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Ich gebs auf... echt... bei manchen "aber da haben wirs doch - warum kann man nicht gleich wenn überhaupt" vergeht mir die Lust am diskutieren.
Nun dann lass es, aber ich meine es schon ernst. Es wird bei manchen Nein als Verbot gesagt und dann das Verhalten umgelenkt.
Ich sehe darin keinen Unterschied, weil am Ende der Übung das selbe rauskommt.
Es gibt nur einen Punkt, das die Erziehung mit einem Nein für einen Anfänger leichter zu praktizieren ist oder leichter verständlich ist.
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Und ganz ehrlich... ich lehne das was Du machst überhaupt nicht ab. Ich ersuche über Pro und Contra zu diskutieren... nicht mehr und nicht weniger.
Schade nur, dass das Pro auf ein klar ausgesprochenes Verbot ist und das Contra, das Hunde ohne klar ausgesprochene Verbote nicht lernen können, was NoGo ist.
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Gerade fällt mir ein gutes Beispiel ein, für das ich gerne von Dir eine Lösung nach Deinen Grundsätzen (bitte detailliert) aufgezeigt hätte. Und zwar die Beißhemmung!
Kurz und knapp: Hund erhält etwas, wo er drauf rumkauen kann und dieses wird direkt ab dem ersten Spiel mit eingesetzt und sollte er doch mal Pulli oder Haut erwischen, wird das Spiel wortlos abgebrochen und gut ist. So haben es meine Hunde gelernt.
Wer will kann da von mir aus auch das Spiel mit einem Nein zusätzlich abbrechen, ich brauchte es nicht.
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Grenzen kennen heißt aber zu wissen, was man NICHT tun darf und genau das meinen wir! Denn ein Umlenken, eine Alternativhandlung verbietet ein Verhalten ja nicht, also ist es für den Hund keine Grenze !
Warum ist es nur eine Grenze, wenn ein Verhalten verboten wurde? WArum ist eine Alternativhandlung für ein Verhalten X so viel schlechter als ein Verbot für das selbe Verhalten?
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Da liegt dein Denkfehler !
1. Ich lasse meinen Hund (bewußt) keinen Fehler machen, sondern sage ihm rechtzeitig, daß er auf dem falschen Weg ist.
2. Nimmt mein Hund diese "Erklärung" problemlos an und braucht - wenn überhaupt - nur 2-3 Wiederholungen, um künftig diese Verhalten (Nase in den Einkaufskorb, im Auto nach vorne klettern, ...) zu unterlassen.
Warum habe ich einen Denkfehler?
Ich lasse meinen Hund auch keine Fehler machen und sage ihm auch schon vorher das er auf dem falschen weg ist, nur eben nicht durch ein Verbot, sondern durch eine klare Alternative, die ich ihm vorbebe und sorry das es bei mir bei so simplen Sachen wie dieses Beispiel Nase im Einkaufskorb genau 2x - weil die Alternative in dem Fall etwas bekanntes ist, nämlich auf seine Decke zu gehen - diese Aufforderung brauchte. Ich spare mir nur das Nein oder Tabu oder sonstiges Verbotswort, weil das in meinen Augen ein Umweg zu Ziel ist.