Beiträge von Cerridwen

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    Und während des "Entzuges" löst jede Aufmerksamkeit außer der Reihe sofort Hoffnung auf mehr aus. Dieses Hoffen und wieder enttäuscht werden stelle ich mir wesentlich stressiger vor als gar nicht erst zu hoffen.

    Nun aber dürfte der Hund dann überhaupt wieder Aufmerksamkeit bekommen, wenn man nicht auch mit anderen Dingen "die Führung" gegenüber den Hunden klar stellt, sondern nur nicht beachtet?

    Aber einem Kontrollfreak kann man doch auch nicht nur mit ignorieren oder nicht beachten, diese Kontrolle entziehen, bzw. umkrempeln. Dazu muss ich doch etwas mehr tun, um dem Hund zu zeigen, das ich sage was ich möchte und was nicht und das der Hund diese Aufgabe nicht hat oder sie ihm nicht zu steht.
    Dazu muss ich doch aber auch dem Hund entsprechend zeigen, wenn er was richtig gemacht hat.

    Das in mancher Mensch - Hund - Beziehung ein Wandel vollführt werden muss, ist schon klar.

    Aber kann man den Wandel darüber vollziehen, das man den Hund - weil es für den Menschen einfacher ist - eine Woche oder Länger nicht wirklich "beachtet" und wirklich gar nichts weiter macht - außer den Hund vielleicht einzuschränken, in dem er angebunden wird?
    Und zwar wirklich nur mit diesem, denn auf der Stufe ist ja der vorausgegangene Fall.

    Oder ist es eher sinnvoll, dem Hund auch zu zeigen, das er zwar für seine Kontrolle und Aufdringlichkeiten oder sonstige nicht erwünschte Verhaltensmuster ignoriert wird, aber trotzdem für richtiges Verhalten bestätigt wird - und sei es nur mit eine ´Good Boy`oder so - und ob man nicht auch schon direkt die Erziehung noch mit optimiert und auch mal auf die Körpersprache achtet?

    Also es steht ja hier nicht zur Frage ob Ignorieren oder nicht, sondern eher ob nur ignorieren oder besser ein ganzes Paket um dem Hund zu zeigen "Ich habe das sagen". - also für mich.
    Denn ich stelle mir die Frage, was soll der Hund lernen, wenn der Hund jetzt nur eine Woche nicht beachtet wird, ihm aber keine Alternativen aufgezeigt werden.

    Zu der Interaktion zwischen Hunden, diese handhaben es doch ganz genauso, die haben auch mehrere Dinge, um ihre Führung zu behaupten und bei denen ist es auch mal so, das ein Verhalten nicht beachtet wird, aber etwas später genau zu diesem aufgefordert wird.

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    In Berlin KANN man gar keine 20m laufen ohne auf Hunde zu treffen, oder man geht in den Park oder so....

    Doch kann man und zwar immer grundsätzlich dann, wenn man andere Hunde braucht. Dort ist es dann meist wie verhext und man kann hingehen wo man will.
    Wenn man gezielt arbeiten will, dann muss man sich schon Hunde im Vorfeld organisieren und an guten Punkten platzieren, sonst steht man am Ende ohne da und die Stunde war für die Katz.

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    Außerdem finde ich es ehrlich gesagt besser, wenn ein Hund früher zur Ruhe kommt und nicht erst nach Monaten diese mal finden könnte - falls es dann mal klappt.

    Hm also warum sollte ein Hund erst nach Monaten zur Ruhe kommen, wenn er doch feststell, dass das hinterherlaufen nichts bringt?
    Wenn er es nicht lässt, dann sollte ich mir doch eher überlegen, ob ich vielleicht dem Hund doch noch irgendwie ein falsches Signal aussende und er darin eine Bestätigung findet.

    Ich kenne auch Hunde die 5 Jahre und auch mehr ihre Besitzer auf Schritt und Tritt kontrolliert haben und bei denen hat es zwei Wochen gedauert und wurde vom ersten Tag immer weniger und die Abstände immer kürzer.

    Es mag vielleicht auch daran liegen, das der Hund durch die Aufmerksamkeit nach der Phase x mit ruhigem und entspannten Verhalten wieder Aufmerksamkeit bekommt. Aber das würde dann ja auch wieder dafür sprechen, das es eine positive Bestärkung von Alternativverhalten den Erfolg bringt.

