Beiträge von Cerridwen

    Wir waren schon öfter da, aber für Petwalk und Hundestrand brauchten wir noch nie einen Impfpass vorzeigen.
    Letzte mal waren wir am 1. Mai da.

    Der Petwalk ist immer noch der Renner für unsere Jungs, auch wenn es schon mal besser ausschaute. Aber das was nicht mehr so da ist, waren eher die Dinge für die Menschen zum ausprobieren. Bei den Stationen für den Hund habe ich nichts vermisst.

    Eventuell - hängt etwas vom Wetter ab - fahren wir am Sonntag wieder mit bekannten hin.

    Mal ganz ehrlich, Du machst dem Hund das Halti drauf, weil es für dich entspannter und bequemer ist und du willst nicht mehr üben, weil du es 8 Monate gemacht hast - wenn du mal Zeit hattest - und keine deutlichen Erfolge gesehen hast.

    Wenn ich das aus den Zeilen geht hervor, das scheinbar außer Gassigehen und im Garten oder sonst wo tollen mit Pippi nichts gemacht wird. Sprich es hört sich so an, als ob der Hund rein nebenher läuft - Ziele hin oder her.
    Aber ein Hund braucht doch etwas mehr als nur Gassigehen, tollen, toben und ein bisschen Ansprache.

    Dein Freund ist selbstständig und arbeitet am Haus? Na super, warum geht ihr dann nicht zusammen gassi und jeder nimmt seinen Hund? Damit wäre das Problem im groben gelöst und du müsstest dich nicht um die Erziehung kümmern und wenn dein Freund wirklich mal nicht kann, kannst du immer noch alleine gehen und zwar nur gehen.

    Ja in dem Buch wird auch ein Halti in der Anfangsphase zur Absicherung des Hundes, Menschen und der Umwelt empfohlen, aber mit einem ganz klitzekleinen Unterschied: neben dem harten und gezieltem Training und nicht damit es für den Halter bequemer ist.
    Du hast immer noch deinen Denkfehler. Du denkst immer noch, das wenn der Hund sich daran gewöhnt hat und aufgrund des Haltis die richtige Reaktion zeigt, kann man das Halti wieder weglegen und alles geht so weiter. Das wird es aber nicht. Dieser Hund wird seine Leineaggression nicht ablegen, wenn du so weiter machst, was wiederum bedeutet, er wird bis zum Ende seiner Tag immer wieder am Tag dieses Halti angezogen bekommen.

    Ich bin auch selbständig und arbeite von zu Hause und mit Außenterminen und ich muss mich tagsüber auch um unsere Hunde kümmern und mein Männe hat eigentlich eine 40 Stunden Woche, aber es kommt nicht selten vor, das es eine 60 Stunden Woche wird. Das bedeutet ich kann mich auch nicht wirklich auf ihn verlassen, das er da ist - außer vielleicht am Wochenende. Dann kann ich ihn in die Erziehungsarbeit mit einbeziehen, auch wenn mein Mann unbewusst immer wieder gegen mich arbeitet. Ich brauche auch einen gezielten Timetable, an dem ich mich zeitlich orientieren kann, damit ich alles unter einen Hut bekomme.
    Ich hatte einen leinenagressiven Betreuungshund, mit dem bin ich dann extra gelaufen, also erst mit unseren und dann mit dem - war dann pro Gassirunde mal locker 1,5 - 2 Stunden. Dann mit beiden noch Kopfarbeit.
    Mein Hund hatte eine Aggression auf Fahrräder, die habe ich auch ohne Hilfe meines Mannes bearbeitet und diesen hat es auch nicht wirklich gestört, das der Hund den Rädern hinterher wollte. Da musste ich auch wieder getrennt gehen und habe mir diese Zeit nehmen müssen und alles entsprechend einteilen.

    Da muss man einfach etwas besser planen und vielleicht mal einen Tag etwas anderes zurückstecken, dann gehe ich zum Beispiel mal eine Woche weniger oder gar nicht zum Sport.

    Was die Frage anging, was mit Vertrauen, Führung, Konsequenz und Respekt auf sich hat, das der Hund ein Fehlverhalten an der Leine zeigt. Leider ist es tatsächlich so, das 99% dieser Probleme aus dem Verhalten des Besitzers resultieren und zwar wegen mangelnder "Führung". Für viele ist es sogar unbewusst, das sie dem Hund Signale aussenden, das er der "Rudelführer" ist und das entsprechend mit allen Aufgaben. Nur leider sind auch 95 % aller Hunde die diese Aufgabe übernehmen, mit der Aufgabe als "Oberhaupt" überfordert.

