Nun ich habe einen Hund von ca. 30 kg und einen von ca. 10 kg und ich kann sie im Normalfall halten und auch händeln.
Kurz nach dem Umzug hatte ich aber zweimal die Situation, das es mich fast hingehauen hätte und ich erst mal wie ein Fähnchen hinter meinen Hunden her bin. Einige Schritte, die durch aus einem Menschen hätten in Panik versetzen hätten können, wenn es einer gesehen hätte. Beim ersten mal habe ich es nach einige Schritten geschafft, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Beim zweiten mal habe ich die Leine des großen einfach losgelassen - gut beim zweiten mal war ich aber auch indirekt selber schuld, wollte einige Schritte Joggen und im selben Moment flatterte ein Vogel von links nach rechts über den Weg und Feyd hat das als Signal zum Jagdbeginn verstanden. Aber auch der stoppte auf Zuruf und kam sofort zurück.
In Berlin hatte ich eine Situation, da habe ich mich freiwillig auf die Knie gepackt um die Hunde zu Halten. Da hatte ich neben meinen beiden noch meinen Sitterhund mit auch etwa 30 kg dabei. War bis zu dem Zeitpunkt nie ein Problem, aber an dem Morgen kam der "Staatsfeind Nr. 1" uns entgegen und die nahmen sich gar nichts, von beiden Seiten. An diesen wirklich freiwillig eingehandelten Bluterguss werde ich mich ewig erinnern, aber das war die einzige Möglichkeit die Bande zu halten und unter Kontrolle zu halten.
Von daher kann man das also nicht pauschalisieren, ob es unverantwortlich ist oder nicht, denn auch der besterzogendste Hund kann mit einem mal nach Vorne gehen und da entwickelt auch ein 10kg schwerer Hund eine Zugkraft, die unverhofft zu schweren Verletzungen führen kann, allein durch den Ruck, wenn das Ende der Leine erreicht ist.