Beiträge von Cerridwen

    Nun ich bin mir der Gefahren sehr wohl bewusst, aber trotzdem benutze ich einen Pointer gezielt und werde es auch weiter hin machen.
    Grund, ich achte darauf, das mein Hund nicht in den Lichtstrahl läuft und entsprechend nicht in den Lichtstrahl schauen kann.
    In der Distanzarbeit ist es einfach als Target flexibel und man kann immer und überall arbeiten und muss nicht erst lostiegern und den Target auslegen. Zumal man dann immer schnell Unterbrechungen hat.
    Als Spielzeug oder als Jagdobjekt zur Beschäftigung ist es bei uns nicht im Einsatz.

    Ich als Mensch bin doch auch gefährdet, wenn in einer Präsentation jemand mit einem Pointer sich umdreht und nicht den Knopf los lässt. Oder in Discotheken oder Veranstaltungen, wie schnell ist es passiert, da der Laser falsch eingestellt ist - weiß ich das, ob da alles richtig ist oder nicht etwas verrutscht ist?

    Ich denke, es ist wie bei allem. Es gibt um sichere Anschaffung und nicht irgendwo auf dem Flohmarkt und um den maßvollen Einsatz.

    Das es kein Spielzeug ist, darüber sind wir uns wohl auch alle einig.

    Uns ist heute morgen nicht der Karabiner gebrochen sondern die Verbindungsteile haben sich getrennt, als mein Mann draußen war. Der fand das auch nicht lustig, Lenny ist dann wohl schon mal vor gelaufen und hat den Schafen "Guten Morgen" gesagt.

    Das schöne ist, das ist die Lederleine, da kann ich schnell einen anderen Karabiner ranmachen, muss allerdings erst einen besorgen.

    Ich nehme Feyd erst mal ran und schaue, welcher Hund uns da entgegen kommt und dann entscheide ich ob man ne Runde toben darf oder ob wir dran vorbei gehen.

    In Hundeauslaufgebieten habe ich das anders gesehen, da durften sie schon selber entscheiden und uns dann folgen. Nur bei offensichtlichen Spannungen habe ich direkt zum weitergehen aufgefordert.

    Nun wenn du den wenigen Blickkontakt belohnst, wirst du schnell feststellen, das sie auch öfter schaut.

    Kleine Beutespiele vom Hund weg und bodennah können sehr gut helfen und mit dem Hund richtig sinnfrei rumtollen.

    Wenn der Hund auf seinen Namen reagiert, diesen rufen und ganz schnell wegflitzen und dabei auch ruhig in die Hände klatschen und anfeuern.

    In der Wohnung den Hund auch ruhig mal links liegen lassen und nicht beachten.

    Ich persönlich setze - wenn ich es denn verwende - mit der Ampel nach der Signalgebung an. Sprich ich verlange was, Hund tut dies nicht Ermahnung (mittels hey) = grün, Verwarnung (fällt schon unterschiedlich aus, aber meist ein Zwischlaut) = gelb und dann rot und das ist je nach Art mal ein verdammt lautes Wort, ein wegschieben oder mich einfach entfernen und die Hunde ignorieren.
    Bei meinem Großen geht es ganz selten über ein grün hinaus und der Lütte na der braucht vielleicht noch alle halbe Jahre mal ein Rot und vielleicht einmal die Woche ein gelb, ansonsten reicht bei dem auch schon ein hey.

    Auf der 2 DVD zur Hundehalterschule spricht Anita ja auch schon von dem Experiment des Lebens und davon, wenn eines nicht funktioniert, dann überlege warum und versuche etwas anderes. Ich persönlich denke auch, das man das System von Anita nur in Teilen 1:1 übernehmen kann, weil sie meiner Meinung nach sehr viel intuitiv macht und gar nicht groß darüber nachdenkt, was sie macht.

    Nun ich würde dieses Verhalten auch nicht unterbinden. Wie sonst soll der Hund selbst lernen sich zum einen einzuschätzen und zum anderen die Hundsprache verfeinern.

    Bei meinem war es genauso und er hat sich auch aufgeführt wie ein Proll. Wenn ich wusste, der Hund den er gerade ansteuert ist nicht ganz ohne, dann habe ich ihn schon im Vorfeld zu mir genommen und gar nicht erst in die Situation gelassen. Wenn ich aber wusste, der andere Hund verteilt Rüffel, verletzt dabei aber nicht - oder besser hat bis zu diesem Punkt noch nicht Verletzt - dann habe ich ihn seine Erfahrung machen lassen. Bis zu einem gewissen Grad. Wenn es zu heftig wurde haben wir - also der andere Hundehalter und ich - schon auch getrennt.

    Passiert - bis auf ein paar Schrammen - ist bei den Commentkämpfen nie was. Mein Bengel wusste, was die Stunde geschlagen hat und bei wem er wie weit gehen kann. Mit der Zeit war es ihm dann auch zu dumm, sich mit jedem anzulegen und er hat es wieder gelassen, weil es ihm auch einfach zu doof war. Aber er würde sich trotzdem nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, weiß aber auch ganz genau, wann es besser ist, sich zurück zu nehmen und ist trotzdem manchmal rotzfrech.

    Mal eine kleine Prügelei gehört einfach zum Erwachsen werden dazu. Wenn man es ständig unterbindet, erzieht man sich quasi einen Hund, der nicht mehr weiß, wie er mit anderen umgehen soll.

    Gut an der Leine habe ich solche Aktionen auch nicht zugelassen.