Beiträge von Cerridwen

    gibt es eine Signal, was sie immer und wirklich immer, egal in welcher Situation ausführt? Wenn ja, das abfordern.

    Ansonsten gibt es keine Freilauf alleine mehr im Garten. Es ist immer jemand mit dabei. Dann ist es wichtig, vor dem Bellen zu agieren und es gar nicht erst zum Bellen kommen zu lassen, sondern schon vorher eine Alternative abzufragen oder anzubieten. Das muss man dann ganz konsequent durchhalten. Hat man den Punkt verpasst, dann geht man hin nimmt wortlos den Hund und geht wieder ins Haus und Garten ist tabu.

    Im Haus würde ich gar nicht auf das Bellen eingehen, wenn es nicht an einem Ort gebunden ist. Wenn es zum Beispiel an der Tür ist, dann würde ich hingehen und dem Hund zeigen, das es nichts zu bellen gibt.

    Zeige dem Hund, das du schon auf das Haus aufpassen kannst und das der Hund diese Aufgabe nicht übernehmen braucht.

    Mehr Kontrollen bedeutet mehr Personal und dafür ist in dem Topf auch kein Geld.
    Für das OA Friedrichshain - Kreuzberg stehen gerade mal 8 Außendienstmitarbeiter zur Verfügung - wurde mir 2009 im Frühjahr mitgeteilt und da es noch andere Brennpunkte gibt als nur die Hundehalter, wird es schwierig mit mehr Kontrollen und strengeren.

    In Hamburg muss aber auch jeder diesen TeamTest ablegen, der mit dem Hund gehen will und diesen von der Leine lassen möchte. Das wären dann im Fall von Quebec dann auch wieder 200 Euro und wenn der dann auch noch von jedem Hinz und Kunz abgenommen werden kann, das in Berlin - na dann herzlichen Glückwunsch - Es kann immer hin auch nicht jeder dort Gutachter werden und für das VetAmt die Negativgutachten abnehmen. Wenn das so einfach wäre ....

    Zitat

    Ich werde einfach den Gehorsam verweigern und weiterhin "ohne" Gassi gehn! Dann muss ich zum Idiotentest... Fahrerlaubnis => MPU; Hundeführerschein => ?

    HPU klingt nett :lachtot: Aber in Berlin heißt es noch Negativgutachten und das ist ohne einheitliche Regelung.

    Nein das ist keine komische Einstellung, das ist Realität.

    Denn das OA kontrolliert nicht rund um die Uhr 24 Stunden und das 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr.
    Bedeutet wenn die mal kontrollieren erwischen die auch welche, die zahlen ihre 25 Euro und nehmen das dann auch in Kauf.
    Führt man nun einen Hundeführerschein ein, der für alle Pflicht sein sollte wie ein Chip oder eine Haftpflichtversciherung - die auch bei weitem nicht alle haben - oder die Hundesteuer, dann wird es so sein, das vielleicht 30 % diesen machen und darin investieren. Von diese 30 % wird vielleicht bei einer Kontrolle 1 erwischt. der nicht zahlen muss.
    Den gesamten Rest interessiert es genauso viel, wie es diese bisher interessiert hat, ob der Hund im Park eine Leinenpflicht hat oder nicht. Die lassen diesen weiter laufen, ob der nun hört oder nicht oder ob der Mensch nun einen Einfluss auf diesen Hund hat oder nicht.

    Dazu kommt, das ein Hund immer noch ein Lebewesen ist und das ein Hundeführerschein auch keine 100% Gehorsam bietet, sondern auch da immer noch ein Restrisiko bleibt. Selbst ich möchte meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, ob mein Großer immer und wirklich immer spurt. Es ist ein Lebewesen und eine gewisse Unberechenbarkeit bleibt halt immer. Auch mit diesem Hundeführerschein.

    Entsprechend kann keiner aber auch keiner immer und zu 100% sagen, das es niemalsnicht vorkommen könnte, das der Hund nicht in irgend einer Weise einen Menschen auf einer Liegewiese belästigt.

    Das ist Realität und es nützt nichts sich darüber aufzuregen.

    Wenn ich dann nicht die Gelegenheit habe, täglich in ein Auslaufgebiet zu fahren, dann muss ich mir eben Alternativen suchen um meinen Hund auf dem Spaziergang notfalls auch an der Leine aus zulasten.

    Ich wäre im übrigen ihr sehr froh über einen HuPl ala der Revaler und über Hundehalter die mit ihren Hunden wenigstens etwas zu recht kommen. Wenn ich hier manchmal unterwegs bin, vergeht mir die Freude an den Spaziergängen, obwohl ich hier viel mehr Möglichkeiten habe. Ich komme mir hier fast wie ein Alien vor, weil ich mich mit meinem Hunden beschäftige und sie nicht nur gassi führe und ansonsten in den Garten packe und sich selbst überlasse. Bzw. das die Leute mich verwundert fragen, warum ich keinen Knoten in der Leine haben, wenn ich momentan mit 3en durchs Dorf laufen und wegen der Kinder auch den Großen an die Leine genommen habe - der hier fast ausschließlich ohne Leine läuft.

