Beiträge von Cerridwen

    Jedes Futter, welches eine Zulassung für den Verkauf mööchte, braucht eine Unbedenklichkeitsbschinigung und diese wird entweder mit einer Rezptur zusammen gekauft oder selber in Auftrag gegeben und im eigenen Labor gmacht.

    So gibt es keinen Futtermittelhersteller, welcher nicht dirket oder indirekt an Tierversuchen - und sei es nur in Fütterungstest - beteiligt ist.

    - gute Ausbildung (mit Krankheits- und Ernährungslehre)
    - einen roten Faden
    - flexibel in der Methodik und im anpassen von Trainingsplänen
    - soziale Kompetenz
    - Redekompetenz
    - ist fähig Anweisungen klar zu formulieren und verständlich zu machen und kann es auch klar und verständlich zeigen
    - gute Vor- und Nachbereitung mit schriftlichen Unterlagen
    - kennt seine Grenzen
    - kann Zusammenhänge aufzeigen und erklären
    - gute Erreichbarkeit
    - geduldig

    Das fällt mir mal so spontan ein

    Nun es hängt doch auch sehr vom Menschen ab und nicht nur vom Hund.
    Natürlich gibt es Fälle, wo einfach der Mensch auch entsprechend länger braucht, etwas umzusetzen, sei es weil nicht konsequent genug oder einfach nur, weil man als Mensch nicht versteht warum oder weshalb man etwas ändern soll.
    Die Veränderung beginnt in der Wohnung und zieht sich dann durch das ganze Leben.
    Wenn der Hund bisher den Ton angab, dann muss er nun lernen, sich unter zu ordnen und das kann schon beim ersten Igonrieren eines aufmerksamkeitsheischenden Verhaltens oder eines Kontrollierenden Verhaltens schon nach 20 Minuten gegessen sein und damit hat man dann einen Anfang.
    Je nach Mensch geht es wie gesagt in einer Stunde oder aber halt an einem Tag, an einem Wochenende, einer Woche, ein Monat oder halt auch länger.

    Pia bei uns zieht mein Männe auch nicht mit. Ist nicht immer einfach, geht aber gut, weil Hunde auch sehr gut unterscheiden können was sie bei wem machen können und was nicht. Ich habe auf dem ersten Gassigang die ersten 5 - 10 m eine kleine Diskussion mit den Jungs und danach ist alles in Butter.
    Wenn mein Mann nicht mitmacht, dann muss er halt Kämpfen. Ich schnippe mit den Fingern und er schaut dumm das es funzt und ist genervt, das es bei ihm nicht geht. Das ist immer der beste Grund sich dann doch zu ändern und entsprechend zu verhalten.

    Zitat

    Das ist ja schon eine Aussage, die einen Schlag ins Gesicht darstellt, wenn man mit vermeintlich guten Trainern gearbeitet hat, die alle gesagt haben, dass man Leinenaggression nicht mal eben ex und hopp lösen kann und einem ein gutes Timing, eine klare Körpersprache und eine konsequente Arbeit bestätigen ;) .Klar ich kann meinen Hund an einem Wochenende weg von der Leinenaggression bringen, wenn ich ihm welche verpelle, dass er nicht wagt noch einen Mucks zu machen aber mit Sicherheit nicht über "schau" und positiver Bestätigung bei Wohlverhalten. Das kriegt man vielleicht hin bei einem Hund der kaum Leinenaggression zeigt aber nicht bei einem der zum Berserker wird an der Leine ;) und das bei jedem ... nicht nur beim Halter.

    Nun wenn ich nur an dem Symptom der Leinenagression an sich arbeite, dann werde ich Monate oder gar Jahre brauchen, das mag wohl stimmen.
    Aber wenn ich nicht nur an dem Symptom arbeite, sondern am ganzen Umgang und an der Einstellung des Menschen, dann geht es mit einer Revolution von unten und wirklich mir "sanften" Methoden und Alternativverhalten. Dazu brauch ich auch keinem Hund einen vor den Bug knallen.

    Ich arbeite nicht mit "Schlägen" ;)

    Es ist doch der Halter, der sich wirklich um 180° drehen muss und nicht unbedingt der Hund und wie Murmelchen schon sagte, es gibt auch Menschen, die eine Veränderung innerhalb eines Tages oder sogar nur einer Stunde schaffen umzusetzen und sich dann auch so immer selbst so zu kontrollieren, das man es konsequent durchzieht - so wie es Staffy auch schon sagte.
    Wenn ich als Mensch in das alte Muster zurückfalle, dann kommt es auch gern zu Rückfällen in allen Bereichen.

