Beiträge von Cerridwen

    Zitat

    Was aber, wenn solch ein Riese in nicht freundlicher Absicht kommt? Glaubst Du im Ernst Du wirst ihn in der Hocke "separieren" können?

    Der Hund wird Dich gar nicht wahrnehmen und Du wirst überrannt bevor Du weißt was Dir geschieht.

    Sich schützend vor den eigenen Hund zu stellen, das ist richtig. Es blockt den Fremden und gibt dem Eigenen Vertrauen. Aber da sollte man als Mensch aufrecht stehen. Alles andere kann sehr gefährlich werden.

    Ich bin auch für das aufrechte Stehen. Bei einem Welpen kann man sich noch hocken oder wenn man die andere Hunde kennt und weiß, wie sie reagieren.

    Es gibt im übrigen auch Hunde, die kann man erst blocken und dann werden die bockig, ich musste schon das eine oder andere mal sehr deutlich anderen Hunden gegenüber werden, wo mein Mann dann blass wie eine Kalkwand hinter mir stand und dann meinte, ich dachte nur, gleich springt der dir in den Arm und ja das war eine sehr brenzlige Situation, die ich niemals aus der Perspektive Hocke erleben wollen würde - dann hätte ich den unter Umständen noch im Gesicht gehabt.

    Zumal ja Situationen auch kippen können und ein eigentlich freundlicher Hund wird zickig.

    Mit nem Target kann man das sehr gut aufbauen. Was man als Target nehmen möchte, kann man sich aussuchen.
    Man fängt mit einem geringere Abstand an und vergrößert diesen dann langsam immer weiter.
    Zum anderen kann man Links und Rechts auch bei jedem Spaziergang mit einsetzten. immer wenn man in eine bestimmte Richtung geht, gibt man das Kommando dazu.

    Nun man darf dabei nicht die äußeren Umstände aus den Augen lassen.

    Gerade wenn man sich in Hundefreilaufflächen aufhält, dann greift eine sogenannte Tiergefahr und jeder Besitzer nimmt billigend in Kauf, das es zu einer Auseinandersetzung kommen kann und nutzt solche Flächen auf eigenen Gefahr. So trägt der Besitzer auch immer eine Teilschuld, wenn in solchen Bereichen etwas passiert, weil er ist ja nicht gezwungen, sich dort aufzuhalten.
    Ich glaube kaum, das es eine Versicherung gibt, die diese sogenannte Tiergefahr mit 100% ausschließt. Man kann sogar froh sein, das die Versicherer bei solchen Fällen 50% zahlen. Es gibt auch Versicherungen, die in solchen Fällen 25% oder gar nichts zahlen.

    Zum anderen kann ich auch nur sagen, das man froh sein kann, das überhaupt 50% übernommen wurden, ganz besonders wenn bekannt ist, das sich die Hunde nicht vertragen und man dann auch noch "pennt" und in den Individualbereich reingeht.

    Der Markt für die Halsbänder ist meiner Meinung nach ziemlich ausgelutscht und da wird es nicht mehr viel bringen. Gibt in zwischen so viele, die das machen und anbieten. Kostendeckend zu verkaufen dürfte also über Ebay schon schwierig werden.

    Nun aber überlegt nun aber auch nicht wirklich, denn sonst wäre hier nicht noch gefragt worden.
    Und entweder die Planung stand schon länger, weil ein guter Züchter seine Hunde nicht einfach so verkauft, sondern schon etwas darauf achtet wo sie hingehen und die Würfe meist schon im Vorfeld vergeben sind oder dieser Kauf stand schon fest, bevor hier gefragt wurde und dann stellt man sich die Frage, warum noch gefragt wurde.
    Nur eine Anmeldung in der Welpenschule und einen Platz für die Ferien sind noch lange kein Garant für einen guten Hund.

    Wie sagte jemand so schön, nicht in den Nacken packen, da hat der Hund seinen Anschalter und wenn er vorher schon auf dem aggressiven Sprung war, dann springt er dann erst recht.
    Gilt auch bei Raufereien und das beliebt ins Halsband greifen und rausziehen.

    Da die Erziehung der Punks gefallen ist, ich habe auch schon Hunde von solchen gesehen, die fast ausschließlich am beschwichtigen waren und immer nur sehr "klein" und gebrochen zu ihren "Besitzern" gegangen sind.
    Nicht alle, wie überall halt.

    Ansonsten man kann auch mit dem situationsbedingtem Ignorieren sehr gut mit Lecker arbeiten, nämlich dann, wenn Hund eine Situation gut gemeistert hat.

    Ich würde es kombinieren und beim Zeitfenster kann man ja statt lesen halt auch mal den Spiegel putzen oder ähnliches.

    @ Leela
    so in etwa. Bleiben wir beim Anspringen. Da kannst du alles an Verhalten nutzen, die Numa schon kann.
    Wenn du siehst Hund geht hin und macht Anstalten den anderen Anzuspringen, kannst du im Vorfeld eine Alternative abfragen und dich darüber freuen, das der Hund sie zeigt und vielleicht so direkt noch was an der Distanzarbeit machen. Dieses wird dann sehr ausgiebig belohnt, vielleicht mit einem Spiel oder ähnliches.
    Sollte Numa schneller sein als du und schon mal die Pfoten auf die Schulter gelegt haben, dann rufst du sie ab und nimmst ein schwächeres Lob, also vielleicht nur ein Verbales gut. Mehr nicht.

    Ich gebe zu, ich habe jetzt nicht mehr alles gelesen.
    Was ich machen würde, wäre mir einmal das entsprechende Hundegesetz und die dazugehörige Verordnung nehmen und diese als Grundlage, denn dort ist ja ganz genau gelistet, was in welchen Situationen vorgeschrieben ist und was nicht.
    Dazu würde ich durch die Blume mitteilen, das eine gesonderter Zwang - und das wäre es ja, weil ihr es ablehnt, nur von den Behörden angeordnet werden kann und das ein solcher Beschluss damit auch nicht gültig wäre und dann der Beschluss ja schon mal per se für alle Hunde der Anlage gelten müsse und nicht nur für einen, wenn eine solche Maßnahme beschlossen wird, weil eine Einzelauflage kann man so nicht beschließen.

    Alles andere was ihr macht, macht ihr dann freiwillig

    Gut das ist jetzt nur meine persönliche Meinung und hat keine rechtliche Verbindlichkeit, aber so würde ich in solchen Fällen vorgehen.

    Gibt es vielleicht die Möglichkeit, die Hunde während dieser stressigen Zeit - oder zumindest nur den Border - zu jemanden zu geben, wo er zum einen ausgelastet wird und zum anderen aus dem Stress heraus ist?

    Ich weiß wie stressig das ist mit Umziehen und Arbeit. Aber ich habe bisher immer alle Tiere ausquatiert, wenn es zu stressig wurde.
    Ich fange im Moment auch schon an, den Umzug vorzubereiten obwohl unser erst in 3 Monaten so weit sein wird. Aber wenn ich merke, das ich in der Endphase meinen Hunden nicht mehr gerecht werden kann, dann werde ich sie auch Freunden mitgeben, die dann mit ihnen Gassie gehen und den Tag verbringen - vielleicht dann auch die Nacht, das kommt dann ganz darauf an. Das war mit das erste, was geklärt wurde.