Beiträge von Cerridwen

    Zitat

    Im übrigen habe ich mich gestern mit verschiedenen leuten unterhalten, die mir gesagt haben, dass diese wiese am ende (also vom richtigen parkplatz aus gesehen, da wo auch der badesee ist) nicht die hundewiese ist. diese wiese wird vom bauern noch aktiv bewirtschaftet. der kommt auch gern mal vorbei und meckert. allerdings weniger wegen den hunden, sondern wegen der stöcker, die auf der wiese liegen bleiben und seine maschinen kaputtmachen.

    Aber auch erst seit diesem Jahr. Wir haben nämlich auch noch mal auf den Plan geschaut und haben uns gewundert, das der ganz anders ist. Wir haben uns dann extra mal alte Bilder auf verschiedenen Seiten rausgesucht und siehe da: letztes Jahr war die Wiese noch mit drin und das Gestrüppfeld nicht und jetzt ist es genau umgedreht. Das soll einer verstehen.

    Mal ganz ehrlich. Wenn ich einen Rassehund haben möchte, dann gehe ich zu einem Züchter, der mir zu den Papieren entsprechende Untersuchungsergenisse zeigen kann und dieses über Generationen hinweg. Dann gehe ich zu einem Züchter, wo alle möglichen Untersuchungen Pflicht sind und bei bestimmten Farben auch Tests, die bei anderen Farben nicht so dramatisch sind - siehe audiometrischer Test.
    Diese Untersuchungen werden dann nicht nur vom TA ausgewertet, sondern auch von entsprechenden Gutachtern.
    Diese Pflicht und auch die strikte Umsetzung und Kontrolle und Eintragung von allen Generationen gibt es nun wirklich nur in einem Rassezuchtverein, die dem VDH oder FCI angeschlossen sind, sehr streng und damit recht sicher. Ich sage recht sicher, denn auch dort kann ich an schwarze Schafe geraten.
    In einem Dissidenzverein gibt es in der Regel auch Zuchtrichtlinien, aber diese werden selten auf alle Erkrankungen, die Rassetypisch sind untersucht und diese Daten werden auch nicht immer richtig gesammelt und in Datenbanken eingetragen. Bei einige wird dann einfach gesagt, ach gibt kein Verdacht auf die Erkrankung also braucht es nicht untersucht werden.
    Dann darf der TA die Untersuchungen auswerten und es wird kein Gutachter gebraucht.
    Das sind kleine, aber auch feine Unterschiede. Diese Unterschiede machen aber sehr viel aus.
    So habe ich einen angeblichen Jack Russel Terrier aus einer Dissidenzzucht übernommen und schon auf dem ersten Blick gesagt, das es kein reiner Jackie ist - schade, die Leute hatten Papiere für den Hund und waren dann verwundert, dass ich das sagte und mein TA hat den auch direkt als Mix deklariert, als der die Akte angelegt hat.

    Zitat

    Das ist die erstaunliche Quintessenz der bis dato hier in diesem Thread getroffenen Aussagen (zumindest in Bezug auf meinen BJRT).

    leider nicht nur Quintessenz, sonder Realität und eigentlich völlig egal, weil Hund ist Hund und Hund ist es egal ob er ein Einrassenhund ist oder ein Mehrrassehund.

    Aber auch bei Inzuchtlinien gibt es strenge Regeln und nicht nur die, ob der Hund gesund ist.
    Nur ohne Zuchtverordnung und vernünftiger Zuchtzulassung mit vorgeschriebenen Untersuchungen wird man bei einem Dissidenzverein wie der hier angepriesenen kaum sagen können, ob die Hunde gesund sind oder nicht

    Schon mal daran gedacht, das der Jackie gar kein Apportierhund ist? Was der Terrier hat, das hat er und da gehört schon mehr als Grundgehorsam und ein sauber aufgebautes Apportiertraining zu, damit der Jackie sauber die Beute zurück bringt und abliefert.

    Bei unserem Jackiemix klappt das nur, wenn die Ablenkung gen null ist und ich eine noch bessere Alternative habe, damit es sich lohnt die Beute abzuliefern. Wenn sich das nicht lohnt, dann wird die Beute behalten.

    Zitat

    Hm ist ja schön, das alle Hunde als Zuchthunde registriert sind, aber wer sagt denn, das a die Hunde gesund sind und das sie b auch von den Genen her verpaart werden können.
    Denn nicht jeder Zuchthund darf sich auch mit jeder Zuchthündin verpaaren, wenn man gewisse Erkrankungen und Risiken ausschließen will.
    Geht doch nicht, das man weil ein Hund ein vorzüglich hat und der andere ein gut und weil mir diese Kombination so gut gefällt einfach paaren lassen und im Endeffekt sind sie sehr nahe in der Blutlinie zusammen und es ergibt einen genetischen Abfalleimer.

    Und der britische ist einfach nur eine neue Kreation von Züchtern, die sich den vom FCI gegebenen Standard´s nicht unterwerfen wollen, weil denen dort zu viel Abweichungen vom Original gibt und züchten dann lieber ohne Aufsicht und Kontrolle ihren eigenen Standard.