Beiträge von Cerridwen

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    Meines Erachtens haben vor allem Hundehalter regelmäßig nach hinten zu schauen und sich zu vergewissern, dass die "Bahn" frei ist.

    Warum sollte ich mich bitte, wenn ich auf dem Fußweg (Kein Radweg und kein kombinierter Rad/Fußweg) mit den Hunden an einer Meterleine regelmäßig umschauen und mich vergewissern, das die "Bahn frei ist"? Muss ich nicht, denn ich habe dort das vorrecht und dann möchte ich mich auch sicher bewegen können. Jeder Radfahrer der sich dort bewegt und nicht mehr im Grundschulalter ist, hat auf diesen Wegen nichts zu suchen.

    Auf anderen Wegen, im Wald oder auf Wiesen schaue ich schon regelmäßig in alle Richtungen. Allerdings finde ich es da auch mehr als unverschämt, das wenn ich die Hunde schon zur Seite nehme, die Radfahrer dann doch noch so knappe 10 cm an den Hunden vorbei schrammen, obwohl ich ihnen dann schon den ganzen Weg frei mache.

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    Das Thema wäre ganz einfach: Radfahrer klingeln, Fußgänger mit Hund oder Kind kann zur Seite gehen, ist gewarnt. Unfallrisiko für alle Beteiligten sehr gemindert.

    Nun das mit dem zur Seite gehen, geht aber nur, wenn man genügen Platz hat und ausweichen kann. Problematisch wird es nur, wenn man - zum Beispiel - auf der einen Seite des Weges Glascontainer hat und auf der anderen Seite alles zugestellt ist mit "geparkten" Fahrrädern und man so schon auf einem Weg von knapp einem Meter jongliert. Da kann mal leider nicht ausweichen.

    Nun ich gehe auch oft genug zur Seite auf auf reinen Fußwegen. Aber es gibt halt bei uns einige Strecken, da kann ich nicht ausweichen und da sehe ich es auch gar nicht mehr ein, das ich da zur Seite gehe oder auf die Straße ausweiche oder ähnliches, nur damit der Radfahrer nicht bremsen oder absteigen muss, auch wenn er dort gar nicht fahren dürfte.

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    Dass man so einen Unfallverursacher evtl. gar nicht belangen könnte, daran hab ich gar nicht gedacht... Anzeige gegen unbekannt ist sicher wirkungslos.

    Ich bin auf 3 Rechnungen sitzen geblieben und 2 davon waren wirklich nicht gerade billig. Insgesamt waren es Kosten, die man hätte verhindern können, wenn die Radfahrer ein angemessenes Tempo drauf gehabt und sich an die Stvo gehalten hätten.
    Anzeigen brachten gar nichts und OA sowie Cops sagen ja auch, das sie den Unmut verstehen können, aber nur eingreifen können, wenn sie die Leute auf frischer Tat ertappen und wenn das der Fall wäre, schauen sie trotzdem weg.

    Eine Dame wollte sogar, das ich ihre Schuhe ersetze, weil sie sich den Absatz abgebrochen hat, weil sie wegen mir absteigen musste. Sorry aber ich habe zum einen hinten keine Augen und wo soll ich bitte auf einem Weg hin, wo man weder nach rechts noch nach links ausweichen kann und er Weg selber gerade mal ein Meter breit ist - und dazu ein Fußweg mit Fahrradverbot.
    Eine andere Dame musste sich genau an dieser Stelle noch vorbei quetschen und hat sich dann beschwert, das sie Hundesabber an der Hose hat und wollte die Reinigung ersetzt haben.
    Beide male dachte ich echt, mich tritt was und ich habe beiden Damen angeboten, das wir das über die Polizei regeln, wer von wem etwas bekommt, weil ich sehe es ja gar nicht ein, das ich meine Daten für so was rausrücke. Meine Hunde haben in beiden Fällen nichts gemacht und auch bei der Sabbergeschichte war es nicht aktiv, wenn sie den Hund anrempelt, dann muss sie damit rechnen. Nun wie das Wort Polizei fiel, waren die alle ganz kleinlaut und - oh wunder - haben sich sogar entschuldigt.

    Ich würde vielleicht mal bei dem Tierschutzbeauftragten von Berlin anfragen, ob die nicht mal schauen können und den Menschen mit Rat und Tat helfen können. Die sind eigentlich ganz nett, aber auch sehr bestimmt. Wenn die der Meinung sind, das es so gar nicht geht, dann leiten die das auch weiter an die entsprechenden Behörden.

    Nun ich kann dir aus bitterer Erfahrung sagen, das du auf den Kosten sitzen bleibst. Auch wenn der Radfahrer für alle Kosten aufkommen müsste, ist das leider so, das die Rüpelradfahrer so schnell weg sind, das man noch nicht einmal die Daten bekommen kann und Anzeige gegen Unbekannt bringt leider sehr wenig bis gar nichts.

