Beiträge von Cerridwen

    Hm dann habe ich mit meinem Mix und meine Freundin mit ihrem reinrassigen Russell absolute Ausnahmemodelle :hust:

    Mein Kleiner ist ja nun mal ein "Mitläuferhund" der noch nicht einmal gezielt trainiert wurde. Der macht einfach mit, was er sich vom Großen abgeschaut hat. Dennoch kann ich alles entsprechend abfragen, wenn der Große nicht dabei ist.
    Er hat sich sehr an uns gebunden und auch das ohne große Arbeit.
    Jagen würde er gerne gehen, wenn wir ihn lassen würden und er lässt sich von jeder Fährte oder von einer Grashüpferjagd abrufen und stoppen. auch ohne das man es gezielt geübt hat.
    Er ist auch nicht sonderlich agil und fordern, so das er auch mal einen Tag mit nur Pipirunden auskommen würde, vielleicht auch 2 oder 3. Mehr Tage waren es bei uns noch nicht.
    Natürlich dreht er auf, wenn die Möglichkeit dazu besteht und natürlich hat er Spaß an der Bewegung und auch darin sich auszuprobieren und "Probleme" zu lösen.
    Doch seien wir mal ehrlich, viele Kopfspielchen lassen sich in den ganz normalen Alltag auf den Gassigängen einbinden, so das dieses dann auch nicht zu kurz kommt und wenn ein Hund gelernt hat, auch mal ruhe zu halten, dann kommt dieser auch zur Ruhe und ist kein Hibbel, der den ganzen Tag nur Beschäftigung will.

    Wie ich unseren übernommen habe, war er so ein Hibbel und ich habe nie geglaubt, das es sich jemals ändern wird. Aber mit etwas Geduld und einem klaren Tagesablauf mit Action- und gezielten Ruhephasen, war das bald Geschichte.
    Lenny ist kein Kläffer, kein kleines Monster und trotzdem ganz Terrier.

    Die kleine Dame von meiner Freundin ist dort ganz ähnlich und auch sehr ruhig, weil sie es entsprechend vorgelebt bekommt.

    Ganz viel hängt davon ab, wie die Umgebung ist und wie man mit dem Tier umgeht. Wenn man sich bewusst ist, was man sich da ins Haus holt und bereit ist, etwas darauf einzugehen, kann auch aus einem Jacki ein sehr toller Hund werden, der eben nicht dem Klischee entspricht.

    Ich denke immer, das man nicht pauschal sagen kann, welcher Hund passt und welcher nicht oder welcher Charakter dieser Hund hat und was man mit einem solchen Hund erreichen kann.

    Nun zum einen nicht zu oft das Wort rufen, sonst ist es irgendwann nur noch Schall und Rauch.
    Zum anderen mach dich interessanter. Hock dich am Wegesrand ihn und schau dir was an, was für dich ganz toll ist. Meist kommen die Zwerge dann ganz schnell und wollen auch schauen.
    Mach ein Spiel aus dem Komm, tobt dann zusammen rum oder spielt mit einem Spielzeug. Motiviere deinen Hund zu dir zu kommen und sich in deinem Umkreis aufzuhalten.
    Das ist am Anfang schwierig, wird aber mit der Zeit immer besser. Desto mehr du dich zum einen interessant machst, aber dich zum anderen auch distanzierst - also nicht mehr so oft rufen - desto aufmerksamer werden die Hunde in der Regel.

    Zitat

    Hier steht nirgendwo drinnen das der hund die Steuermarke am Halsband tragen muß. Nur das der Hund ein Halsband mit Namen und Anschrift des Halters tragen muß. Und der Hund gechippt sein muß.

    Das steht aber im Steuergesetz und zwar lautet das wie folgt:

    Zitat

    Die Hundesteuermarke muss der Hund gut sichtbar befestigt tragen, wenn er sich auf der Straße und an anderen öffentlichen Orten befindet. Es werden regelmäßige Kontrollen durch die Polizei, die Ordnungsämter und die Berliner Finanzämter durchgeführt. Die Haltung eines Hundes ohne Anmeldung und Entrichtung von Hundesteuer kann eine Steuerstraftat darstellen.

    Quelle: Berlin.de

    Aufreiten kann eine Übersprungshandlung sein, die auch aus übersteigerter Freude kommen kann oder es ist eine Form von Stressabbau oder es ist einfach nur eine Handlung aus einer Unsicherheit heraus und ganz vielleicht könnte es auch eine sexuelle Geste oder vielleicht auch eine Dominazgeschichte sein.

