Die Ausbildung über die IHK (Daten auf der 1. Seite) ist doch anerkannt.
Natürlich ist es sicher immer erst mal eine Ausbildung zu haben. Wenn kein Studium, dann vielleicht etwas im kaufmännischen Bereich. Das wird dich auch immer wieder verfolgen und es ist gut, wenn man da zu mindest ein Grundwissen hat.
Ansonsten hängt es neben Glück auch immer davon ab, wie viele Hunde auf wie viele Trainer, Psychologen, Hundeschulen, Hundesportvereine und was auch immer kommen. Dann heißt es Preise vergleichen und sich von den anderen ansetzen. Die Preise müssen auch immer so gestaltet werden, das sie dein Leben decken können - sprich Miete, Strom, Versicherungen und was alles dazu gehört und was essen willst du ja auch noch.
Das ist ein Grund, das viele noch ein oder mehrer Standbein/e haben, weil man muss immer daran denken, es kann auch mal ein magerer Monat dazwischen sein, aber die Kosten bleiben trotzdem bestehen.
Es kommt immer auf den eigenen Antrieb, das eigenen können und darauf, wie man es dann vermitteln kann. Man muss sich mit Psychologie und Gesprächsttechniken und -führung etwas auskennen. Man muss immer bereit sein, sich weiter zu bilden und das nicht nur über Bücher und DVD´s, sondern auch über Seminare oder ähnlichem.
Ich habe manchmal immer noch das Gefühl, das viele diesen "Job" als romantisch empfinden und sich erträumen, das es alles ganz einfach ist, weil es ja ganz viele Hunde gibt und wie man immer ließt, das ja x Hundehalter Probleme haben. Vergessen darf man bei der ganzen Geschichte auch nicht, das man mehr mit den Menschen, als mit den Hunden arbeitet.
Ich habe sogar 2 abgeschlossene Berufsausbildungen, habe mir eine THP - Ausbildung finanziert und eine Tiertherapeuten/Tierpsychologen - Ausbildung hinterher. Aber danach hatte ich nur eine Basis, das Grundwisssen und das mussten dann mit der Zeit immer weiter aufgebaut und aufgestockt werden. Ich habe auch das Glück, das ich mir keine Gedanken machen muss, wovon ich lebe, wenn ich mal einen schlechten Monat habe. Aber ich kenne viele Kollegen, die schon so manches Mal nicht mehr wissen, wie sie den nächsten Monat decken sollen - Gerade Sommer- und Wintermonate können sehr mager werden.