Und wenn die Hunde nicht mehr geschmuggelt werden, dann werden sie geklaut.
Beiträge von Cerridwen
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Hihi
Das wandert schon seit mehr als einem Jahr von Stadtbezirk zu Stadtbezirk und ist irgendwie nicht in den Griff zu bekommen. -
Natürlich kann man mit einem Welpen früh mit der Erziehung beginnen, wenn auch spielerisch.
Aber sind in den ersten Monaten nicht erst einmal Dinge wichtig, die in die Sozialisierung gehören? Das Kennenlernen von bestimmten Gegenständen, Geräuschen, Situationen, Orten und all sowas?
Alles was der Welpe nicht recht früh kennenlernt, kann später zu massiven Problemen führen und damit einiges erschweren, gerade wenn die pubertären Angstphasen kommen. -
Nun meine Hunde haben öfter mal kleinere Differenzen, besonders wenn es sich um Spielzeug dreht. Aber ich habe bei meinen noch nicht erlebt und das von Anfang an, das sie sich im Nacken packen und schütteln - festhalten im Nacken ja, das sie sich über die Schauzen beißen - das zeigen sie in anderen Situationen - oder sich gar auf den Rücken werfen.
Klar wird es mal lauter, aber irgendwo doch immer noch stark ritualisiert.Warum soll ich also als Mensch solche Dinge anwenden?
Natürlich geht es um Durchsetzung und nicht um Brutalität, aber viele der "alten Zöpfe" die immer wieder gepredigt werden, haben schon das körperliche in sich. Körperlich bis zu einem gewissen Grad meinetwegen, aber lernt der Hund dort auch das, was er lernen soll?
Es wäre doch mal interessant einen Vergleich zu machen und diesen über längere Zeit zu beobachten und zu protokollieren. Nämlich welcher Hund mit welchem Zopf etwas dauerhaft lernt oder wo man später noch mal nachkorrigieren muss.
Wir werden feststellen, das beide Bereiche sich in viele viele ganz kleine Punkte aufsplitten und dann entsprechend daran erkennen, das es nicht die Methode an sich ist, die einem hilft, sondern das es die innere eigenen Einstellung ist. Denn wenn ich hinter dieser ausgewählten Methode, egal welchen Alters, nicht 100% steht, wird man keine Erfolge feiern, sondern nur frustriert werden und sich dann was anderes suchen.Aber eines ist doch bei allen Teilen und Methoden gleich, wenn die Beziehung nicht stimmt, kann keine Erziehung stattfinden. Stellt sich dann also als erstes die Frage, wie will ich die Beziehung aufbauen, um eine Stabile Basis - die Bindung - zu bekommen, damit der Hund mit mir arbeitet?
Gehen wir doch mal dahin zurück, wie der Hund zum Menschen kam: er wurde mit Abstand am Lager gefüttert und später auf der Wanderung durc Futterbrocken mitgelockt. Aber sie haben die Menschen immer noch gemieden. Bis dann irgendwer das erste Welpi mit in die Höhle genommen hat und auch dieses hat sich dann irgendwann den souveränsten in der Gruppe angeschlossen, egal wer ihn bis dato versorgt hatte.
Wer kam also auf die Idee, das man Hunde prügeln muss, damit sie gehorchen oder erzogen werden konnten? -
Ich würde keinen genauen Betrag einschreiben, sondern eher eine hohe Belohnung in Aussicht stellen.
Gerade in Berlin ist es in den letzten Jahren zum Sport geworden, Hunde zu "finden" und zu behalten. Im letzten Sommer hatte sogar jemand die Dreistigkeit bessen auf einem Suchplakat zu schreiben "Kein Geld - kein Hund"
Also lieber eine hohe Belohnung, als einen genauen Betrag betieteln.
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Gar nichts, sie schalfen
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Nun da du ja deine bereits aufgebauten Kommandos nicht benutzen möchtest, wie wäre es dann wenn du dir ein neues "Raus" oder "Stop" aufbaust?
Bei uns war es so, das die Abstellkammer Tabu ist. Die Tür ist in der Regel zu, weil dort neben dem Futter der Hunde und anderen Tiere auch Putzmittel stehen.
Ich habe die Jungs, wenn sie mit wollten immer an der Tür stoppen lassen, weil Stop kannten sie von der Straße, weil ich jedes stehenbleiben belohnt und später mit einem Stop belegt habe und dann Stop entsprechend verwendet habe. So haben sie irgendwann begriffen, das diese Tür immer stop ist und sind irgendwann von allein stehen geblieben.
