Beiträge von Cerridwen

    Ja habe ich schon, allerdings nicht bei meinen eigenen.
    Da würde ich persönlich auch nicht lange reden, wenn keiner den Hund erlöst, mache ich das, ob meiner dabei ist oder nicht. Werde dafür dann auch schon mal blöd angeschaut, ist mir aber egal. Ich erkläre dann dem Halter des "Opfers" was sie machen kann und welche Auswirkungen das doch auf die Beziehung zwischen den beiden haben kann. Manche Besitzer sind in solchen Situationen so überfordert, das man sie schon mal an die Hand nehmen muss und gerade bei einem Junghund würde ich es machen.


    Im übrigen kann auch eine Blasenentzündung Auslöser für ein solches Verhalten anderer Hunde sein.

    Auch wenn du ihm heute deine Meinung gesagt hast und dein Hund darauf auch vorgegangen ist, Anzeigen würde ich ihn trotzdem und zwar direkt.
    Es handelt sich um Stalking und das ist ja nun Gott sei Dank inzwischen eine Straftat und wird auch als solche behandelt.

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    Bekommt der Hund den Übergang hin?

    Nun ich würde anfänglich mit Geruchsproben und anschnuppern arbeiten - also wie beim Fährten. Danach würde ich auf kleinen begrenzten Flächen beginngen und diese dann immer größer werden lassen.
    Wichtig finde ich halt, das der Geruchstoff - in dem Fall Tabak - der gesucht werden soll, klar definiert ist und das die Geruchsunterscheidung klar sitzt - von wegen frischer Tabak und verbrannter Tabak von Kippen.


    Im übrigen kann man meiner Spur nicht folgen, wenn ich den Gegenstand ab einem bestimmten Punkt ins Feld werfe, dann kann man der Spur vielleicht maximal bis zum Standpunkt des Wurfes verfolgen und dann ist Schluss. Jetzt, wo Feyd noch einige Zeit im Auto warten muss, bis ich ihn an die Wiese zum Suchen bringe, geht er gar nicht auf Spur, sondern direkt in die Feldsuche über und scannt nach meinem Geruch, der von dem Gegenstand ausgeht.
    An dem Punkt jemand anders legt den Gegenstand aus oder von der anderen Seite der Wiese auf die Suche schicken sind wir aber auch noch nicht, bzw. ich habe es noch nicht ausprobiert. Das werde ich dann mal so in 3 - 4 Wochen nach unserem Umzug im Garten ausprobieren, da kann habe ich dann Platz und kann von zwei Seiten rein.

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    Wenn er von so einem "Ausflug" zurück kommt, wird er von uns dafür gelobt, dass er wieder gekommen ist. Allerdings fällt dieses Lob nicht überschwänglich aus, sondern es gibt nur ein kurzes knackiges Lob ohne Leckerlie. Ich denke, dass dies in so einer Situation angemessen ist. Oder meint ihr nicht? :???:

    Gibt es bei uns auch, wenn der Große mal ein Rad am Zaun lang hetzt und dann verspätet auf des Signal zum Kommen reagiert. Kurzes verbales Lob, vielleicht noch ein Streicheln in der Schulter.
    Wenn ich ihn dann direkt an die Leine nehmen würde und gehen, dann würde er über kurz oder lang gar nicht zu mir kommen und dann lieber einen gewissen Sicherheitsabstand einhalten.

    Ich rate auch immer dazu, jedes Kommen zu bestätigen, egal was vorher war und wie sauer man ist. Eben um sicher zu stellen, das der Hund das kommen immer mit etwas gutem verbindet und von daher auch bereit ist zu kommen.

    Eine Frage, die ich mir gestellt habe: Wenn ich scannend durch die Wälder laufe, bin ich an gespannt.
    Wenn ich angespannt bin, übertrage ich es auf meinen Hund.
    Mache ich damit meinen Hund nicht noch eher sensibel noch mehr auf seine Umwelt zu achten und gebe ich ihm damit nicht vielleicht auch noch die Vorlage auf Jagd zu gehen? Leite ich nicht noch die Jagd an, wenn ich dann das Wild entdecke?

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    An deiner Stelle hätte ich Aaron nciht gelobt, als er wiederkam! Bei mir hätte es nen Einlauf gegeben. Denn er hat ja vorher dein Kommando absichtlich missachtet. ich würde auch allgemein viel strenger sein, wenn sich andeutet, dass Aaron Interesse an Wild hat. Jagen ist scheiße und kann auch mal wehtun, das sollte der Hund mMn lernen.

