Beiträge von Cerridwen

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    Ist ja ganz nett unterschwellig zu Behaupten hier sind eh alle zu Dumm zum vernünftig Antworten. Dann sag doch einfach was man dir so Tolles empfohlen hat, Kona-Love, möchte ja schließlich nicht Dumm sterben.

    Nein nicht zu dumm, nur nicht die Antworten, die man gerne hätte und zuviel Erklärungen warum man etwas nicht machen sollte und warum man etwas machen sollte. Und viel zu viele Randdiskussionen, deswegen wollte man doch auch den Account hier gelöscht haben.

    Ich würde mal die Leber- und Nierenwerte überprüfen lassen. Beide Organe leiten Giftstoffe über die Haut ab, wenn sie nicht mehr richtig arbeiten und damit der Stoffwechsel nicht mehr richtig arbeitet. Das äußert sich über schlechten Geruch, Jucken - was das Schlecken erklären könnte - und wunde Stellen auf der Haut.

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    Wobei, ist Vit K3 wirklich soooo schlimm???

    Ob es schlimm ist oder nicht, soll jeder für sich selbst entscheiden.
    Bei Erwachsenen Blutern wird es zur Therapie eingesetzt.
    In der Lebensmittelbranche ist es verboten, mit dem Grund, das Säuglinge und Kleinkindern noch ein Enzym fehlt, das dieses Vitamin entsprechend aufnehmen kann.

    Der Click ist ein Brückensignal, welches eine Belohnung ankündigt. Von daher klingt der Klick immer gleich.
    Wenn du also Sitz, Platz oder Bleib clickern möchtest, dann kommt es darauf an, wie weit dein Hund das schon kennt.
    Kennt er es und weiß was es bedeutet, dann C + B direkt nach der Ausführung.
    Kennt er es noch nicht, dann kannst du es so machen, das du immer clickst, wenn der Hund sich gerade in der Positon befindet oder gerade auf den Weg in die Position ist.

    Wir hatten auch eine gebrochene Kralle (Längsfraktur). Der Tierarzt hatte bei uns nur auf einen Maulkorb bestanden - er kannte uns nicht, weil Vertretung - und hat alles ohne Narkose gemacht. Hund gehts gut und Tierarzt ist immer noch toll.
    Es wurde das vorne umgeknickte abgeschnitten und das was unten rumhing direkt gezogen, danach eine Antibiotische Salbe drauf, Verband drum und fertig.

    Nun in anbetracht des Alters von J. Fennell sollte man in der heutigen Zeit das/die Buch/Bücher eher selektiv lesen.

    Aber es ist weniger ein Programm für die Hunde, als mehr für die Menschen. Der Mensch lernt durch die 5 - Minuten - Regel eher, das er nicht auf das Aufmerksamkeitsheischende Verhalten seines Hundes eingeht. Sei es nun bei der Begrüßung nach einer Trennung oder bei unangebrachtem Verhalten. Es geht ja eigentlich daraum, das sich der Hund entspannen kann und der Mensch ihn nicht noch mehr hochpuscht. Natürlich lernen Welpen schon das anspringen und es ist ein ganz natürliches Verhalten, aber sie lernen auch entspannt zu warten, bis man sie begrüßen will.
    Ähnliche ist es mit Spielen und anderen Dingen. Es heißt ja eigentlich nichts anderes wie, dass der Hundehalter bestimmt wann und mit was wielange gespielt wird und nicht umgedreht.
    Das mit dem Keks vor dem Näpfe auf dem Boden stellen, war für meinen Mann zum Beispiel sehr nützlich, das er sich von der Hektik unseres Großen wenn es Futter gibt nicht anstecken lässt. Es geht ja nicht um eine ganze Mahlzeit, die man vor dem Hund zu sich nehmen soll, sondern um eine Geste - von daher reicht da ein Keks.

    Zum anderen wird ja auch immer wieder gesagt, das man diese 5 Minuten Regel nach und nach nicht mehr braucht und das man mit dem Hund alles machen kann, wenn er ruhig und entspannt ist und auch, das man seinen Hund immer wieder Belohnen kann.

    Das Aussperren und vom Rudel trennen ist eher für sehr schwere Verfehlungen und wenn es gar nicht anders geht. Ansonsten kann der Hund ja da bleiben wo seine Menschen sind.

    Ansonsten Anspringen bekommt man schon sehr gut ohne das Amichin Bonding in den Griff, wenn dass das einzige Problem ist.

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    Das Hunde früher schneller entsorgt, einsgeschläfert oder Gewalt angetan wurde ist doch reine Spekulation.