In der Anfangsphase hatten wir noch unser Raus (da), was ich ja aufgebaut habe, in dem ich jeden Wechsel von Untergründen entsprechend bestätigt habe. Also kam am Anfang, wenn sie die Tür überlaufen haben, einfach Raus und sie standen wieder vor der Tür. -
Ich rate auch immer zum Geschirr, sobald der Folgetrieb nachlässt und die kleinen Monster beginnen ihre eigenen Wege zu gehen.
Allerdings rate ich auch immer wieder dazu, mit dem Welpen am Halsband das Leinelaufen zu üben. Erst in der Wohnung immer mal wieder und dann ganz langsam die Ablenkungsstufen steigend. Dieses kann besonders hilfreich sein, wenn man über kurz oder lang auf ein Geschirr verzichten möchte und lieber Halsbänder mag.Zum Anfang reichen eigentlich einfache Geschirre, aber man sollte schon schauen, das man Hals, Bauch und den Bruststeg seperat einstellen kann, weil dann wachsen diese Geschirre länger mit.
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Zitat
das gehörte mit zu den Büchern, die schneller wieder in der Buchhandlung waren, als wie ich sie gekauft habe. Konnte gar nicht weiter lesen, so haarsträubend fand ich das Ganze.Na den Trummler habe ich ja noch vor mir, dann kann ich mich ja schon mal drauf einstellen, das es mir nicht behagen wird. Aber es ist doch garantiert wie mit dem Lorenz, interessante Passagen und andere wo man nur hofft, das sie nicht allzuviele Hundeneulinge als Standardwerk nehmen.
ZitatIch sage es mal so: Wenn man meint, dass man seinen Hund "hündisch" erziehen möchte, dann sollte man mit dem Echo leben können.
Und das kann auch schon ein 12 Wochen alter Welpe sehr gut geben
Mit der Folge von den schönsten in allen Farben schillernden Blutergüsse. Bei manchen Rassen möchte ich das nicht mehr sehen, wenn sie mal erwachsen sind.Für den Bereich Alltagstauglichkeit finde ich reicht ein Tabusignal, ein Stopsignal und ein Kommsignal. Das Sitz oder Platz kann man später - in der Junghundphase dazu nehmen. Mal davon ab, das die meisten Welpen eh schon Sitz können und man es nur noch mit einem Signalwort belegen muss.
Gerade bei einem Rudel von 2 und mehr Hunden ist es erst einmal - meiner Meinung - nach wichtig das die Hunde ihre Namen kennen und ein Wort, das alle Hunde im Rudel zusammen meint. Bei uns wissen beide, wenn ich sage alle Hunde Sitz, das sie beide gemeint sind oder auch Jungs sitzt. Aber so kann ich sie auch mit dem Namen vorweg einzeln arbeiten.
Dazu kommt, das man sich im Rudel doch wohl die Zeit nehmen sollte, mit jedem Hund einzeln was zu machen und wenn es nur mal zwischen durch etwas ist.
Dann sollte man sich selbst und seine Körperhaltung reflektieren und mal schauen, was man daran verändern kann. Das verhilft oft zu einem souveräneren Auftreten und einer besseren Körperpannung.
Das Wissen, was darf mein Hund und was nicht - vielleicht noch, weil ich es mache und damit gute Erfolge habe - was darf oder soll mein Hund stattdessen tun, kann das Zusammenleben und damit auch die Ruhe in einem Rudel sehr erleichtern.Im übrigen, wenn ich an meinem an einem knochen nagenden Hund vorbei gehe, hört dieser auch auf zu knatschen und schaut mich an, ob ich etwas von im möchte und knatscht dann, wenn ich ihn nicht beachte genüsslich weiter. Warum sollte ich dieses ´ich kommuniziere mit dir´ Blick mit einem knurren oder ähnlichem belegen? Wenn ich mal im Spiel knurre, beenden meine Jungs das Spiel und beschwichtigen mich und dann balgen wir uns auf dem Boden. Und wenn mein Hund mir seinen Bauch entgegenstreckt, will er selbigen gekrault bekommen.
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Wenn meine Hunde anzeigen, das etwas Spooky ist, habe ich keine Angst. Warum auch? Ich bedanke mich bei meinen Hund und bitte ihn aufzupassen, dann kommt eh keiner ran und da ich mich selbst auch sehr gut verteidigen kann, bin ich da sehr relaxed und das obwohl ich spät Abends hier im Kiez nur ungern unterwegs bin, wegen des ganzen Pack´s
Ich sehe es wie Silke, ich gehe auch nachts auf den Friedhof, warum sollte ich dann in der Stadt unsicher sein.