Beiträge von Cerridwen

    Wir haben auch eine Flexi, aber nur in der Stadt als Schleppleine. Ist mir zu Bäh, die Leine hier schleifen zu lassen und mit einem zweiten Hund an einer normalen Leine ist das mit aufwickeln auch nicht drin.
    Fakt ist aber, mein Großer ist leineführig und reagiert auf Signale und lässt sich somit auch über die Stimme lenken.

    In der Hundeschule, gehört eine Flexi gar nicht, ich persönlich würde mit solchen Leuten und Leinen auch nicht arbeiten. Zumindest nicht am Anfang.

    Berlin hat einen Tierschutzbeauftragten, das sind sehr nette Leute, die einem helfend unter die Arme greifen können und fast immer einen Lösung haben oder bei einer Lösungsfindung helfen können. Sei es mit kostenlosen TA - Besuchen, Futterspenden oder auch einfach mit der Hilfe einer Pflegestelle.

    Vielleicht wäre das auch noch eine Möglichkeit, dort um Hilfe zu bitten. Oder vielleicht mal bei der Tiertafel zu fragen, ob die nicht jemanden kennen, der helfen kann.

    Gerade bei HartzIV gibt es dann viele Möglichkeiten, wie Zusätze für Mehraufwand bei Ernährung, bei der Steuer gibt es dann Ermäßigungen und noch vieles mehr.

    Ich würde versuchen über 3. Personen erstmal eine vorübergehende Lösung zu finden, damit man sleber erst einmal zur Ruhe kommen kann und dann überlegen, ob man vielleicht mit einer Selbsthilfegruppe, einer zusätzlichen Therapie oder einen anderen Zeitplan einfach wieder Ruhe und Stabilität in das Leben bringen kann und dann entsprechend schaut, ob man das mit dem Hund nicht doch noch stämmen kann. Ich kann aus Erfahrung nur sagen, das Tiere ein sehr wertvoller Anker sein können und sie können auch helfen, Streß zu lösen und einen geregelten Tagesablauf einzuhalten.

    Nun vielleicht hättest du auch früher reagieren können und deinen Hund schon vorher mal zu dir rufen können, dann wäre die ganze Geschichte vielleicht nicht passiert.

    Wenn irgendein Spund von Hund oder Hund meinen zu sehr nervt, dann sage ich dem Besitzer auch, das es besser wäre seinen mal abzurufen, weil er sonst eins auf die Mütze bekommt. Wenn das nicht getan wird, dann überlege ich mir, ob ich das dann Regel und den anderen Hund wegschicke oder ob ich meine Hund die Maßregelung überlasse und nur darauf achte das er es nicht übertreibt.

    Ich werde dann auch immer gern doof angeschaut, aber das ist mir in der Regel ziemlich egal. Diskutieren tue ich nicht wirklich und wenn, dann meist auf der Ebene, das ich versuche, zu erklären, das es Respekt ist und das es immer einen Grund hat, wenn man zu etwas aufgefordert wird.
    Denn immerhin rufe - oder hole - ich meine Hunde ab, wenn sie es im Spiel übertreiben und zu frech werden.

    Nun ohne die nötige Konsequenz und das nötige Durchhalte vermögen wird das wohl auch nichts werden.

    Merlin muss einfach lernen, das solange er kläfft, nichts geschieht. Erst wenn er ruhig ist uns ich benimmt, dann gibt es action.

    Je nach dem wie tief sich das Verhaltensmuster eingefahren hat, kann es bei wirklicher Konsequenz und längeren Atem von einem Monat bis zu einem Jahr dauern.
    Wichtig ist, das der Kläffer weder angesprochen, noch angeschaut oder gar angefasst wird. Er wird einfach ignoriert und wenn er sich zu sehr aufführt, dann geht man eben direkt wieder ins Haus.

    Verdauen können sie es schon, nur nicht so richtig verbrauchen und für Körperfunktionen verwerten.
    Soja ist nur im Verdacht vermehrt Allergien beim Tier auszulösen und da es sich dann um Einzelfälle handelt ....