Beiträge von Cerridwen

    Zitat

    Ist die Frage echt ernst gemeint? :schockiert:

    Also ich mache es - also täglichen Freilauf ohne irgendwelche Leinen, aber ich kenne auch sehr viele, die wirklich fast nur an der Leine laufen und vielleicht einmal in der Woche irgendwo hinfahren und dann den Hund offline laufen lassen. Gerade wenn es sich um Städte handelt, wo entsprechende Leinepflicht verordnet sind und keine vernünftigen Freilaufflächen haben, da kann man es sehr häufig beobachten.

    Zitat


    Letztendlich ist ein Hund immer ein Gesamtpaket. Mir fällt auch immer mehr auf das Hunde nur in "Einzelteilen therapiert" werden. Mit den richtigen Signalen kann man das komplette Paket abedecken.

    Ich denke, das es genau das ist. Man zerlegt den Hund und macht erst das eine und dann das nächste und wenn man 2 oder mehr Hunde hat, fällt es noch mehr auf. Aber das es auch alles auf einmal geht, das wird gern übersehen.

    Ich kann halt nicht auf der einen Seite was ändern wollen, wenn ich auf der anderen Seite alles beim alten belasse.

    Es ist halt so, wie es schon gesagt wurde. Die Konsequenzen beginnen schon mit dem Aufstehen und nicht erst, wenn der Hund beginnt mich zu kontrollieren und endet nicht wirklich damit, das der Hund mir nicht mehr hinterher rennt, sondern erst dann, wenn man ins Bett geht und selber schlafen geht.

    Zitat

    Klar sind das zwei paar Schuhe ob ein Hund an der Kette lebt oder man fuer ein paar Stunden festgebunden wird.......dennoch halte ich das Anbinden an eine Heizung (oder anderen Gegenstand) fuer absolut unnoetig in der Hundeerziehung.

    Sehe ich auch so, aber manche scheinen es halt zu brauchen, aber eher wegen des menschlichen psychologischen Effekts, als für die wirkliche Erziehung.

    Zitat

    Aber die aktuelle Frage war ja nicht, was man auf welcher Ebene macht, sondern warum man es auf dieser Ebene eben genau so macht.

    Ja und genau diese Frage stellt sich mir, weil es sich mir nicht erschließt, das es zu Erfolgen - also nicht nur kurzfristig, sondern auch auf Dauer - kommen kann, wenn man nur eine Ebene betrachtet.

    Denn es gibt ja nicht nur das Kontrollproblem in Form von nachlaufen, sondern auch Probleme in der Leinenführung, im Zusammenleben der Familie und es gibt ja wohl auch noch ein Thema mit anderen Hunden, wenn die Hunde an der Leine sind.
    So kann man ja nicht nur von einem Kontrollproblem in Form von Schatten ausgehen.

    Ich für mich persönlich denke nicht, das man die einzelnen Ebenen so ohne weiteres Trennen kann, auch wenn es vielleicht ein Hauptproblem gibt. Das hatte ich ja auch schon versucht, in Bezug auf meine Hunde und meinem Mann.

    Gerade in dem Zusammenhang, wenn mehr als ein Hund im "Rudel" :D leben.


    Staffy kann es sein, das wir die ganze Zeit an einander vorbei reden?
    Genau das ist es doch, was ich die ganze Zeit sage.

    Halt das der Hund gezeigt bekommt, welches Verhalte gewünscht ist und entsprechend wenn ich es will gekuschelt werden kann.
    Denn das ist doch genau das situationsbedingte Ignorieren/nicht beachten.

    Aber das was du nun beschreibst, klingt doch ganz anders als das was Diana gesagt hat, nämlich, das sie den Hund eine Woche nicht beachten soll.
    Auf den Einwand, das er ja auch mal in der Zeit - wenn der Mensch es möchte - bekaspert werden kann, hieß es nein, der Hund darf keine Aufmerksamkeit bekommen. Das widerspricht sich doch mit deiner letzten Beschreibung.

    Zitat

    hm, ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll. Ich glaube, für Hunde besteht "Führung" aus unterschiedlichen Punkten. Manche Hunde definieren "Führung" hauptsächlich über den Besitz von Ressoucen, andere eher durch interaktion und die Möglichkeit, ihre Menschen zu manipulieren. Wieder andere dadurch, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, ohne sich von den Wünschen der Menschen beeinflussen zu lassen.

    Genau es ist doch der Punkt. Ein guter "Alpha" - wenn man es mal so ausdrücken möchte - definiert sich auf mehreren Ebenen und ich finde, diese sollte man auch alle entsprechen etablieren und auch dem Hund diesen Anspruch auf mehreren Ebenen mehr oder weniger gleichzeitig entziehen und nicht erst auf einer Ebene und dann auf der anderen.
    Bei der Methode, die Diana gerade anwendet, habe ich aber eher das Gefühl, das man erst mal eine Ebene nimmt und dann irgendwann mal weiter geht.