Beiträge von Cerridwen

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    Zum einen ist die Bodenverletzung auf Asphaltböden definitiv nicht vorhanden.

    Vielleicht sollen man mal definieren, was MT unter Bodenverletzung verstehen.
    Denn auch auf Asphlatböden gibt es Mirkroorganismen, die zertreten werden und den Geruch halten und tragen. Also eine Bodenverletzung, welche der direkten Trittspur entspricht. Die Spur setzt sich halt aus den 3 Elementargerüchen zusammen und da ist der Untergrund völlig egal.

    Wenn man aber als Bodenverletzung lediglich, den Fussabdruck auf den Waldboden sieht, dann ist es wieder etwas anderes.

    Als ich die DVD das erste mal sah, dachte ich nur `oh eine Mischung aus Jan Fennell, Milan mit etwas McConnell und einem Schuss Mirija Böss`. Das fand ich zum einen spannend und zum anderen etwas nervend.

    Das die Hunde bei "Rot" meiden, finde ich verständlich und in dem Zusammenhang auch nicht wirklich schlimm, denn wenn ein Hund einem anderen ein "Rot" vor den Latz knallt, meidet dieser auch. Trotzdem sind die danach immer noch die besten Freunde.

    Es geht doch darum, das der Mensch klar und verständlich für den Hund wird und eben entsprechend reagiert und zwar immer und genau so schnell oder langsam, wie es ein Hund tun würde.
    Das ist halt auf der ersten Hundehalterschulung sehr gut erklärt, wie ich finde.
    Bei HTS geht es nicht in erster Linie darum, ein Verhalten Abzubrechen und zu unterdrücken, wie es bei einem Sprayhalsband der Fall ist, sondern sich als souveräner "Leithund" zu etablieren.
    Genauso wurde ja auch auf der 2. Hundehalterschulung gesagt, das es sich um ein Experiment handelt und das man immer schauen muss, was in der Situation angemessen und Wirkungsvoll ist.

    Eine Kollegin hat bei einem Krocko zum Beispiel auch eine Petflasche eingesetzt, dort konnte der Hund rein beißen. Damit kann man seine Hände schützen, wenn man weiß, was man tut. Gut sie musste auch Lehrgeld bezahlen und hatte die Zähne mal kurz im Arm und sah danach lustig aus.

    Mein Mann ist ürbigens genauso eine Maus im Raketenanzug, wie der von Leela. Bei dem spricht man auch gegen Mauern und schmunzelt amüsiert, wenn er um Hilfe verlangt, weil die Hunde ihn dann mal wieder pisaken. aber was er kann, ist Hunde anhand ihrer Körpersprache und ihrem Ausdrucksverhalten einschätzen. Ich frage mich bis heute, wo er es her hat, denn er hat bisher nur "das andere Ende der Leine gelesen".
    Von daher kann man auch als völliger Analphabet, was Hundeerziehung angeht, schon auch Dinge mitnehmen, wenn man sich das nur anschaut oder ließt.
    Ob und wie man es umsetzt, ob man es versucht zu kopieren, sich daraus etwas eigenes macht oder es sich genau zeigen lässt, das liegt bei jedem selbst.
    Aber gerade bei HTS - finde ich - sprechen die Erfolge für sich.

    Ich muss sagen, das meine 2 auch nicht wirklich eine Rangfolge habe. Mal ist der eine eher der, der Ansagen macht und mal der andere.

    Man könnte sagen, ich gebe den Ton an und stecke die Grenzen und die Jungs toben sich darin aus. Ich bevorzuge keinen und es gibt keinen, der als erstes was bekommt oder nicht.
    Der, der zum Bespiel zu erst bei mir ist, bekommt etwas oder wer am ruhigsten ist oder wer am höflichsten ist oder so ähnlich. Entsprechend benehmen sich die Jungs auch.

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    war ja klar,das wieder was dagegen kommt,aber wir haben das mit dem hundetrainer so beobachtet und ich habe ihn dazu befragt.......man kann spielen und den event. plötzlichen auftretenden jagdtrieb ganz gut unterscheiden....aber du weisst es bestimmt wieder besser...........

    Na dann viel Spaß, beim auseinanderklamüsern :lachtot:

    Ich persönlich würde eine Hund, der sich so benimmt zu keinen meiner anderen Tiere mitnehmen. Zum einen, damit sich der Hund nicht so aufregt und zum anderen um die anderen Tiere nicht unnötigen Stress auszusetzen.

    Ich habe mir mal die von Patricia b.McConnell angeschaut - in Ausschnitten. Die DVD´s werde ich mir bei Gelegenheit noch leisten, bisher habe ich sie aber nur in der von ihr gegründeten Hundeschule gefunden.

    Also unsere durften schauen, solange sie ruhig waren, erst nur von der Tür, später vor den Kafig und dann immer mit Argusaugen so weiter. Aber immer nur wenn der Hund ruhig und entspannt war und das habe ich dann auch belohnt.

    Heute laufen Frettchen oder der Vogel auf dem Boden rum und zwar zwischen den Hunden. Aber immer noch mit einer gewissen Aufsicht.

    Im Übrigen würde ich sehr davon ausgehen, das ein Hund, der bellend und knurrend vor einem Käfig steht, garantiert nicht mit den Bewohnern spielen möchte. Da würde ich eher davon ausgehen, das diese die fressen möchte.

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    EDIT: Achso, ne Hausordnung gibts bei uns nicht wirklich. Zum Thema Hunde hab ich beim Einzug vom Vermieter gehört: Nen Hund können Sie halten, aber keinen Kampfhund, ja?
    Und das wars zu dem Thema...

    Aber es gibt doch die Hundeverordnung von Berlin, die ganz klar vorschreibt, das Hunde im Haus an einer höchstens 1m langen Leine zu führen sind.

    Da hast du dann schon das recht, darum zu bitten, das der Hund angleint wird. Zusätzlich kannst du ja anbieten, das sie für Fragen jeglicher Art bei dir klingeln können. Damit mischst du dich nicht ein und kannst trotzdm freundlich bleiben.

    MissEmmy, kennst du die Treppenhäuser in Berlin? In manchen kann man bestimmt souverän seinen Weg fortsetzen, aber in den meisten Altbauten wird es schon verdächtig eng, wenn man bepackt mit Einkaufstüten die Treppen rauf will - da wartet man und lässt vorbei.