    Nun wenn der Hund zurück kommt und er wird gestraft, dann wird er sich beim nächsten mal vielleicht noch mal länger überlegen, ob er zurück kommt. Das zurückkommen zu belohnen war schon richtig - auch wenn man stinksauer ist, weil ein Signal einfach über laufen wurde.

    Nun Flächensuche machen manche Hunde sehr gerne und suchen auch solange bis sie den Gegenstand haben, auch wenn sie diesen dabei 5x überlaufen. Mein Großer ist so ein Kandidat.

    Ich habe es etwas einfacher aufgebaut. Ich habe meinen Hund sitzen oder liegen lassen, bin dann auf die Wiese, habe den Gegenstand ausgelegt und habe dann zum holen geschickt.
    Im nächsten Schritt habe ich ihn auch zuschauen lassen, habe aber so getan, das ich den Gegenstand an verschiedenen Stellen ablege und dann musste er schon etwas mehr suchen und finden.
    Danach auch noch mit zuschauen, bin ich etwas auf das Gelände und habe den Gegenstand geworfen.
    Als nächstes dann ohne zu zuschauen die Schritte wie am Anfang.
    Jetzt kommen wir langsam dazu, das ich den Gegenstand eine Weile liegen lassen kann und erst später den Hund zur Feldsuche schicke.

    Unser kleiner kann das auch, aber der ist nicht ganz so ausdauernd, der kommt zwischen drin immer fragen und dem muss ich immer wieder auf die Sprünge helfen und mit ihm zusammen suchen. Der geht dafür lieber Fährte.

    Nun ich würde niemals sagen, das ich meine Jungs 100%ig im Griff habe. Aber ich kann sagen, das ich sie bisher immer stoppen und abrufen konnte - also bei Wild und Vogel in freier Natur. Was aber nicht heißt, das es immer funktionieren wird, denn sind wir in einem eingezäunten Gelände (Hundeauslaufplatz) sieht es auch schon wieder anders aus. Da werden dann auch schon mal Vögel aufgescheucht oder mal ein Radfahrer am Zaun entlanggehetzt, wo ich auch nicht immer 100%ig zwischen komme.
    Zwar üben wir das immer wieder, aber es passiert halt doch.

    Ich lasse mich überraschen, wie es dann auf dem Land ausschaut. Da denke ich, werde ich auch öfter mal Wild begegnen und dann wird sich zeigen, wie weit wir uns auf einander verlassen können oder nicht.
    Zwar üben wir gerade wieder intensiver "Stop", "Notplatz" und "Notsitz" auch das zurück kommen, aber ich denke, das ich dann noch mal mit einem AJT - besonders bei Lenny - beginnen kann.

    Aber da ich meine Hunde auch nicht zu einem Kadavergehorsam erzogen habe, sondern zu einem intelligenten Ungehorsam, kann ich mich eh nicht auf 100% stützen - auch wenn es Dinge gibt, die 100%ig Tabu sind.

    Nun ich fasse meinen Hund auch schon mal an und bringe ihn in die Position die ich gerne möchte. Besonders wenn mein Hund noch nicht weiß, welche Position ich gerade wünsche, weil diese noch nicht im Programm war und Hund entsprechend das erst mal verstehen muss.
    Anfassen und Anfassen sind ja auch zweierlei Dinge wieder. Ich kann sanft anfassen und mit sanfter leichter Berührung positionieren oder halt schnell und ruppig.

    Wie wäre es, wenn du den beiden einen Schlafplatz oben in eurer Nähe einrichtest?
    Hunde sind Rudeltiere und wollen nicht unbedingt so alleine und abgeschieden schlafen. Sie lieben die Nähe ihrer Herren.
    Das heißt ja nicht, das du sie mit ins Bett nehmen sollst, aber ein Eckchen im Schlafzimmer oder im Flur vor dem Schlafzimmer kann schon wunder wirken.

    Unsere wollen auch nicht im Flur schlafen, da würde ich morgens auch ins Chaos stapfen. Sie haben ihre Körbe bei uns im Schlafzimmer und sie dürfen sich auch vor dem Licht aus und nach dem ersten Wecker klingeln zu uns ins Bett kuscheln.
    Noch haben wir eine Wohnung, aber wenn wir in 2 Wochen in das Haus umziehen wird sich daran auch nichts ändern. Die Jungs dürfen und sollen sogar weiterhin in meiner Nähe schlafen. Sie würden von allein auch nicht unten schlafen wollen, das kann ich schon von Schwiegereltern, Schwager und Ferienhaus sagen. Sie sind immer da, wo wir auch sind.