    Und was sagt der Grundgehorsam über Artgenossenverträglichkeit aus?
    Warum kann ich auf einem HuPl keine Bewegung erzeugen? Lars bewegt sich auch die ganze Zeit auf dem Platz, genauso wie ich es früher auch gehandhabt habe.

    Warum soll man nicht noch in der Woche nach 19 Uhr in den Grunwald fahren können - gerade im Sommer? Vom Ostkreuz mit der SBahn 30 Minuten ohne Umsteigen und wir sind auch zum Teil erst nach 20 Uhr noch mal los, weil mein Mann erst dann von der Arbeit kam.

    Aber da sind wir dann doch wieder am Anfang. Das OA kontrolliert so gut wie nie, immer nur mal wenn es zu viele Beschwerden gab und so lassen dann auch wieder die HH ohne den Schein ihre Hunde laufen wie bisher. Ändert also auch nichts an der Gesamtsituation und man ist wieder am Anfang.
    Es ist ein Wunschdenken, welches aber nicht wirklich umsetzbar ist.

    Zitat

    Die Kontrolle kann man Hundeschulen/trainern übertragen. Die freuen sich darüber und es hat einen Sinn. Da gibt es eine Übergangsfrist von einem Jahr und jeder hat genug Zeit sich diesen zu holen, bzw. zu trainieren.

    Und wer soll die jenigen Hundeschulen und Trainer bezahlen, die dann die Kontrolle haben und die Parks und Anlagen und Straßen kontrollieren?
    Meinst du nicht, das die auch noch was besseres zu tun haben, als Aufgaben von Polizei und OA zu übernehmen und die Leute auf einen Schein etc. zu kontrollieren? Wie soll das rechtlich gehen, wenn die einen erwischen, der sich weigert diesen Schein zu zeigen oder gar keinen hat? Nicht mal das OA darf gegen meinen Willen meine Ausweispapiere einsehen. Das darf nur die Polizei.
    Wo soll das dann deeskalierend wirken?

    Beißvorfälle gibt es auch im Grunewald und auch im Plänterwald und im Treptowpark und sonst wo, wo kein Zaun ist.
    Dann dürfte man nirgends mit seinem Hund gehen und ein Hundeführerschein wird an solchen Vorfällen auch nichts ändern.

    Es hat auch keiner gesagt, das es solche Vorfälle nicht gab odr geben wird, die Geschichten kenne ich auch alle. Trotztdem habe ich es in 3 Jahren nicht erlebt, außer halt kleinere harmlosere Geschichten, die nicht wirklich im Vorfeld direkt zu erkennen waren - von wegen Aggrohunde.

    Hundeplätze sind zwar kein Ausgleich von Spaziergängen, aber eine gute Ergänzung.

    Ich kann es nicht verstehen, wie man sich aufregen kann, einen Hundführschein für jeden Verlangen möchte und was auch immer - wenn man sich doch an 5 Fingern abzählen kann, das die Grundsituation nicht geändert wird. Wenn mir das alles nicht passt, dann muss ich in den sauren Apfel beißen und halt längere Wege in Kauf nehmen und dann auch in der Woche in den Grunewald fahren.

    Wenn ich im Wald unterwegs bin - bei uns ist es Landschaftschutzgebiet - dann erwarte ich von meinem Hund das er bei mir bleibt. Gerade wenn sich die Wege winden und man nicht alles einsehen kann. Dazu darf dr Weg nicht verlassen werden.

    Im Feld und am Waldrand, darf sich mein Hund dann in einem Umkreis von 20 - 50 m auslaufen, aber auch da darf der Weg nicht verlassen werden. Ich habe ein Signal ala wenn es beliebt könnte der Herr dann mal rankommen und ein Signal für das sofortige kommen. So kann er dann auch schon mal zu ende schnuffeln oder markieren oder - wenn zum Beispiel ein Auto kommt - sofort und ohne mit der Wimper zu zucken auf den Weg zu mir zu begeben.

    Wenn er das nicht könnte, dürfte er auch dort nicht ohne Leine laufen.

    Zitat

    Hier im Forum motzen wird euch im Osten kein Auslaufgebiet bescheren,

    Na Arkenberg gibt es doch im Osten. Klein aber fein und meine Jungs waren danach auch tot, wenn wir wieder zu Hause waren.
    Von Friedrichshain mit dem Auto in einer halben Stunde zu erreichen.