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Wie kann es Kunst sein, zwei Leinen festzuhalten?
Es ist keine Kunst 2 Leinen festzuhalten, sondern 2 Leinen richtig zu koordinieren und entsprechend zu nutzen. ![]()
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Wie kann es Kunst sein, zwei Leinen festzuhalten?
Es ist keine Kunst 2 Leinen festzuhalten, sondern 2 Leinen richtig zu koordinieren und entsprechend zu nutzen. ![]()
Nun wie schon gesagt, ob Kastrieren etwas nützt oder nicht, kann man so nicht sagen. Es gibt Fälle, wo eine Kastration bei einer Verhaltensauffälligkeit sehr gut hilft und sich das Problem - so denn ein vernünftiger Grundgehorsam vorhanden ist - in Luft auflöst. Aber dieses ist sehr selten.
Allerdings kann man das sehr gut austesten und überprüfen.
Allerdings gehe ich nach der letzten Beschreibung eher davon aus, das der Hund um den es hier geht, nicht in die Kategorie fällt, sondern das es einfach nur ein "Führungsproblem" mit jugendlichem Übermut und Selbstüberschätzung handelt. Genau kann das nur ein Trainer vor Ort feststellen.
Der Grund liegt einfach darin, das er sich im Beisein einer Hündin nicht um den anderen Rüden kümmert - es sei denn dieser ist auf abstand und kann nicht dazu kommen - sondern sich nur mit der Hündin beschäftigt.
nun das war bestimmt einer der Hundehalterfraktion "die regeln das unter sich". Natürlich ist vieles normal, aber deswegen muss man es trotzdem nicht wirklich dulden und auf solche Sprüche würde ich nichts geben.
Vielleicht wäre eine Junghundespielstunde für euch etwas, das er sich noch mal mit etwas gleichaltrigen ausprobieren kann und so auch wieder positive Erfahrungen sammeln kann. Zum anderen kann man dir dort vielleicht auch wieder etwas mehr Sicherheit geben - auch wie du ohne Angst deinen Hund schützen und helfen kannst.
Eines habe ich jetzt noch nicht ganz verstanden.
Geht er nur bei Rüden in die Leine oder auch bei Hündinnen? Sind es alles potente Rüden oder auch Kastraten oder noch nicht geschlechtsreife Junghunde?
Es gibt leider Fälle, da kann eine Kastration schon die Lösung sein, besonders, wenn es hormonell bedingt ist. Aber um das festzustellen bedarf es schon einiger Tests und Untersuchungen.
Einer der Tests wäre zum Beispiel das Verhalten gegenüber anderen Rüden, wenn er nicht an der Leine ist. Sollte er sich da genauso gebärden wie an der Leine und es dann auch immer zu Raufereien kommen, dann könnte man es mit einer chemischen Kastration probieren. Sollte es ein rein hormonelles Problem sein, kann man es dann sehr gut erkennen. Aber was hat man dann damit erreicht? Das Mittel wirkt nicht ewig und eine dauerhafte Wiederholungsgabe ist auch nicht wirklich zu empfehlen. Dann müsste man sich trotzdem überlegen, ob man dann nicht zu einer richtigen Kastration greift.
Ich persönlich würde mich mit einem vernünftigen Trainer treffen und verschiedene Situationen einfach mal durchspielen und verschiedene Test machen - abgesichert und im geschützten Rahmen natürlich - und dann alles weitere entscheiden und schauen, wo genau das Problem sitzt.
Ich denke eher, das er Selbstbewußtsein bekommt, wenn du in der Situation die anderen Hunde rigeros weg schickst und ihn vielleicht mit einem ruhigen gut erzogenen, sozialisierten Hund zusammen bringst, der deinem Hund die Zeit läßt, die er braucht um den Kontakt wieder aufzunehmen.
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Das sehen aber viele Hunde beim Anblick eines wegrennenden Hasens oder einer flüchtenden Katze anders...
Naja ich würde dann sagen, das der Hund dann noch nicht gelernt hat, das sein Mensch die Jagd anführt und er nicht der Boss ist ![]()
Das Training ist zwar gut, aber kann in gewissen Situationen immer "vergessen" werden.
Unser großer geht auch nur auf die Straße, wenn ich rüber sage. Den habe ich auch schon mal "vergessen" und es gemerkt, weil sich die Leine hinter mir spannte.
Geübt haben wir es, das wir an jeder Straße, an jedem Wechsel der Bodenbeschaffenheit etc. stehen geblieben sind und das mit dem Wort Stop - Straße nehme ich nur an einer roten Ampel, weil ich auch nur da ein Sitz vordere. Wenn ich weiter gehen will, sage ich rüber.
Später gab es dann mal ein Phantasiewort um zu sehen, ob es schon richtig verknüpft war oder nicht. Geht der Hund einfach auf die Straße, wird er zurück geschickt und dann das ganze noch mal von vorne.
Wenn man konsequent bei der Übung bleibt und immer wieder und immer wieder wiederholt, dann kann man sehr gute Erfolge haben.
Fakt ist aber, das man nie eine 100%ige Sicherheit haben kann, das es in Streßsituationen oder bei einem besonderen Reiz oder in einer Angstsituation auch gezeigt wird.
Es gibt Hunde, da ging es 10 Jahre im Leben immer gut und diese sind dann auch überfahren worden und keiner kann sagen, warum der Hund mit einem mal auf die Straße gelaufen ist.
Nun ich habe da das Kommando "hoch" und eine gewisse Bewegung mit dem Arm von unten nach oben und dann mit dem Handzeichen für "Sitz" kombiniert.
Am Anfang habe ich mit der Handbewegung ein Leckerchen geworfen - oder auch ein Spielzeug. Da mein Hund das dann fangen wollte sprang er ganz schnell ins Sitz und saß dann auch wie eine eins.
Wie es das erste mal geklappt hat, gab es noch eine riesen Party dazu und dann das ganze noch mal von vorn.
Es wird eine Weile dauern, aber wenn es das erste mal richtig gefeiert wurde, dann wird es in der Regel gerne noch mal gezeigt.
Kannst du eh nur ohne Angaben von Namen machen, da es sonst als Rufschädigung gilt und die, auch in einem solchen Fall, strafbar ist.
Ab morgen gibt es im Lidl Rollschneider - für die, die wie ich nicht wirklich mit der Schere zurecht kommen und Stoffe zu zuschneiden, kann es ein praktisches Helferlein sein.
Ab dem 22. gibt es dann wieder Nähzubehör samt einer Nähmaschine
Nun in der Regel ist es bei Leinenrambos so, das sie eine sehr große Individualdistanz haben. Mit dieser muss man auch arbeiten. Wenn man den Hund sehr genau beobachtet, wird man aber sehen, das sich der Abstand immer wieder verringern lässt.
Wichtig ist einfach, das man die Ruhe und die Entspannung bestätigt und das knurren komplet ignoriert. Für einen Hund hat es eher Erfolg, wenn du darauf reagierst und etwas sagst. Von daher keine Reaktion, es gibt nichts, worüber man sich aufregen muss und fertig.
Den Effekt der Selbstbelohnung gibt es zwar auch, ist aber in eurer Situation sehr gering und nicht so erfolgsbringend, als wenn es sich um eine territoriale Aggression auf dem eigenen Grundstück handeln würde und er andere Gestalten am Zaun verjagen würde.