Beiträge von Cerridwen

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    Der Nichthundehalter unterscheidet da gar nix. Das macht - wie jetzt auch - das Ordnungsamt.
    Aber ich, als HH, hab durch dieses Zeichen mehr Freiraum und brauch nicht mehr hinter Büsche zu klettern wenn ich OA sehe. Im Gegenzug haben NHH es entspannter, da Verbotszonen automatisch mehr Verbotszonen werden.

    ...Und wirst noch mehr vom OA gegängelt weil die noch mehr kontrollieren und das nennst du dann entspanntes Spazierengehen?

    NHH haben es auch nicht entspannter, weil diese sich nicht nur in den Hundeverbotszonen aufhalten - wie jetzt auch - und sich nicht alle Hundehalter an diese Verbotszonen halten werden - wie jetzt auch.
    So wird es weiterhin zu Konflikten kommen, die dann wieder alle Hundehalter zu tragen haben, weil die Hundeverordnung sich durch eine solche Einführung deutlich verschärfen wird und das würde das gemütliche aus Berlin nehmen und zu noch mehr Eskalationen führen.

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    Der Volkspark in F-Hain ist riesig und gut zu erreichen. Einen Teilbereich kann man da gut als Leinenfrei erklären.

    Es gibt ein eingzäuntes Stückchen, wo du den Hund ohne Leine laufen kannst - gut ist ein Witz, aber gibt es.


    Woran unterscheidet der Nichthundehalter ob der Hundehalter der dann da in dem Park rumwuselt mit seinem Hund ob dieser eine Prüfung abgelegt hat und seinen Hund legal laufen lässt oder ob es ein HH ist, der seinen Hund dort - wie jetzt auch schon - illegal dort laufen lässt?

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    Das Training MIT Antibell-Halsband hat 8 Wochen gedauert. Wie lange hätte ein solches Training OHNE so ein Halsband gedauert?

    Mit der Hündin, die ich da hatte und die so ein Halsband vorher trug, brauchte ich keine 2 Stunden.

    Hier nach dem Umzug ins Haus brauchte ich mit unseren beiden ca. 4 Wochen - obwohl da insgesamt die Unruhe aus dem gesamten Leben genommen wurde.
    Mein jetziger Besuchshund ist nun auch ca. 4 Wochen hier und macht kein Theater wenn er alleine ist oder wenn er was hört. Lediglich wenn es klingelt und es ist jemand - menschliches - im Haus, dann macht er noch Krach.

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    Wer bezahlt denn jetzt die OA-Mitarbeiter?

    Die Gemeinde von den Steuer. Wo dann vermutlich die Hundesteuer wieder steigen würde, um den Mehraufwand zu decken, geht nämlich ganz einfach, wie ich in unserem Dorf gerade feststellen durfte.

    Ich denke, das viele Berliner, einfach gar nicht wissen, wie "gut" sie es eigentlich haben, im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden und wie liberal und einfach das Leben mit Hund in Berlin ist.
    Man sollte froh sein das es so ist und keine schlafenden Hunde wecken, denn das kann umschlagen und dann kann man garantiert von Hundefeindlichkeit sprechen, denn dann wird man unter Garantie noch mehr gegängelt und es wird noch weniger Auslaufmöglichkeiten geben, aber unter Garantie nicht mehr.

    Vielleicht sollte man sich mal überlegen warum in Berlin auch Grünanlagen (meist kleinere) komplett für Hunde gesperrt werden - also nicht nur Leinenpflicht, sondern gar nicht mehr mit Hund betreten werden dürfen.

    Strafen gibt es in der heutigen Hundeverordung in Berlin auch und wird von OA und Polizei auch angewandt, interessiert leider nur nicht wirklich viele Menschen. Die werden erwischt, zahlen ihre Strafe und ändern sich trotzdem nicht. Wird sich auch mit einem Hundeführerschein und der damit erforderlichen geänderten Hundeverordnung nicht ändern.

    Ich würde nicht sagen, das es auf den Hund und auf die Situation ankommt.

    Einen Hund mit einem Knalltrauma zum Beispiel wirst du nicht mehr führen können, wenn der in der Situation um sein Leben fürchtet und nur noch weg will und gleichzeitig vor Angst erstarrt, unter sich macht und fast kollabiert.
    Da kann man mit einem konditionierten Entspannungssignal das Erregungslevel senken und den Hund für eine Führung wieder empfänglich machen und die Beruhigung unterstützen.
    Ein Hund der auf 180 ist wird mit dem konditionierten Entspannungssignal allein nicht auf 0 runterfahren, aber es unterstützt.