Nur mal zu sagen, ich habe auch schon Hunde mit den Knie oder dem Fuß weggeschoben, aber nicht getreten.
Zur Zeit gehe ich mit 3 Hunden und das auch alleine. Gestern Abend hatte ich eine Situation, die hätte bös ins Auge gehen können.
Da half nur Ruhe bewahren und besonnen reagieren. Ich habe meinen Feyd abgeleint und bin mit den anderen auf die andere Straßenseite gewechselt. Hätte ich keinen abgeleint, hätte es eskalieren können, wenn der Rüde zu uns gekommen wäre. Feyd ist ein sehr souveräner Hund, der sich nur dann mal "prügelt", wenn gar nichts mehr geht und die Situationen wo es so war, kann ich noch an einer Hand abzählen und selbst dann ging es nicht über ein Commentkampf hinaus.
Für mich in der Situation das einzige, was mir half, Zeit zu gewinnen und alles zu sortieren und die Situation einzuschätzen. Nun es waren zwei Rüden, die auf einem Status waren und außer etwas prollen war nichts und alle konnten ihren Weg fortsetzen.
Als Tipp kann man also nur sagen, das es nichts nützt, in einer solchen Situation hysterisch zu werden, sondern die Ruhe bewahren und besonnen zu reagieren - und das habe ich auch, als mein 12 Wochen alter Feydspund im Maul des American Bulldogs hing und in Panik schrie.
Feyd ist also auch das beste Beispiel, das nichts zurück bleibt und das man auch einen Hund mit solchen Erlebnissen ganz gezielt und bewusst für die Arbeit mit schwierigen Hunden einsetzen kann.
Was das Spielverhalten von verschiedenen Hunden angeht, ich kenne auch nicht alle Spielverhalten von allen Rassen. Aber es war auch als Punkt zum nachdenken gedacht. Um die Situation noch einmal zu reflektieren und zu überlegen, ob der Hund wirklich "außer Kontrolle" oder gar "aggressiv" war.