Beiträge von Cerridwen

    Ich würde sage, der Hund braucht keine Hundeschule - dafür ist der noch viel zu jung - sondern eher eine Spielstunde.

    Alleine lassen in dem Alter NoGo.

    Schnauzengriff und Alphawurf Nogo.

    Und das die in dem Alter noch viel schlafen ist auch völlig normal, die krabbeln da noch vermehrt in der Wurfkiste herum, balgen sich mit den Geschwistern und Mami überwacht das und sagt dann ganz klar bis hier her und nicht weiter. Das kannst du deinem Hund so gar nicht bieten.

    Dem Hund wird immer eine ganz wichtige Komponente im Leben fehlen, die er so nicht mehr aufarbeiten kann und aus dem Grund denke ich auch, das der Wurm vielleicht irgendwo besser aufgehoben ist, wo auch die Erfahrung im Umgang mit Handaufzuchten gegeben ist. Solche Hunde sind in der Regel nie ganz einfach, aber mit einem souveränen Althund und einer gut geführte Spielgruppe mit ganz jungen Welpen - also so 8 Wochen alte - können da sehr viel zum positiven Unterstützen.

    Fremde Hunde die zu mir kommen, wenn ich das nicht will, schicke ich gnadenlos weg. Die Hunde sind meist so perplex, das sie sich dann auch trollen.
    Hatten das erst auf dem Geburtstag von einem Arbeitskollegen meines Mannes. Wir waren die einzigen, die nicht von dem Hund angesprungen wurden :hust: Da war sogar der Partygeber so perplex, das er es den ganzen Abend nicht fassen konnte, das sein Hund das sogar gemacht hat und das er sich uns gegenüber den ganzen Abend so "höflich" verhalten hat.

    Schaun wir mal, den Rest der Woche und die gesamte nächste Woche bin ich eh verplant.

    Weiß denn schon jemand was genaueres, wie lange die Bahnen noch so auf Sparflamme fahren? Die einen Medien sagen bist September und die anderen bis Dezember und keiner weiß was genau es.

    Ich denke, das wenn du darauf achtest, das du selber stolz - wie eine Prinzessin - läufst, den Blick immer gerade aus hast und du dich dabei nicht verkrampfst und trotzdem deutlich zu deinem Hund bist, dann wirst du das Kind oder besser den Hund schon schaukeln.

    Ich habe eine Border Collie - Labrador Mix und einen Jack Russell - Foxterrier - irgendwas bulliges - Mix. So und nun kann man mal raten, wer mir in der Erziehung mehr abverlangt hat.

    Nicht der Borderlabbi. Der hat zwar auch seine 5 Minute gehabt und auch der hat mal - und das nicht in der Pubertät - Fahrräder gejagt. Aber das hatte alles in allem nichts mit Jagd- oder Hütetrieb zu tun. Zum einen wurde er mehrfach angefahren und fand die Dinger einfach doof und zum andren war er zu der Zeit etwas unausgelastet und hatte Langeweile.

    Also habe ich dann - zu dem Zeitpunkt immer noch mit 3 Hunden unterwegs - einfach wieder die Spaziergänge interessanter gestaltet und mehr Action in den Tagesablauf gebracht, was gar nicht so einfach war, weil ein Hund bei mir mitlief, der nicht so Action haben durfte. Der Spuck war an der Leine und im Wald sehr schnell gegessen, weil auch der Grundgehorsam entsprechend war, aber auf dem Hundespielplatz war es dann schon noch eine Nummer anstrengender. Aber auch da habe ich es sehr schnell hinbekommen und der Hund ist - wenn er dann doch mal ansetzt - abrufbar.

    Dagegen ist meine kleine Kröte um einiges anstrengender und steckt immer alle Hunde im Umkreis mit an, um Blödsinn zu machen und braucht hin und wieder noch eine Extraeinladung, wenn die Motivation nicht stimmt. Bei dem Floh muss ich deutlich mehr üben und arbeiten, damit der ausgeglichen neben einem hertrabte.

    Selbst hier in der Großstadt sieht man Border und Aussi inzwischen sehr häufig und die Leute gehen mit denen zum Treibball, zum Agility, zum Dogdance oder auch Rettungshunde, Besuchshunde oder einfach nur Abenteuerspaziergänge und diese Großstadthütehunde sind gut drauf und wirken sehr ausgeglichen und glücklich. Bisher hatte ich nur einen, der mal zu einem Seminar zwecks Hüten war, aber da hat sich der Hund wohl nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, so das er es dann gelassen hat.

    Warum mein Borderlabbi damals eingezogen ist? Weil ich eigentlich einen andren Hund aus dem Tierschutz haben wollte und der aber dann bei seiner Pflegestelle blieb und mir dann unser kleiner Mann angeboten wurde. Der war ein Sonnenschein und war genau das was ich wollte, neugierig, quirlig und aufmerksam. Nach ca. 1 Woche Bedenkzeit haben wir zugesagt und eine weitere Woche später haben wir ihn dann abgeholt und bei seinen 11 Wochen wussten wir noch nicht, was uns erwarten würde und welcher Teil seiner Mischung mehr durchschlagen würde. Ich hätte mir zwar den Labbi gewünscht, aber der Border ist auch okay und wenn ich ihn mit zur Arbeit in die Welpen- oder Junghundespielgruppen oder zu Angsthunden mitnehme, dann ist er der Star und eigentlich mögen ihn alle, weil er einfach nur Zucker ist, einen aufgeschlossenen - aber dennoch zurückhaltenden Charakter hat und immer den Schelm im Nacken sitzen hat und das auch über seinen Blick ausdrückt und jeder sich an seinen geschmeidigen Bewegungen erfreut.
    Ich würde - wenn diese Entscheidung wieder anstehen würde - immer wieder so entscheiden.

    Ich habe dann trotzdem mit Hundi eine Runde gedreht und der hat sich gefreut wie ein Schneekönig.

    Im Zweifel machen wir es mal trocken ohne weiteren Hund, ich glaube, das man schon ein Eckchen finden kann, wo einem garantiert der eine oder andere Hund entgegenkommt ;) Dann ist auch der Aufwand der Organisation nicht so groß.

    Zitat

    ALSO liebe BorderCollie und AussieHallter WARUM gerade DIESE Rasse??
    Warum kein Setter, Labrador oder Terrier??

    Weil diese Hunde ja auch so einfach sind und gar keine rassepezifischen Bedürfnisse haben, und damit unter jeden Tisch passen und die Besitzer mit diesen auf gar keinen Fall überfordert sein können.

    Zitat

    Da steht nix darüber, dass das Verhalten der Menschen untersucht wurde.
    Und dieses Verhalten von Hunden beschreibt schon Bloch in älteren sowie neueren Publikationen (sowie einige andere anerkannte Verhaltensforscher).

    Eben es steht nichts von dem Verhalten der Menschen, sondern es geht in der Mitteilung um das Verhalten unabhängig der Menschen und dann um eine Schlussfolgerung auf den Zusammenhang zwischen Mensch und handeln. Da ist es völlig egal, ob es Untersuchungen oder Beobachtungen aus den 80igern sind der ob es Beobachtungen aus diesem Jahr sind.