    Das aufwendige ist es nicht ein Verhalten zu ändern, sondern einen Weg zu finden, mit dem man völlig Konform geht und mit dem man sich auch in die Öffentlichkeit traut, aber das wird in der Regel leichter, wenn man im Haus/in der Wohnung schon mal anfängt ein anderes Verhalten an den Tag zu legen und dort die ersten und dort schwersten Veränderungen durchzuführen und entsprechend dann auch durch zu halten und sich nicht von dem süßen Hundeblick erweichen zu lassen.
    Aber die für sich richtige Methode kann man nicht in einem Forum finden und schon gar nicht bei solchen Problemen, wo man weder die Situation beurteilen, noch das Leben sehen kann.

    Ich würde auch sagen guten Trainer, denn nach wirklich nur übersprung hört es sich nicht an.

    Wenn der Grundgehorsam gut passt, würde ich, vorübergehend zur Eigensicherung, versuchen, den Punkt zu finden wo Hund zum Sprung und zum Schnappen ansetzt und ihn ist Platz schicken und da zur Ruhe kommn lassen. Funktioniert aber nur, wenn Hund dieses Signal auch in allen Lagen und Situationen ausführt und nicht, wenn man dann noch kämpfen muss, damit der Hund sich hinlegt.

    Wenn ich clicker, dann gibt es immer ein zwei Click´s für umsonst, sozusagen als Einschalter. Grade wenn man es länger nicht gemacht hat, empfiehlt es sich noch mal so eine Sequenz zu beginnen, einige Tricks zu machen und dann zu schauen, in wie weit die Verknüpfung noch da ist.

    Nach ein oder zwei Clickersquenzen kann man meist den Clicker auch wieder mit in den Alltag übernehmen und zur Erziehung nutzen.

    Ich finde das Thema sehr spannend und auch was streckenweise daraus gemacht wurde.

    Sehr lustig finde ich es aber, wenn jemand meint, man häte kein Problem, sich aber dann doch darüber Gedanken macht, wie man gewisse Verhaltensweise abschalten kann, aber nicht weiß, was noch verändert werden kann - doch aber gleichzeitig andere HH zu sich bestellt und dort ein Verhalten analysieren und verändern kann.
    In der dazu gehörigen Auflistung sehe ich auf anhieb so viele Dinge, wo man noch mit Änderungen ansetzen kann. Gut die hätten dann nicht unbedingt etwas mit Verwirrung zu tun, aber immerhin mit Respekt und Vertrauen. Warum also nicht daran arbeiten, das der Hund einem nur noch in der Wohnung folgt, wenn man es möchte und einem nicht mehr folgt, wenn man es nicht möchte. Was gibt es für einen Grund, das wenn ich aufstehe und aus dem Zimmer ghe, mir mein Hund folgt, wenn ich ihm nicht vorhr sage, das er es nicht soll?

    Was ich auch immer spannend finde ist die Tatsache, das man sich immer mit der Zeitspanne festhält. Es ist eigenltich völlig egal, wann das Verhalten begann und wi es begann oder was der Hund wann getan hat. In diesen Bereich interessiert es nicht, ob der Hund vor einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat, einem Jahr oder wann auch immer auffällig wurde, wenn ich gewillt bin etwas zu ändern, dann im hier und jetzt und dann muss ich als Halter einen Schlußstrich ziehen und einfach neu anfangen. Wie schnell oder wie langsam sich dann das Verhalten des Hundes ändert, liegt nicht unbedingt an der Methode, sondern auch sehr viel an dem Hundehalter - Wie steht er hinter der Methode und wie konsequent ist er in der Umsetzung. Dann kann auch ein Verhalten, welches zum Beispiel 2,5 - 3 Jahre bestand -in dem Fall auch eine Leinenaggression - an einem Wochenende gelöst werden, wenn die Methode zu Hund und Halter passt.

    Zum Thema selber: es ist halt immr schwierig, dort aus der Entfernung etwas zu sagen. Aber ich hätte vermutlich auch mit einem Schau, Abstand und ruhiges Verhalten belohnen gearbeitet. Allerdings hätte ich es vermutlich auch mit Änderungen im Haus/Wohnung und der Einstellung/Körpersprache/Verhalten des Besitzers kombiniert.

    Wenn du in absehbarer Zeit möchtest, das sich der Hund setzt und dann den Dummy ausgibt, dann würde ich persönlich das auch direkt so aufbauen und entsprechend etablieren.
    Lieber am Anfang richtig und das was man am Ende möchte, als am Ende wieder von vorne beginnen.
    Man kann es gut zerstückeln, nämlich Dummy geben -> Hund setzen lassen -> Dummy ausgeben lassen. Erst wenn das begriffen wurde, würde ich den Dummy aufheben und geben lassen und dann holen.
    Wenn ich nur möchte, das etwas zu holen, dann würde ich - wenn man später richtig Dummyarbeit machen möchte - etwas anderes werfen oder verstecken, was er einfach nur holen soll und wo es egal ist wie er es abgibt.