    Nun, wenn ich aber sage, das ich mit einem Hunde nicht arbeiten kann/will und es keine andere Möglichkeit gibt, das wer mit dem Hund arbeitet, dann ist es für den Hund manchmal besser, das er woanders hinkommt.
    Eines ist doch aus den ganzen Postings deutlich geworden, der Hund wird mit Halti geführt, weil das mit dem intensiven Training nicht klappt, weil dieses Training in den neuen Hund und das Pferd gesteckt wird. Aber irgendwo muss man auch mal Prioritäten setzen. Der Hund mit dem Problem ist es nicht, sollte aber meines Erachtens mehr in den Fokus gerückt werden. Wenn aber keiner sich für diesen Hund so wirklich verantwortlich fühlt, dann geht das nicht.

    Ich persönlich finde es nicht fair, einen Hund mit Problemen etwas unangenehmes - was das Halti nun mal ist - zuzufügen und das (so wie es sich darstellt) dauerhaft, weil man nicht mit dem Hund entsprechend arbeitet (ob man nun nicht will oder kann sei mal dahin gestellt). Wenn ich also dem Hund nicht gerecht werden kann - und dazu gehört mehr als Gassigehen, Spielen, Füttern und Streicheln - dann muss ich mir einen anderen Weg suchen und wenn alle Mittel ausgeschöpft sind und es keine andere Möglichkeit gibt, dann ist es in der letzten Instanz nun leider die Abgabe.
    Zudem ich auch deutlich gesagt, habe, das die Abgabe eine der letzten Alternativen wäre, um den Hund ein entsprechendes Leben mit Aufmerksamkeit und Training zu bieten.

    Wenn die Mutter vernünftig geimpft war, hat der Zwerg auch einen entsprechenden Schutz und kann sich eigentlich nicht anstecken - außer an nicht impfbaren Erkrankungen, aber die Gefahr hat man später auch noch und überall - und das auch, wenn er noch keine Impfung der Grundimmunisierung hat.

    Die Frage war ja nicht, ob du entspannt bist, wenn das Halti drauf ist, sondern ob du noch genauso entspannt bist, wenn das Halti irgendwann mal nicht mehr drauf ist.

    Dass das was ich dir sage, keine Idealvorstellung ist, konnte ich gestern erst wieder sehen. Ich habe es sogar geschafft einen Hund von seiner Leinenaggression zu befreien, obwohl ich da oft noch 1 oder sogar 2 weitere Hunde dabei hatte. Die Hunde wogen zusammen ungefähr 70 - 75 kg und ich gerade mal 50 und ich habe die Meute ohne Halti gebändigt bekommen. Ich hatte es zwar immer in der Hosentasche, aber mehr auch nicht.
    Dort hatte ich auch keine Hilfe und ich musste es tagsüber alles alleine regeln.

    Wenn ich nicht wüsste, das es schaffbar ist, würde ich es auch nicht sagen.

    Natürlich ist es der Hund deines Freundes, aber wenn er nicht auch entsprechend Verantwortung übernimmt und dir Hilft und du - sorry und so sehe ich es im Moment - nicht bereit bist, etwas mehr Zeit zu investieren, so das der Hund irgendwann mal ohne Halti laufen kann, weil du mit anderen Aufgaben eingebunden bist, dann sollte man vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob es nicht jemanden gibt, der euch helfen kann und dir dann entsprechend mal einen Hund abnimmt oder mit dir gemeinsam geht. Also letzte Alternative bliebe dann ja nur noch, das der Hund vielleicht zu jemanden kommt, wo er nicht mehr nur störendes Beiwerk ist.

    Schwanzwedeln heißt im übrigen auch nicht immer, das der Hund entspannt ist. Schwanzwedeln tritt auch bei gestressten und angespannten Hunden auf.

    Beim Welpen würde ich immer einen Bollerwagen nehmen, schön schon zu Hause daran gewöhnen und schön kuschelig machen und dann kann es losgehen.
    Desto früher man es macht, desto einfacher wird es dann später.

    Feyd war auch schon etwas älter glaube der war schon fast ein Jahr. Mit Lenny waren wir das erst mal mit knapp einem halben Jahr im Tierpark.