Zitat
Rücksicht wird nicht großgeschrieben, in unserer Gesellschaft.![]()
Genauso wenig wie Verantwortung - muss ich immer wieder feststellen.
Ich muss es leider auch täglich erleben und das in verschiedenen Formen.
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Rücksicht wird nicht großgeschrieben, in unserer Gesellschaft.![]()
Genauso wenig wie Verantwortung - muss ich immer wieder feststellen.
Ich muss es leider auch täglich erleben und das in verschiedenen Formen.
Ich habe schon festgestellt, das es auf dem Dorf gerne mal anders ist.
Ich werde gern mal dumm angeschaut, wenn ich 3 oder 4 mal am Tag mit meinen Jungs laufen gehe.
Was uns da noch sehr geholfen hat war ein Quitschi oder eine Pfeife.
Die kam dann immer noch durch und man konnte Abrufen.
Manchmal kann auch ein Stopp - Signal oder so was kann auch noch ut von Nutzen sein.
Anzeigen so aufzubauen ist schwierig, denn es ist ein angeborenes Verhalten, das man abpassen muss und dann mit der Zeit - also die Zeit des Vorstehens an sich - Verlängern kann.
Vielleicht kann euch auch ein kommunikatives Spazierengehen helfen. Bedeutet darauf achten und belohnen, wenn der Hund von sich aus Kontakt aufnimmt und selber immer mal Kontakt aufnehmen. Sprich wenn Hund irgendwo schnuffelt, sanft mit der Hand über den Rücken fahren oder mal in die Hocke gehen und schauen, was da interessantes zu entdecken gibt. Hin und wieder mal im Laub rascheln, Zweige knacken oder andere Geräusche und so dann immer wieder die Aufmerksamkeit holen.
Mit der Zeit wird es sich dann einspielen und es wird dann auch wieder entspannter, weil man dann nicht mehr so offensichtlich "Kommunikativ" sein muss, sondern kleine Gesten reichen.
JA das war unser Ziel, Anzeigen und fragen was man machen darf.
Auf dieser Wiese klappt es gut, zur Zeit arbeiten wir das auch im Wald und fördern das Anzeigen da.
Unser Ziel ist es, das beide Hunde Offline im Wald laufen können und abrufbar und in einem gewissen Radius bleiben.
Der Große ist durch und kann es perfekt.
Manchmal hat er die Nase auf dem Boden und hebt die Pfote, da ist dann der Geruch noch interessanter oder frischer.
Ich habe im Moment 110 Maschen auf einer solchen Nadel, da rutscht nichts runter, aber es gehört schon etwas Übung dazu
Beim weglegen stopfe ich immer Knetmasse auf die Nadeln.
ZitatKönnte man da wohl irgendwie ansetzen? Mir fehlen die Ideen, oder ich seh's einfach nicht
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ja da kann man ansetzen, würde ich aber so nicht unbedingt machen, weil es da schwierig wird, eine tolle Belohnung zu "hinterlegen" und diese Spuren sollte er ja eher anzeigen (Vorstehen), als von alleine nachgehen.
Ich habe dort dann schon mal eher auf einem Gebiet, wo sich viel Wild aufgehalten hat, einen Futterdummy oder etwas anderes versteckt und dann suchen lassen - zum Beispiel - so war dann der Reiz Wildfährte dabei.
Vorstehen habe ich gesondert bestätigt.
Das Ergebnis
Dort sind im Umkreis von 100m Mäuse ohne Ende, aber Rehe, Hasen, Biber und Fuchs haben wir auch schon gesehen.
ZitatAber die gezielte Nasenarbeit, das würde mich interessieren was du genau damit meinst.
Ich lasse das Terriertier sein Herrchen suchen - bzw. die Spur wo dieser langgejoggt ist, Spuren von seinen Hundefreunden, Feldsuche nach Spielzeug oder Futter. ZOS mache ich nicht, weil er soll mir nicht Anzeigen, er soll etwas finden und dann damit Spaß haben ![]()
Springen ist Frechheit, klettern ist Begrüßung ![]()
ZitatIch denke, das liegt nicht an der Methode sondern am Hund.
Wenn ich Ulexa etwas verbiete, dann würde sie am liebsten sofort zu mir angerannt kommen und beschwichtigen (uhh Frauchen ist böse.....), guckt mich aber lieber vorher fragend an und reagiert dann auf meine Einladung.
Sara sch..... darauf, wenn ich mit ihr mecker und sie dann zu mir rufe, dann kommt so ein Blick: zuerst meckerst du mit mir und dann soll ich noch zu dir kommen......
Genau dieses ist es.
Das hat nichts mit der Methode an sich zu tun, sondern daran, das mein Hund ein Sensibelchen ist. Gut bei dem Terriertier könnte es klappen, der würde sich vermutlich schütteln und zur Attacke blasen.
Da es ja viele Methoden und Wege gibt, Hausregeln und Regeln für den Alltag zu integrieren, werden wir uns da nie einig werden, welcher Weg der bessere ist oder welcher der effektivere. Ich stehe halt dazu, das ich nicht warten muss, bis mein Hund einen "Fehler" macht, um dem das dann zu verbieten, sondern ich zeige meinem Hund halt vorher, was ich von ihm in der Situation X erwarte.
Ich kann trotzdem ganz entspannt spazieren gehen, mich unterhalten und what ever ohne das mein Hund sich falsch benimmt - na gut zu 99%, aber ich möchte ja auch einen Hund und keinen Roboter. Genauso sieht es zu Hause aus.
Zitat(weil ich mir den Respekt erarbeitet und verdient habe)
Respekt muss man sich halt verdienen, erarbeiten dürfte schwierig werden und geschenkt bekommt man diesen schon mal gar nichts.
Genauso sieht es mit dem Vertrauen aus.
Ich habe das mit unserem Terriertier so geschafft, in dem ich ihn gezielter in der Nasenarbeit gearbeitet habe und den Abruf weiter geübt habe, das er auch im Schnüffeln darauf reagierte und dann den Hund beobachten und rechtzeitig abrufen.