Beiträge von Cerridwen

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    zu 1. Der Schnauzengriff ist keine Bestätigung !
    zu 2. Wieso konnte Dein Müllschlucker auf allem herum kauen? Hast Du nicht aufgepaßt?
    zu 3. Aggression ist eine angeborene Verhaltensweise, die von Welpen bereits in der 4. - 5. Lebenswoche gezeicht wird.
    LG

    Manchmal täte lesen richtig gut. Bei Bestätigung stand zum Beispiel nichts vom Schnauzengriff und da ich diesen total ablehne, werde ich wohl kaum diesen als Bestätigung annehmen.

    Oh doch ich habe aufgepasst, denn sobald der Zwerg etwas in die Schute nahm, habe ich ihn dazu bewegt, es wieder auszuspucken und das von mir zu nehmen.
    Gemeint war mit dem rumkauen, das man auch wenn der Hund schon was in der Gusche hat, es mit etwas besserem wieder aus dem Hund herausbekommt, ohne den Hund anfassen zu müssen.

    Trotzdem ist ein Welpe immer noch ein Welpe, auch wenn er vielleicht etwas "zickiger" ist. Ein Welpe ist ein Unbeschriebenes Blatt und es ist meine Erziehung, was aus diesem Hund wird. Versuche ich meinen Welpen mit Schnauzengriff, Alphawurf und Co zu erziehen, geht der Schuss in der Regel gerne nach hinten los und ich habe später einen Hund der entweder Angst vor mir hat oder ich habe einen Hund, der es irgendwann mal mit mir körperlich ausfechten will.


    Zum übermarkieren der Pinkelstellen: Ich habe schon gehört, das so der eine oder andere Trainer empfiehlt den eigenen Urin in einer Flasche zu sammeln und dann über die Pinkelstellen der Hunde zusprühen. Wer es braucht.
    Allerdings hat mein Großer den Spieß schon umgedreht und einem Wildpinkler beim pinkeln beobachtet und neben dem gewartet, bis der fertig war um dann ganz provokant diese Stelle wieder überzumarkieren. Ich habe eigentlich noch darauf gewartet das mein Hund :p macht

    Nun meine Hunde werde auch rein Positiv erzogen und kennen trotzdem Tabus (Tabuzonen) und haben trotzdem Regeln. Wer sagt denn, das wenn man einen Hund rein positiv erzieht, dieser diese Dinge nicht kennt oder hat? Er lernt sie nur auf andere Art und Weise. Ich kann meine Hunde auch frei laufen lassen und sie hüpfen trotzdem nicht jeden Menschen an und sie kommen trotzdem zurück und sie sind bestimmt nicht eingeschränkt oder bedauerliche Wesen.

    In gewisser Weise unterbindet man schon das Fehlverhalten, weil man einfach das Verhalten, was in der Situation gewünscht ist bestärkt. Wenn ich nicht will, das mein Hund jemanden anspringt, den er begrüßen möchte, dann bestätige ich den Moment, wo der Hund noch alle 4 Füße auf den Boden hat und verhindere doch schon so im Vorfeld, das dieses Verhalten "Anspringen" gezeigt wird.
    Die Hunde lernen doch wie andere Hunde auch ihre Signale und was damit gemeint ist und genauso lerne sie auch welches Verhalten sich nicht lohnt und nicht gewünscht ist.
    Es erfordert halt etwas mehr Aufmerksamkeit.

    Nun Mimulus ist doch eher die Blüte für gezielte Ängste. Bei unspezifischen Ängsten wäre eher Aspen angezeigt.
    Aber es reicht nicht aus, nur eine Angstblüte zu geben, denn es muss ja auch der Rest der Seele etwas mitbetrachtet werden. Wir reagiert der Hund in der Angstsituation und dazu die entsprechende Blüte mit in die Mischung. Dann wie benimmt sich der Hund wenn er keine Angst hat und dafür die passende Blüte mit in die Mischung. Gab es bestimmte Vorfälle, die mit in das Seelenleben einspielen, wenn ja auch dafür noch die passende Blüte.

    Eine Mischung kann man auch mit Obstessig konservieren oder aber gar nicht konservieren und dann sind sie so ca 6 - 8 Wochen im Kühlschrank gelagert verwendbar.
    Dazu sollte man niemals die Tropfen aus der Stockbottle direkt verwenden. Selbst wenn man nur eine Blüte in der Mischung haben möchte, muss trotzdem aus der Stockbottle eine Einnahmemischung gemacht werden.

