Beiträge von Cerridwen

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    Nicht dass ich dir so etwas nicht glauben würde, aber schwer fällt es mir zu glauben, dass dieser, von dir geschilderte Vorfall, einfach so von Jedermann toleriert wurde, oder wird. :???:
    Solche ungesicherten Aktionen sind absolut strafbar und keinesfalls erlaubt, und sie kosten unter Anderem den Jagdschein.
    Derartige, Entschuldigung...Vollidioten gehören sofort bei der Polizei angezeigt, da ist es mit einfach "nur sauer" sein wirklich nicht getan.

    LG Britta

    Ich habe eine ähnliche Geschichte am hellichten Tag in Essen mal erlebt, nur das es da statt Kaninchen Tauben waren, die abgeschossen wurden. Auch ohne Sperrung und auch ohne Vorwarnung und am Rande eines Wohngebietes in einem kleinen Wäldchen. Es krachte, neben uns knallte eine Taube auf dem Boden und wir waren auf 180. Wir haben dann versucht mit denen zu sprechen, weil dort auch Kinder waren und wurden sehr harsch angemacht. Wir haben dann die Polizei dazu geholt, weil wir es auch nicht glauben konnten, das alles in Ordnung war und es dafür eine Genehmigung gab. Tja gab es, da sie sich auf einem eingezäunten Gelände und damit auf Privatbesitz befanden. Das die Tauben aber außerhalb zu Boden gingen interessierte da auch keinen.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde schon auch mit dem Hund spielen, aber nur ganz ruhige Spiele, wo man sich vielleicht auch noch etwas konzentrieren muss und auch nicht so ewig lange.

    An der Erziehung würde ich auch nicht so groß arbeiten. Sehr wohl aber an der Beziehung und dazu gehört, das der Hund lernt, Respekt zu haben und von mir Respekt entgegengebracht wird, wenn sich der Hund entsprechend verhält.

    Dazu würde ich aber weder Nackenstoss, Alphawurf, Nackenschüttel etc verwenden.
    Ignorieren ist ein sehr gutes Mittel und im Zweifel auch ein Aussperren, wenn es zu bunt getrieben wird.

    Ansonsten würde ich eher darauf bedacht sein, das ich agiere und nicht immer nur reagiere. Denn wenn der Hund schon die Nase im Mülleimer steckt, dann bin ich zu spät. Man muss schon was tun, wenn der Hund nur auf dem Weg zum Mülleimer ist.

    Dazu fände ich persönlich wichtig, dem Welpen eine Alternative anbieten und nicht nur eine Handlung zu verbieten. Was nützt es mir, wenn ich dem Hund verbiete an meinen Händen zu kauen, wenn ich ihm keine Alternative zum kauen anbiete.
    Gerade in dem Alter, wo sie die Umwelt kennenlernen und ihre Grenzen gezeigt bekommen, sollten man ihnen auch Alternativen in den Grenzen zeigen und ganz besonders anbieten.

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    Ja aber die Sprachschule gibts nur als Buch :sad2:

    Nö die gibt es auch als DVD, ich hatte sie ja selber schon in der Hand und im DVD - Player und dann verschenkt.

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    Mann, ich ärgere mich so. Besonders weil die HH einen unkastrierten Rüden in einer Zeit wo die Hündinnen nun mal überwiegend heiß sind ohne Leine laufen lässt und das wo sie genau weiß das er dann nicht hört. ]

    Nun nicht nur unkastrierte Rüden können den Deckakt vollziehen, sondern auch kastrierte.

    Zum anderen, woher soll ich wissen, wo welche Hündin gerade läufig ist? Hier war eine im Januar eine im März, eine jetzt im April und es gibt bestimmt noch andere Damen hier im Dorf. Soll ich mir nun einen Kalender aufhängen, wann welche Hündin läufig sein könnte und wann nicht oder muss ich meinen kastrierten, aber trotzdem decken wollenden Rüden wieder an die Leine tun?
    Im übrigen hört mein Hund sehr gut und Abruf ist nun bei uns gar kein Problem. Aber bei einer läufigen Hündin lässt sich der Herr auch schon mal ein 2. oder 3. Mal bitte.

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    die Ignoranz betreffend:

    Das Verb ignorieren bezeichnet sowohl das bewusste wie das unbewusste nicht zur Kenntnis nehmen eines Sachverhaltes, eines Vorgangs oder einer Person. Im Gebrauch hat das Verb keine zwingend negative Konnotation; möglicherweise hat eine Person, die etwas ignoriert, dafür gute und nachvollziehbare Gründe.

    Nun auch wenn du es nicht nicht nachvollziehen kannst, aber alle die hier gesagt haben ich begrüße nicht, weil der Hund zu schnell hoch dreht, haben einen guten und nachvollzihbaren Grund den nach Aufmerksamkeit heischenden Hund - oder besser dieses Verhalten - zu ignorieren.

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    Jana, wer hat eigentlich geschrieben, daß man einen Hund überschwänglich begrüßen soll?

    Quebec schrieb, daß sie ihre Hunde mit dem Satz: Ich bin wieder da begrüßt.....

    Ich schrieb dazu, daß ich es ähnlich halte....

    Nun Jana sprach von einem hoch drehenden Hund. Das ist der Unterschied zu einem Hund, der schon ruhig, gelassen und entspannt bleibt und schon begriffen oder gelernt hat, das ein ruhiges Verhalten zum Ziel führt und das man dann Aufmerksamkeit bekommt. Wenn ein Hund also schon bei einen ruhigen "Hallo ich bin wieder da" anfängt im Dreieck zu titschen und eine Puls von 200 bekommt, das man denkt, der kolabiert gleich, dann kann ich einen solchen Hund in der Situation seiner Gesundheit willen nicht begrüßen. Ähnlich ist es, wenn der Hund eine ruhige Ansprache noch als Zeichen sieht, jetzt darf ich mich freuen und einem die Arbeitssachen ramponiert, weil er an einen rumhüpft.
    Wenn solche Hunde gelernt haben, das ruhiges Verhalten die Begrüßung bringt und sie nicht mehr hochfahren und entspannt, höflich, respektvoll und ruhig bleiben, dann spricht doch nichts dagegen sie zu begrüßen, aber bis dahin NoWay - meine persönlich Meinung.
    Der Weg dahin ist unterschiedlich und jeder kann den gehen, den er für richtig hält. Ich habe da schon viel ausprobiert und habe festgestellt, das es eben am schnellsten geht, wenn ich das Verhalten des Hundes ignoriere und ihm dann die entsprechende Aufmerksamkeit schenke, wenn er mir das Verhalten zeigt, welches ich für angemessen halte. Der Hund lernt einfach sehr schnell, mit a komme ich nicht weiter, mache ich aber b bekomme ich was ich möchte.