Beiträge von Cerridwen

    Man muss einfach konsequent immer und immer wieder am Ball bleiben.
    Ich würde das Springen an sich ignoriere, aber dafür sorgen, das der Hund ist leere springt. Also ihm immer wenn er anspringt einen Schritt zur Seite gehen.
    Eine andere Alternative wäre, immer wenn man sieht, das der Hund springt, sofort eine andere Handlung - wie zum Beispiel "Sitz" oder "Platz" abverlangen und zwar bevor der Hund abspringen konnte.

    Aber wie gesagt, das muss immer und bei jedem Versuch erfolgen und zwar so lange, wie der Hund es versucht.

    Zitat

    Gibts die Nadeln in enhtsprechender Länge? Ich mein das sind ja sicher ein paar mehr Machen als bei Socken.

    Geht trotzdem mit "Sockennadeln" Nadelspiel ist Nadelspiel.
    Aber für ganz große kann man auch die Rundstricknadeln nehmen, die haben noch eine Schnur zwischen 2 Nadeln.

    Lustig wird es erst, wenn du mit Sockenspiel und Hilfsnadel arbeitest um ein Zopfmuster oder so zu machen. Das macht dann erst richtig Spaß.

    Ich habe die Maße von meinen Hunde einfach mit angegeben - nur der Kleine hat ein Safty bekommen - und da war von den Maßen auch nichts anderes zu erwarten, der hat SL.
    Beim Großen war es das Faster und der war auch so ein Grenzgänger. Dort hat Radant dann schon gesagt, das er das XL empfehlen würde und wenn es nicht passen würde, dann könne ich es tauschen. Nun war ich mir bei dem XL nicht sicher, ob es wirklich sicher passt und bekomme das L noch mal nachgesandt und kann dann probieren welches besser sitzt und schicke dann eines von beiden zurück.

    Einfach mal fragen. Er ist eigentlich sehr nett und zuvorkommend.

    Ich bin vielleicht Ende es Monats in Bochum, aber das ist noch nicht ganz sicher.

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    extremes Beispiel:
    Hund kalut essen vom Tisch- kriegt er ein rot, zeitgerecht, sobald ers unterlässt, darf er auf Ansage zu mir zum kuscheln kommen. da ist dann aber auch keine Zeit dazwischen, so dass der Hund in der zeit noch was anderes macht. Nach rot schalt ich wieder auf grün sozusagen.
    Danach springt er auf n Tisch. Kriegt wieder n rot, danach ein grün.
    Dann springt er aufs Sofa, kriegt n rot, danach ein grün.

    Das würde bei meinem zum Beispiel nicht funktionieren - also bei meinem Großen.
    Wenn der "rot" bekäme, dann würde er auch trotzt Ansage nicht zu mir kuscheln kommen wollen, sondern würde beschwichtigend und einschleimend auf dem Boden zu mir gerobbt kommen. Wenn ich dann direkt danach wieder "rot" setzen würde, dann würde er sich mir nicht wirklich freudig nähern, sondern sich eher verunsichert auf seinen Platz verkrümmeln.

    Meine beiden möchten draußen auch nicht wirklich angefasst werden, die wollen dann eher Action und Spiele gemeinsam mit mir, sind dann die größte Belohnung.
    Ich nehme auch ganz gerne mal ein Spielzeug, ein Dummy, die Pfeife und auch einen Leckerliebeutel mit. Aber ob es dann auf dem Spaziergang ein Leckerchen oder ein Spiel oder irgendwas gibt, das steht dann auf einem anderen Blatt. Genauso laufen meine Hunde gut mit, wenn ich nichts dabei habe und einfach nur so meine Runden drehe.

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    cerridwen
    Warum braucht der Hund eine Alternativhandlung für "spazieren gehen" ? Er darf doch alles tun, nur keine Menschen belästigen.

    Nun Spazieren gehen schließt ein, das andere Menschen da sind und das es auch mal etwas gibt, was ihn interessiert - sei es das er gelockt wird oder was auch immer, dann braucht er eine Alternative, was er tun soll. Genauso wie er eine Alternative braucht, wenn er mit etwas neuem konfrontiert wird - in unserem Fall zum Beispiel Skifahrer, die er bisher in Berlin nicht kennengelernt hat, weil es keine gab.

    Ein junger Hund, muss ja auch beim Spazieren gehen erst einmal lernen, das keine Menschen belästigt werden sollen. Dann kann ich ihm sagen nein lass es und dann ihm sagen, das er weiter gehen soll - zum Beispiel. Ich kann ihm aber auch direkt sagen, das er weiter gehen soll.
    Oder um das Tischbeispiel aufzunehmen, ich kann dem Hund, welche den Kopf auf den Tisch legt sagen: lass es und ihn dann auf seinen Platz schicken oder ich kann direkt hingehen und ihn auf seinen Platz schicken.

    Nun ich kann auch sagen "lass es sein" und ihm dann sagen "sitz" oder ich gehe hin und sage direkt "sitz". Da erspare ich mir den Schritt übr das "Lass es sein.

    Der Unterschied ist doch nur für den Hundehalter und seinen Umgang mit dem Hund wichtig. Wie es der Hundehalter am Ende macht, ist doch ein ganz anderes Ding ;) und jeder Hundehalter ist anders und geht anders mit dem Hund um.
    So wie ich gern als unfair gegen gegenüber meine Hunden bezeichnet werde, weil ich eben nicht aktiv verbiete, sondern entscheide, was sie stattdessen machen können, so gibt es auch Menschen, die jemanden als unfair bezeichnen, weil sie dem Hund nur etwas vrbieten, ihm aber keine aktive Alternative anbieten, sondern der Hund diese selber finden soll/muss.
    Der Weg ist halt das Ziel und wie man dahin kommt ist eine andere Sache.

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    Warum ? Wieso sollte der Hund ein Problem haben, wenn ich ihm verbiete Jogger zu jagen ? Ich will meinem Hund doch gar kein Alternativverhalten erklären oder wochenlang antrainieren. Er soll einfach weiterlaufen, schnuffeln, markieren,.... völlig egal, nur den Jogger in Ruhe lassen.

    Aber genau das ist doch auch eine alternative Handlung, oder etwa nicht. :???:

    Ich bin ja auch immer dafür, dem Hund nicht nur zu sagen, was er nicht darf, sonder auch zu sagen/zeigen, was er statt dessen tun kann.
    Aber ich gehe auch nicht hin und sage, da kommt ein Skifahrer und du machst nun zwingend "sitz". Ich schaue, was in der Situation angemessen ist: warten, zu mir kommen und hinter mich gehen oder was auch immer sich gerade anbietet.