    Ich pamp so Rüpelradfahrer inzwischen an und ich springe auch nicht mehr zur Seite, wenn die hinter mir klingeln. Ich bin auf dem Fußweg und die können dann absteigen oder auf der Straße weiterfahren. Punkt. In Engstellen gehe ich dann gerne noch extra langsam und ich springe auch nicht mehr in die Büsche. Wenn der Radfahrer dann unbedingt vorbei will, dann soll der selber durch die Büsche fahren.
    Gut sind auch immer die mit den Lastenfahrrädern und die mit den Anhängern und dann ganz besonders toll, wenn die damit noch nicht einmal vernünftig fahren können und auf dem Fußweg herum eiern.

    Ich denke, es kommt immer darauf an, wofür man das Fährten aufbaut und wofür man es gebrauchen möchte.

    Für bestimmte Situationen kann es auch sehr sinnvoll sein, das der Hund noch mal auf der Fährte einige Schritte zurück geht und dann wieder nach vorne. Gerade wenn dort sehr kräftige Verleitfährten sind, wäre es mir lieber, der Hund geht noch mal einige Schritte zurück und schaut, ob er noch richtig ist, als das er dann einer Verleitung folgt.

    Wenn er die Lecker überläuft, dann braucht er sie halt nicht als Motivation, dann ist die Fährte allein schon Motivation genug.

    So ist zwar schon ewig und 3 Tage her, aber ich habe heute den Hund seiner Besitzerin getroffen und mich mit ihr unterhalten.
    Sie hat sich ihren Liebling dann vom Tierheim abgeholt und er ist ihr danach noch 1x entwischt und wurde dann auch wieder vom Tierheim abgeholt. Sie wohnte damals auf der anderen Straßenseite auf einem Platz in einem Wagen (auf dem Gelände von Luna´s Strandbar) und irgendwer hatte das Tor aufgelassen, was der Junge prompt ausgenutzt hat und dann mal spazieren ging.
    Hund bekommt nun etwas ans Halsband mit der Telefonnummer, damit er schneller zu seinem Fraule zurück kann, wenn es noch mal passieren sollte.

    Unsere Jungs dürfen mit ins Bett, aber sie müssen auch wieder gehen, wenn sie sich zu breit machen.
    Allerdings das alleine fördert nicht die Bindung, da gehört schon etwas mehr zu. Aber es tut schon seinen Teil zu einem guten Klima bei und gibt den Hunden auch schon etwas mehr Sicherheit.

    Zum einen kamen die von rechts und nicht frontal auf den TS zu, es bestand scheinbar ein recht großer Abstand zwischen beiden Parteien und wenn der/die Hund/e geradeaus weiter gelaufen wären oder an der Position gewartet hätten, warum soll man sie denn dann zurückholen.?
    Ob der Hund jetzt nur geschaut hat oder fixiert oder gestarrt, das seht doch gar nicht im Text. Und selbst wenn, bei ca. 8 - 10 Meter hätte ich meinen Hund auch noch nicht losgelassen, sondern an der Position gewartet, meinen Hund bei mir ins Sitz gebracht und abgewartet.

    Wäre es so gewesen, das man unweigerlich aufeinander getroffen wäre, gut, dann wäre es ein Akt des Respekts und der Höflichkeit die Hund zu sich zurufen, ins Fuß zu nehmen oder gar anzuleinen. Aber bei einer Kreuzung mit einem solchen Abstand, hätte man doch wunderbar an einander vorbei gehen können ohne das die Hunde auf einander treffen.
    Sorry aber ich muss manchmal meine angeleinten Hunde an engeren Abständen vorbei buchsieren und da sind meine an der Leine und anderen nicht. Bei 8 - 10 Meter und dann auch noch an einer Kreuzung, die scheinbar gut einzusehen war, da mache ich auch keinen Aufstand.

    Keine war doch dabei und kennt die andere Seite und wenn ich einen Jungspund habe, der Jagen geht, dann lasse ich bei 8 - 10 m die eine doch erst recht nicht los. Wer weiß, was der auf dem Weg zum Hund noch entdecken kann und welche Wege der dann noch geht.
    Und wenn ich mir nicht sicher bin, dann rufe ich dem anderen Hundehalter zu, das diese doch bitte seine Hunde ranrufen möchte und lasse meinen nicht einfach los und hinlaufen. Loslassen tue ich generell erst, wenn ich keine andere Chance mehr habe und bei 8 - 10 m habe ich sehr viele Chancen zur Reaktion.

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    - Wenn, dann bekomme ich "nur" Kratzer/Löchlein/blaue Flecke an den Beinen, oder am Hintern, und eben nicht an den doch etwas wichtigeren Stellen wie Gesicht oder Hände/Arme. ;)

    Und wenn du Pech hast sind diese Kratzer oder Löcher so tief, das sie ärztlich behandelt werden müssen oder im aller schlimmsten Fall dich ins Krankenhaus befördern - dann ist es völlig egal ob Beine oder Hintern, lustig dann, wenn man danach nicht mehr vernünftig laufen kann. ;)