    In welchem Zusammenhang es steht, das kann dir hier keiner sage und das musst du entweder selber herausfinden oder jemanden zu dir holen, der sich die Situation anschaut.

    Ich persönlich würde das Verhalten wortlos unterbrechen und mehr nicht.

    Das ist der von Lind, den haben wir auch und ich bin super zufrieden damit. Die Kugel ist bei uns bombenfest und liegt gut in der Hand. Anfänglich meinte mein Großer es wäre ein Spielzeug und er wollt den Ball immer fangen, wenn er alleine lief, da habe ich den dann im Powergeschirr unterm Griff geklemmt.

    auf Rügen kann man immer noch mal ein Schnäppchen machen. Vielleicht auch mal die Fremdenverkehrsämter kontaktieren, die haben auch Kataloge von den Privaten.

    Rügen haben wir auch schon - damals noch ohne Hund - ganz spontan gemacht und haben dann da eine Rundreise veranstaltet. Heute mal dort eine Nacht und morgen wieder wo anders oder mal etwas länger an einem Ort. Wir haben immer direkt vor Ort nach den FeWO Frei schildern geschaut und geklingelt.

    Ich glaube, es hängt auch immer viel mit dem Erscheinungsbild zusammen.
    Eine Bekannte wurde schon öfter an einer bestimmten Stelle kontrolliert und auch etwas "schräg" angemacht, weil sie etwas auffälliger ausschaut. Während ich an gleicher Stelle nur ein nettes Gespräch hatte, wir hübsch doch mein Hund sei.
    Das ist zwar nicht gerecht und auch nicht das was man von solchen Beamten erwarten sollte, ist aber leider so.

    Die Steuermarken habe ich am Schlüsselbund und am Halsband ist nur ein Anhänger mit Namen der Hunde und meiner Handynummer.

    Nun warum dein Hund so reagiert, kann dir keiner sagen, der es nicht gesehen hat.

    Was ich dir sagen kann ist, das wenn du mit deinem Hund kämpfst und er sich wieder losreißen kann, dann hast du den Hund nur noch weiter angestachtelt.

    Zum anderen kann sich die in dem Moment angestachelte Lage, dann auch gegen dich wenden, weil dein Hund dir a nicht vertraut und b auch nicht glaubt, das du jemals in der Lage sein wirst, das "Rudel" sicher zu führen und zu schützen.

    Versuche mal eher deinen Hund zu lesen. Meist sieht man sehr schön, wenn das Verhalten kippt und besonders wann.
    Das kann man eigentlich immer sehr schön sehen und entsprechend vorher reagieren, wenn man sein Tier kennt und die Beziehung stimmt.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich finde es bemerkenswert, an wie viele Kleinigkeiten du dich da erinnern kannst.

    Ich meine, wie Feyd im Maul eines American Bulldog´s hing, kann ich mich nur noch daran erinnern, das ich ziemlich Hilflos war, der Besitzer irgendwas mit seinem Hund gemacht hat und meiner geschrien hat.
    Mir hat sogar noch der Besitzer des angreifenden Hundes gesagt, wo der Hund genau zugepackt hat - ich wusste nur Kopf.
    Wir hatten im übrigen auch nur einige Schrammen.

    Das es passieren kann, das ist nichts neues. Das es ein Schock ist, ist auch klar, das es grundlos war ist eher selten. Irgendwas wird dort schon gewesen sein, was den Hund gereizt hat oder was dort den Angriff ausgelöst hat.
    Eure Hunde waren ja auch nicht angeleint und so seid ihr doch eine Gefahr direkt eingegangen. Zum anderen würde ich persönlich auch nicht weiter fotografieren, wenn ich einen anderen Hund auf uns zukommen sehe - egal wie weit dieser weg ist - sondern beobachte, was sich um mich tut und schaue, das ich meine eigenen Hunde alle recht nach bei mir behalte und vor allem in einer entsprechenden Ruhe.

    Was das Entschuldigen angeht, das ist doch in der heutigen Zeit Luxus. Ich habe bisher nur sehr wenige erlebt, die sich für das Fehlverhalten ihres Hundes gegenüber eines anderen Menschen entschuldigt haben.