht die Lösung sein.
    Abgesehen davon sieht der Hund die Leckerlis als Belohnung für die Aggression Kind im vorbeilaufen das könnte übel ausgehen...

    Du möchtest einem Kind Leckerchen in die Hand drücke und diese dann einem Hund geben lassen, welcher gerade Kinder zum Fressen gern hat? Das kann doch nicht wirklich dein ernst sein oder? Von diesem Punkt ist der Threadstarter im Moment meilenweit entfernt.

    Wenn der Hund mit Leckerlie oder Spiel abgeleckt wird, nimmt er das Kind unter Umständen gar nicht wahr und wenn ist es ihm in der Regel egal, weil tolle Jagd (Spiel) mit seinem Menschen.
    Ebenso kann man - zum Beispiel mit einem Markersignal verbunden - die Ruhe auf das Hassobjekt belohnen und so die Ruhe und nicht die Aggression bestätigen und so entsprechendes positives Verhalten fördern.