Beiträge von Cerridwen

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    Mir wurde gesagt das das bei einem Terrier in seinem alter vorkommt und das effektivste ist ne kastration, die hundtrainerin wurde mir von einer Hundeherberge in der nähe vorgeschlagen und die haben super erfahrungen mit der. :sad2:

    Mal ganz ehrlich, ich habe einen Terrier und einen kastrierten dazu. Aber das ändert nichts daran, das er nur schlecht alleine bleibt und mir dann auch schon mal ins Haus macht.

    Terrier sind gerne sehr Personen bezogen und wollen am liebsten den ganzen Tag bei ihren Menschen sein und mit denen "Blödsinn" machen und arbeiten.
    Wenn ein Terrier also nicht gelernt hat sicher alleine zu bleiben und nicht vernünftig ausgelastet wird - meiner würde mir bei 2x am Tag eine halbe Stunde Gassi gehen was erzählen - dann entwickeln Terrier gerne ihre Eigenheiten und diese sind dann gerne mit typisch Terrier - was man tatsächlich auch so sagen kann - abgetan.

    Es wird sich aber nicht von alleine legen, wie es der Ta behauptet. Es wird auch nicht nach einer Kastration besser, wie es der Trainer behauptet, ohne das Tier gesehen zu haben.
    Es wird nur besser, wenn du dich zur Abgabe entscheidest und er in ein zu Hause kommt, wo der Hund samt seiner Bedürfnisse verstanden wird oder du den Hintern hoch bekommst und dir einen fähigen Trainer suchst/in eine Hundeschule oder Sportverein gehst und das Problem aktiv angehst - und das geht auch mit einem Säugling.

    Geht häufiger und vielleicht auch etwas länger raus, gebt euren Hund eine Aufgabe, baut das alleine sein noch mal ganz neu auf und ändert euer Verhalten gegenüber dem Hund, damit er sich an euch orientieren kann und seinen Platz in eurer Familie bekommt. Denn so wie es jetzt ist, wird es nie etwas werden.

    Wenn ich mich recht erinnere hast du nur Anspruch auf die Erstattung von Kosten, die direkt mit dem Vorfall zu tun haben. Das bedeutet nur die Kosten, die für die Versorgung der Wunden anfallen und das bedeutet, nur die Rechnungen des TA.

    "psychische Folgeschäden" kann man bei einem Tier nicht so gut eingrenzen wie bei einem Menschen und von daher können solche Kosten - wenn überhaupt - nur nach einem Gerichtsstreit zum tragen kommen und da dann auch weniger die Bachblüten, als viel mehr ein Trainer oder Verhaltenstherapeut.

    Dinge wie Tapeten - das hättest du auch verhindern können, das sich der Hund dort anlehnt - fallen nicht in den Bereich, genauso wie die Handtücher - du hättest auch Verbandsmaterial nehmen können.

    Ich persönlich wäre sehr vorsichtig, was überhöhte Forderungen angeht, besonders wenn die Dame vom Fach ist. Denn wenn du Pech hast, bekommst du noch nicht einmal die Hälfte der Kosten erstattet, denn beide Hunde waren frei und du wusstest, wie die Hündin drauf ist und bist bewusst das Risiko eingegangen. Denn ob der Hund erst später auf das Gelände kam oder nicht, das zählt nicht. Es zählt, das du deinen Hund in einem mittelbaren Einflussbereich hast und wenn das gewesen wäre, dann hätte man es - vermutlich - auch verhindern können.

    Was du geltend machst, liegt ganz bei dir, aber was du bekommst an der Gegenpartei.

    Das Futter sollte unbedingt gewechselt werden. Am besten ist schon ein gezieltes Nierendiätfutter vom Ta oder ein Umstellen auf Rohfütterung nach einer speziellen Diät.

    Grundsätzlich kann man dem Hund mit Homöopathie helfen. Aber wie schon gesagt, ist es gerade in einem solchen Fall sehr wichtig eine richtige und tiefgehende Fallaufnahme zu machen.

    Als Alternative könnte man sich bei einem THP noch über eine Nosodentherapie erkundigen, aber die ist in der Regel auch nicht ganz billig.

    Hund hoch genommen und etwas weiter vom Haus auf die Wiese gesetzt und den Hund dort schnuffeln lassen.

    Auf den Welpenfolgetrieb würde ich mich nicht so verlassen und in der Stadt wäre es mir zu gefährlich. Aber auf einer schnuckeligen Wiese würde ich mir da weniger Gedanken machen, denn da hat man meist mehr Platz und kann die Umgebung ein wenig besser im Auge behalten.

    Meine Hund lernen (lernten) auch sich an mir zu orientieren und dazu brauche ich auch keine Rituale.

    Aber Rituale schleichen sich ganz normal in den Alltag und in das ganz normale Leben ein und meist ohne das wir Menschen uns da immer so ganz bewusst sind.
    Im Auto warten egal wie ist da doch eher ein Ritual, während eine Regel doch eher ist, das zum Beispiel Menschen nicht angesprungen werden.

    Also ich habe eine schlauen und selbstbewussten Hund - ne eigentlich 2.

    Bei uns gibt es auch Rituale, aber keiner meiner Hunde hat es bisher geschafft, mich aufgrund der Rituale zu manipulieren.

    Das hängt ja auch immer noch vom Besitzer ab, ob sich dieser manipulieren lässt oder nicht.
    Kluge Hunde sind da nur etwas cleverer in ihren Versuchen.

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    Aber wie komme ich am besten NICHT in diese Situation?

    In dem du den Hund frühzeitig zu dir holst und bei dir gehen lässt. So kannst du die anderen Hunde abblocken, wenn es sein muss oder du kannst - da der Hund ja nahe bei dir - viel besser in Bewegung bleiben und deinen Hund auf dich konzentrieren.
    Das ist alles eine Frage der Übung und die kommt mit der Zeit.

    Hm also ich mache es situationsbedingt, mit dem Stehen, Sitzen oder an meine Seite kommen.

    Aber in der Regel möchte ich meine Hund erst mal bei mir haben und dann entscheiden können. Wenn ein Hund unverhofft auftaucht, dann gibt es ein Stop und dann kann ich schnell entscheiden, ob gar nichts weiter kommt oder ein Sitz oder ein Rückruf.

    Es kommt einfach darauf an, wie du dich in der Situation am wohlsten fühlst und in wie weit du Hund und Halter schon kennst.

    Allerdings würde ich schon auf einen Blickkontakt bestehen. Dieses Fragen kommt dann schnell von allein.