    Meine Hunde werden nicht nur mit Leckerchen belohnt. Sie können vorher nicht wissen, womit sie belohnt werden und es kommt immer darauf an, um was es geht.
    Belohnung ist bei uns eine Lotterie und das macht das ganze so spannend. Mal gibt es einen Hauptgewinn und es gibt ein Würstchen und mal ist es nur ein schnödes "Supi". Dazwischen ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die größte Belohnung für meine Hunde ist, das sie sich zu mir legen und sich ankuscheln können, wenn ich etwas lese - unser heiß geliebtes Rudelkontaktliegen.

    Aber wir haben in der Küche einen Becher mit Leckerchen stehen und im Wohnzimmer. So das es auch schon mal im vorbei gehen eines geben kann, aber nicht muss. Öfter etwas fressbares - egal ob drinnen oder draußen - gibt es, wenn wir was neues machen, was noch nicht richtig sitzt und damit noch mehr Motivation braucht. Alles was 100% und in allen Reizstufen klappt, wird nur noch verbal bestätigt oder irgendwann gar nicht mehr, weil ich es einfach voraus setze.

    Zwischen einem Hund das Maul öffnen um sich die Zähne anzuschauen und dem Schnauzengriff liegen Welten. Bei dem einen wird mit beiden Händen gearbeitet und Ober- und Unterkiefer separat angefasst, während beim Schnauzengriff Ober- und Unterkiefer zusammen umfasst werden.

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    Erziehung ohne Nein, ohne Verbot, ohne Korrektur und ohne Strafe (nicht im Sinne von handgreiflich werden) wäre eine unfaire Erziehung. Um in unserer Gesellschaft zurechtzukommen muß Hund wissen was gut und was tabu ist.

    Nun wer sagt denn, das man einem Hund nicht beibringen kann, was tabu ist und was nicht, auch ohne Verbot, ohne Strafe oder ähnlichem. Korrektur heißt ja nicht, das es immer mit einem Nein oder einem Verbot verbunden sein muss.
    Gerade mit dem Clicker kann man da sehr viel improvisieren und kommt sehr gut ohne aus. Gut es dauert vielleicht länger, aber es sitzt am Ende genauso gut.
    Ich persönlich ignoriere Fehlverhalten, denn wenn es auftritt, kann ich es in der Situation eh nicht mehr ändern. In der nächsten Situation muss ich dann halt schneller sein als mein Hund.

    Ein Stopp zum Beispiel übe ich doch nicht mit einem Hund, auf den ich keinen Einfluss habe, sondern das übe ich mit einem Hund, den ich an der Leine habe. So kann ich den Hund entsprechend sichern und kann diese Übung immer und immer wieder provozieren, bis der Hund es verstanden hat. Dann kann ich anfangen, die Leine länger zu lassen und so weiter.
    Ein Verhalten entsprechend umzulenken hat ja auch etwas mit Korrektur zu tun, aber ich biete meinem Hund die Chance, es sich selber zu erarbeiten und zeige ihm, welches Verhalten an der Stelle halt lohnender ist als das was er gerade Falsch gemacht hat.
    Natürlich gibt es bei uns auch ein Tabu - Wort und es gibt auch ein Falsch - Wort.

    Ich habe auch mal gedacht, das ich falsches Verhalten strafen muss, Fehlverhalten korrigieren muss und das Nein im Mantra gebetet werden muss. Bis ich feststellte, das ich ohne diese Sachen viel besser fahre und es uns allen viel mehr Spaß macht.

    Jocks_B, sagen wir es so, ich lebe mit meinen Hunden in einer Partnerschaft, in der diese von sich aus "gesagt" haben oder "bemerkt" haben, das es ihnen mehr bringt, mir zu folgen und sich auf mich zu verlassen, denn ich bin so clever und beschaffe das Futter und ich beschütze sie.
    Das heißt nicht ich habe mich als Leittier erhoben, sondern meine Hunde haben mich ausgewählt sie zu führen - wenn man das so sagen kann.


    Bodyguard, wenn ich mit einer Bestätigung zu spät kommen, dann habe ich nicht aufgepasst und gerade bei Welpen sollte man doch schon immer beide Augen auf dem Hund haben oder etwas nicht.
    Ich habe einen Müllschlucker übernommen, der wirklich alles in die Gusche genommen und drauf rum gekaut hat und der hat es sehr schnell gelernt, alles wieder auszuspucken und sich lieber das Würstchen von mir zu greifen. Das geht also auch, wenn man schnell ist.
    Und bei einem Welpen schon von Aggressionspotential zu sprechen, finde ich schon etwas übertrieben.

    Nun es gibt Mittel, welche das Wachstum und die Metastasierung verlangsamen oder gar stoppen können. Es kommt aber auch immer darauf an, was es für ein Tumor ist, ob dieser schon gestreut hat und wohin dieser gestreut hat.
    Es kann nach einer Op und auch nach einer Chemo zur Unterstützung schon sehr nützlich sein, wenn der THP entsprechend weiß was er tut und sich dieser mit dem behandelnden TA abspricht.