Beiträge von Cerridwen

    Ich denke, das ein Seminar nie Verkehrt ist, auch wenn ich schon im Vorfeld weiß, das es nichts ist, wo nach ich arbeiten möchte. Aber meist kann man dann das eine oder andere besser verstehen, aber auch um besser argumentieren zu können.

    Ich habe für mich auch aus verschiedene Methoden das mitgenommen, was sich mit meiner Einstellung vereinbaren lässt und was in meinen Augen zu Erfolgen führen kann.
    So hat man einen gut gefüllten Bauchladen, der sich an einem roten Faden entlang hangelt und aus dem man sich situationsbedingt bedienen kann und so dann auch schön individuelle bleiben kann.

    hm bist du dir sicher, das der Hund in Angriffs- und Verletzungsabsicht auf deinen zugegangen ist?

    Terrier - insbesondere Jackies - haben eine sehr eigenen Art zu spielen und da wird es schon mal laut bei, weil man im Spiel auch schon mal knurrt. Ohren, Füße und auch andere Körperteile werden mit Scheinschnappen angeknabbert und auch schon mal festgehalten. Das sieht und hört sich schon mal gefährlich an, was es aber meist noch nicht einmal ist.

    Tritte finde ich in einer solchen Situation im übrigen auch übertrieben.

    Zitat

    Es ist ja - wie gesagt- ein "Korrekturhund" und zwar einer, der wirklich nicht ganz ohne ist.
    Zahm streicheln ist bei dem mit Sicherheit nicht angesagt....

    Aber auch Korrekturhund kann man anders handeln und dazu braucht es auch nicht die "harte Hand" so wie es in dem Video dargestellt wird.
    Natürlich bedarf es einige Erfahrungen und einiges an Vorbereitung und viele kleinen Schritte mit Sicherung der Umwelt und der Eigensicherung.

    Viele Hunde "kämpfen", weil sie Angst um ihr Leben haben und gelernt haben, das Angriff die beste Verteidigung ist. Eine Verteidigungsaggression ist genauso unlustig, wie eine Ressourcenaggression oder eine Territorialaggression und alle wollen anders behandelt werden.

    Ich hatte lange überlegt, ob ich zu der Veranstaltung fahren will oder nicht. Weil zum einen mich die Vorträge aller interessiert haben und zum anderen weil ich mir die Open End Diskussion mit allen 6 Referenten sehr spannend vorstelle. Da wird es mit Sicherheit sehr zur Sache gehen und entsprechend vermutlich auch vieles angesprochen werden, was nicht unbedingt sonst so angesprochen werden kann.
    Allerdings kamen andere persönliche Dinge dazwischen, das ich mir dann doch keine Karte geholt habe - na gut 380 € für eine Karte waren dann auch nicht gerade ein Papenstiel.

    Dein Hund ist in der Pubertät, da ist das streben nach sozialem Status ganz normal. Hatten meine beiden auch, aber deswegen haben sie mich - bzw. meine Entscheidungen nicht in Frage gestellt. Grenzen ausgetestet ja und auch ob man die Grenzen vielleicht verschieben kann und mehr Privilegien bekommen kann, aber mehr auch nicht.

    Wenn getestet wurde, hatte ich den längeren Atem und zwar mir Ruhe und den besseren Argumenten - sei es Lecker oder Spielzeug - und da ich es war, der diese Ressourcen hatte und meine Hunde diese haben wollten, war ich doch wieder "Gott" weil ich entschied wer was bekommt oder auch nicht bekommt.
    Dazu muss ich nicht körperlich werden.

    Jeder Hund wird in seinem Leben testen, aber der souveräne HF agiert, während der HF der sich mit seinem Hund auf eine Stufe stellt reagiert.

    Du Luna20 stellst dich mit deinem Verhalten mit deinem Hund auf eine Stufe und zwar auf die der Betagruppe, denn bei euch ist die Position - ja ich nenne es jetzt mal so - des Alphas noch vakant und nicht besetzt und so streben 2 Parteien dieser entgegen und bekämpfen sich gegenseitig.
    Wenn du nicht etwas änderst - der erste Schritt dazu wäre ein Trainer, der weiß, was Dominanz eigentlich wirklich ist und nicht nur eine komische völlig falsche Theorie zu dem Wort vertritt.

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    Schwerpunkt Familienhunde

    Mit den Methoden bekommt man keinen Familienhund, tut mir leid. Da bekommt man einen Hund, der unsicher wird und eher aus Angst reagiert und nicht aus Respekt oder ähnlichem.

    Respekt kann man sich nicht erkämpfen, nicht mit runterdrücken oder Backen ziehen, sondern Respekt muss man sich verdienen.

    Und genau dieser Respekt ist es, das mein Hund niemals meine Entscheidung in Frage stellen würde. Denn er hat gelernt, mir zu vertrauen und mir zu folgen, weil es gut für ihn ist. Ich kann keinen Hund führen, dem ich mental nicht gewachsen bin und ich kann keinen Hund führen, dem ich meinen Willen aufzwingen muss. Ich muss ihm zeigen, das ich ihn an schützen kann, das ich ihn ernähren kann und das er sich auf mich verlassen kann und das in allen Situationen.
    Das erreiche ich aber nicht mit solchen Methoden wie Kurzhalten, bis er sich hinlegt oder runterziehen.

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    Also ich habe auf dem platzt gelernt wenn der Hund dominanz zeigt an der backe schnappen runter ziehen bis er sich hinlegt und dann warte bis er ruhig ist streicheln und gut ist.
    Auf dem jetzigen wurden alle Hunde vom Trainer an der Leine so kurz über den Boden gehalten das sie sich hingelegt habe bei manchen dauert das.

    Das sollte man mal mit dir und deinem Trainer machen, da fehlen mir echt die Worte. Was soll der Hund denn dabei lernen?
    Es ist kein Wunder das der Hund so flippt.

    Lerne lieber mal wie man einen Hund souverän führt und zwar ohne Hand an ihn zu legen.