    Es gibt genügend Autoren, aus der Nachkriegszeit, welche sich mit dem Thema Hund befasst haben und auch mit seiner Erziehung/Dressur und dort auch einiges zu dem Sitten und Gebräuchen und den Umgang mit dem Hund in der Zeit - bis in die 70iger und 80iger - niedergeschrieben haben. Auch wenn man sich mit Zeitzeugen unterhält, dann wird einem einiges in der Zeit berichtet werden.
    Es sind also nicht nur Spekualtionen.

    Natürlich haben die Medien irgendwan angefangen mit solchen Themen die Sommerlöcher gefüllt und damit noch mehr unfrieden gestiftet. Aber gerade aus diesem Grund sollte man doch auch den Umgang in einigen Teilen überdenken.
    Wie gesagt, ich finde nicht alles schlecht, was schon älter ist, dort gibt es auch - und das mit Recht - sehr gute Ansätze, die man auch immer noch sehr gut in die heutige Zeit über nehmen kann und ich finde bei weitem auch nicht alles gut, was in der heutigen Zeit propaghiert wird.
    Ich denke, da muss man für sich selber eine Mischung finden und auch wenn man den Hund Hund sein läßt - so wie ich auch ganz gerne - mache ich mir trotzdem hin und wieder meine Gedanken über bestimmte Verhaltensmuster, aber weniger beim Hund als bei mir, was ich wohl in der Situation nicht ganz richtig gemacht habe.
    Viele suchen immer noch den Fehler beim Hund, anstatt bei sich selber.
    Nun ist es aber auch ein Phänomen der heutigen Zeit, das die Menschen einfach keine Zeit und keine Geduld mehr haben - oder zumindest sehr sehr viele. Alles soll sofort und am besten auf Knopfdruck geschehen und der Hund soll schnell und richtig funktionieren und sich überall und immer benehmen. Das dieses aber zumeist auch mit nicht gerade wenig Arbeit und Eigenleistung verbunden ist, wird gern übersehen. Beispiel ist, das ich jemanden in der Welpengruppe hatte, der sich darüber Gedanken machte, wie man eine Inkontinez behandeln kann und wie die Erfolgsaussichten sind, weil sein 4 Monate Alter Hund noch nicht Stubenrein war. Oder das jemand mit seinem Pubertätsproll nicht innerhalb einer Woche seine Probleme lösen konnte.

    Desto mehr Zeit wir Menschen uns nehmen und damit unseren Hunden geben, desto Entspannter werden wir doch. Damals war das Leben auch noch etwas entspannter an sich und der Hund war noch mehr ein Luxusgut als heute, entsprechend gab es deutlich weniger Hunde, damit viel mehr Freiraum und die Leute haben sich einfach entspannter bewegt und nicht mit dem Druck der heutigen Zeit.

    Früher wurden Hunde aber auch sehr schnell eingeschläfert, wenn sie sich nicht so benahmen, wie es sich gehörte oder sie geschnappt haben oder sonst wie einen Unfall verursachten. Streuner wurden ebenso schnell entsorgt, wenn sei hetzten oder gar ein Tier rissen oer verletzten.
    War das wirklich besser für den Hund?

    Auch heute gibt es dieses Schubladendenken noch sehr häufig.
    Hund kommt nicht zu seinem Menschen zurück, wenn dieser den ruft, entweder wird dieser dann als dominat abgestuft oder als unerzogen. Dann wird die Schleppleine empfohlen um sich durchzusetzen. Aber auf die Körperhaltung des Menschen wird nicht wirklich geschaut, obwohl meist darin das Problem liegt. Wenn ich mir so manchen verzweifelt rufenden Menschen anschaue - da würde ich als Hund auch nicht freiwillig hingehen.
    Ein Hund knurrt und es wird nicht nach den Gründen gefragt, sondern der Hund ist dominant und es muss ihm die einzige Kommunikation verboten werden, welche der Hund hat.
    Hund schnappt, ist aggressiv und dominat. Die genaueren Gründe werden gar nicht angeschaut.
    Ein Hund schaut seinen Halter nur an und wird angeknurrt, weil der Hund ist ja dominant.
    Diese Liste läßt sich bis ins unendliche fortsetzen.

    Natürlich war nicht alles schlecht, ich glaube, das sagt auch keiner. Aber es gibt nun einmal auch Dinge, die bei weitem überholt sind, die aber immer noch lustig empfohlen werden oder sogar noch von Hundeschulen propaghiert werden. Manches ist nach dem Tierschutzgesetzt schon grenzwertig.
    Nun gearde an diesen Dingen denke ich, wenn ich an alte Zöpfe denke und das meine ich, könnte man nun schon nach den neueren wissenschaftlichen Stand etwas anpassen. Natürlich kann man das auch mit Dingen kombinieren, die es schon in der Nachkriegszeit gab.