Aber einem Kontrollfreak kann man doch auch nicht nur mit ignorieren oder nicht beachten, diese Kontrolle entziehen, bzw. umkrempeln. Dazu muss ich doch etwas mehr tun, um dem Hund zu zeigen, das ich sage was ich möchte und was nicht und das der Hund diese Aufgabe nicht hat oder sie ihm nicht zu steht.
Dazu muss ich doch aber auch dem Hund entsprechend zeigen, wenn er was richtig gemacht hat.
Das in mancher Mensch - Hund - Beziehung ein Wandel vollführt werden muss, ist schon klar.
Aber kann man den Wandel darüber vollziehen, das man den Hund - weil es für den Menschen einfacher ist - eine Woche oder Länger nicht wirklich "beachtet" und wirklich gar nichts weiter macht - außer den Hund vielleicht einzuschränken, in dem er angebunden wird?
Und zwar wirklich nur mit diesem, denn auf der Stufe ist ja der vorausgegangene Fall.
Oder ist es eher sinnvoll, dem Hund auch zu zeigen, das er zwar für seine Kontrolle und Aufdringlichkeiten oder sonstige nicht erwünschte Verhaltensmuster ignoriert wird, aber trotzdem für richtiges Verhalten bestätigt wird - und sei es nur mit eine ´Good Boy`oder so - und ob man nicht auch schon direkt die Erziehung noch mit optimiert und auch mal auf die Körpersprache achtet?
Also es steht ja hier nicht zur Frage ob Ignorieren oder nicht, sondern eher ob nur ignorieren oder besser ein ganzes Paket um dem Hund zu zeigen "Ich habe das sagen". - also für mich.
Denn ich stelle mir die Frage, was soll der Hund lernen, wenn der Hund jetzt nur eine Woche nicht beachtet wird, ihm aber keine Alternativen aufgezeigt werden.
Zu der Interaktion zwischen Hunden, diese handhaben es doch ganz genauso, die haben auch mehrere Dinge, um ihre Führung zu behaupten und bei denen ist es auch mal so, das ein Verhalten nicht beachtet wird, aber etwas später genau zu diesem aufgefordert wird.