Beiträge von Cerridwen

    Nun dann nimm mal statt des Leckerlies das Lieblingsspielzeug und fange dann an mit ihr zu toben.
    Spielaufforderungen machen ist bei vielen Hunden sehr nützlich und steigert das freudig kommen.

    Unser Terrier zum Beispiel hört im Haus super und hört außerhalb des Gartens super und im Garten gar nicht wirklich - besonders wenn mein Mann ihm im Garten ist.
    Der kann sich auch zum Hampelmann machen und der Hund kommt trotzdem nicht. Geht er rein, interessiert es den Hund nicht, der flitzt weiter locker flockig ums Haus und freut sich des Lebens.
    Wenn ich dann aber an die Tür gehe und mit seinem Spanferkel oder seinem Whobbi quitsche, kommt er angewetzt und will toben und spielen.
    Ich kann ihn auch ohne Probleme ins Haus schicken.

    Du hast sie ja auch noch nicht so lange, also gebt euch beide einfach etwas Zeit.

    Meine Hunde müssen übrigens auch Sitz machen, auch wenn es nass ist und sie machen es auch nicht wirklich gerne. Aber es ist in gewissen Situationen sehr hilfreich. Ich habe heute zum Beispiel mit einer anderen HH gesprochen - die wir kurz nach unserem Umzug einige Male getroffen hatten. Sie hat einen Junghund und wollte halt fragen ob ich nicht mit ihr gehen mag. Während ihr kleiner etwas zappelte, habe ich meine kurz ins Sitz geschickt, weil es einfach ruhiger ist. Von daher hat ein Sitz schon auch eine Berechtigung.

    Zitat

    Also wäre es reintheoretischgesehen nicht so schlimm wenn ich Abends nur ne Pipirunde gehe,und tagsüber eben halt ein bisschen mehr?

    Nö warum sollte das schlimm sein?
    Mein Mann geht am Abend auch keine riesigen Runden, das mache ich tagsüber - oder er am Wochenende.

    Nun versuch doch mal den Abruf in der Wohnung oder im Haus zu üben, damit der Hund erst einmal versteht, was dieses Signal bedeutet und was sie da machen soll.
    Dann würde ich immer etwas ganz tolles bei mir haben, was der Hund auch ganz toll findet und das dann als Motivation nutzen und wenn der Hund bei mir ankommt, damit und mit dem Hund spielen und herum toben.

    Irgendwie - nicht böse sein - klingt das alles doch recht schwammig.

    Was bedeutet denn, sie ist zickig gegen über Männern? Wie äußert sich das?
    Wie genau reagiert sie auf anderen Hunde - eher ängstlich oder eher aggressiv?

    Natürlich ist es schwer zu beschreiben und man kann mehr sagen wenn man das Tier sieht, Aber es wirkt schon komisch, wenn man alle Informationen aus der Nase ziehen muss.
    Eine Betreuung von eine halben Jahr ist ja nun auch kein Pappenstiel und da gehört schon etwas mehr Verantwortung zu, als wenn man einen Hund mal über Tag hat oder mal für ein Wochenende.

    Nun Depressionen kommen und gehen, wenn man diese einmal hat, hat man sie immer. Man kann nur Stabil sein.
    Ich lebe seit vielen Jahren mit Depressionen und bin sehr lange stabil und ich bin stabil, seit ich mit meiner Vergangenheit ganz konsequent aufgeräumt und diese aufgearbeitet habe. Mir hat ein entsprechender Arzt geholfen.
    Genauso wie vielen aus meiner damaligen Selbsthilfegruppe.
    Das es am Anfang erst mal schlimmer wird, kann ich bestätigen, aber da muss man dann auch durch und dann geht es einfach nur Berg auf.

    Tierschutz und VetAmt sind ja nun nicht nur dafür da, um Tiere einzuziehen oder zu beschlagnahmen, sondern auch dazu, um das Leben eines Tieres zu verbessern und das entsprechen mit Auflagen und einer entsprechenden Reaktionszeit zu kontrollieren und damit Änderungen herbei zu führen. Ein entfernen eines Tieres ist immer die letzte Maßnahme einer Behörde und da muss schon ein sehr extremer Verstoß vorliegen.

    Nun man kann den Hundehalter darauf ansprechen und wenn dieser nicht entsprechende Plätze anbietet ist es schon relevant auch für den Amtsvet.

    Liegeschwielen an sich sind nichts schlimmes, wenn es aber auf Grund der Haltungsbedingungen dazu kommt - weil der Hund keine andere Wahl hat als auf dem harten Boden zu liegen - dann ist es als Beeinträchtigung zu sehen.
    Dieses ist zwar nicht wortwörtlich im Tierschutzgesetzt oder in der Hundeschutzverordnung aufgeführt, aber gehört dazu.

    Die Hundeschutzverordnung schreibt zudem auch regelmäßige Gassigänge vor - unter anderem.

    Ich nehme eine ganz normale Pfeife und eine Triller und damit mache ich auch verschiedene Signale in Form von Tonlängen und Tonfolgen. Hat den Vorteil, das ich immer die Töne treffe und recht schnell damit arbeiten kann.

    Über eine Hütehundpfeife haben wir auch schon mal nachgedacht, aber es ist gar nicht so einfach der entsprechende Töne zu entlocken und dann auch noch wenn man es braucht. Das bedarf schon einiges an Übung und die muss man erst mal ohne Hund machen.