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    Du würdest den Hund ewig hinter dir herlaufen lassen und ignorierst ihn dabei ? Da wird doch der Hund (und ich würde es auch) völlig irre und kommt nie zur Ruhe ?

    Gruß, staffy

    Ja weil der Hund logischerweise irgendwann aufgibt und sich entspannt und dann auch liegen bleibt und das dann auch verinnerlicht, hinterher laufen bringt nichts, kann ich liegen bleiben. Und er freut sich um so mehr, wenn er dann aufgefordert wird, mitzukommen.

    Klar könnte ich ihn auch anbinden, aber was lernt der Hund daraus?

    Nun ich befürworte ein situationsbedingtes nicht beachten. Also das Ignorieren einer Situation oder einer Handlung. Sprich der Hund rennt mir pausenlos hinterher, dann wird er ignoriert. Der Hund springt rum, wenn man nach Hause kommt, so wird dieses ignoriert. Der Hund bettel um irgendwas, das wird ignoriert.
    Hat sich der Hund dann beruhigt und sich entspannt und das auch über einen Zeitraum x, dann hole ich den Hund schon zu mir und biete ihm die Möglichkeit mit mir zu spielen oder mit mir zu schmusen oder was auch immer. Halt dann, wenn ich es möchte und ich gerade Zeit dafür habe.

    Wenn man keine andere Möglichkeit hat, den Hund zu beruhigen ohne das andere Menschen in Gefahr kommen und sei es nur durch Kratzer, dann kann man den Hund auch gern anleinen und von mir aus auch festbinden, aber das sollte die aller letzte Möglichkeit sein.

    Was ich aber in dem Fall von Diana immer noch nicht verstehe, warum soll man den Hund eine Woche - zum Beispiel - in der Wohnung nicht beachten? Es ist ein Prozess, den der Mensch sehr stark bewältigen muss, aber warum nicht in der Situation, in der das Problem ist, sondern temporär eine Woche? Wo ist denn der Unterschied zu einem Ignorieren in der Situation?

    Schwarze haben von sich aus schon einen ganz anderen Körpergeruch und mal davon ab, wenn die nur lächeln und die Zähne zeigen finden das manche Hunde auch schon sehr bedrohlich.
    Zum anderen reden die häufig sehr laut und mit wilden Gestiken - der ganze Körper spricht sage ich immer dazu - das ist für viele Hunde auch eine Bedrohung.

    Wir hatte den Spuck auch kurzfristig in der Pubertät, habe dann gezielt Kontakt zu solchen Leuten gesucht und so war es dann auch schnell wieder vorbei.

    Manchmal dauert es etwas länger, aber meist hilft es dann, das Programm einmal zu schließen und dann wieder neu zu starten, also richtig schließen - über die Taskleiste und den Assistenten beenden.

    In letzter Zeit ging es bei mir aber ohne irgendwelche Probleme.

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    Aber das Problem mit den aggressieven Hunden auf Sizilien ist ja nicht neu. Gab es da nicht im Frühjahr ähnliche Vorfälle mit "wilden" Hunderudeln?

    Ja gab es, besonders am Strand und eigentlich sollte alle Hunde und ganz besonders die Leithündin eingefangen und sichergestellt werden.

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    dass er nicht 4 Wochen alleine bleiben kann, ist mir schon klar jetzt.

    Hätte ich sie nicht mitgenommen, wäre sie irgendwo anders hingekommen.
    und das wollte ich auch nicht.

    Und du hättest den Schwachsinn nicht unterstützt. Wer sagt dir denn, das die Dame die Hündin nicht in der nächsten Läufigkeit wieder belegt, wenn das doch alles jetzt so toll geklappt hat?

    Nur kannst du einen Hund in dem Alter einfach nicht alleine lassen, der braucht noch eine sehr intensive Betreuung und am besten eine tolle Althündin und einige Welpen in seinem Alter, damit er alles lernen kann, was er für das Leben braucht, was er nun im Moment einmal nicht hat.
    Zudem legt keine Mamihündin ihre Jungen auf den Rücken, die Maßregelt anders, wenn die Zwerge es zu bunt treiben.