Beiträge von Cerridwen

    Zitat

    Was hat Streß denn mit Auslastung zu tun? :???:

    :gut:

    Zum anderen ist auch ein Singlehund laut Definition ein Familienhund, denn er geht ja nicht in den Dienst, wie die Hunde der Diensthundeführer oder Wachhunde oder Hunde die in oder an einer Herde arbeiten (also nicht freizeitmäßig, sondern immer und aktiv).

    Zitat

    Besonders weil die HH einen unkastrierten Rüden in einer Zeit wo die Hündinnen nun mal überwiegend heiß sind ohne Leine laufen lässt und das wo sie genau weiß das er dann nicht hört.

    Hier wird doch davon ausgegangen, das der Hund nicht hört und es wird sich mukiert, das der unkastrierte Rüde ohne Leine läuft, obwohl ja die Hündin gerade läufig ist.

    Und das genau ist der Punkt: a woher weiß man, ob der Hund generell nicht hört oder ob es nur ein "Ausrutscher" war und b wohler soll der Halter wissen, wann welche Hündin läufig ist, weil die Hündinnen das ganze Jahr über läufig werden können.

    Ich Stelle jetzt hier mal die Forderung auf, das alle Hündinnen ein Tuch tragen sollen und zwar Rot wenn läufig und weiß wenn nicht läufig.
    Wenn schon gefordert wird, das ich meinen Hund anleinen muss und zwar immer, weil immer eine Hündin läufig sein könnte und der Herr Hund immer noch ein Lebewesen ist und auch mal anders reagiert, als er sollte und es gewöhnlich tut.

    Ich nehme meinen Hund übrigens immer ran, wenn ich einen anderen Hund sehe, völlig egal ob Rüde oder Hündin und ob kastriert oder intakt und ob läufig oder nicht läufig und sollte mein Hund mir mal den Stinkefinger zeigen - einmal im halben Jahr vielleicht - dann gehe ich hin und sammel ein und ja dann entschuldige ich mich auch.

    es gibt Spielbellen, Angstbellen, Anzeigenbellen, Angriffsbellen, Warnungsbellen und was was ich nicht noch. Je nach Situation wird man mal das eine oder andere zu hören bekommen.

    Bei uns höre ich immer mal wieder Spiel- Warn-, Angst- und Anzeigenbellen, ach ja und das Terriertier lässt auch ganz gern mal das Jagdbellen hören.

    Zitat

    Cerridwen

    Ja ich weiß das des die von Radant sind. Das einzige Problem was ich mit diesem Geschirr habe, ist, daß ich schon mal eins ausgeliehen hatte und damit mit Dusty wandern war. Und trotz das ich der Meinung war das es gut passt, hing es oft schräg, teilweise wieder in Richtung der Achseln und ob des nicht rutscht wenn die Schleppleine dran ist ... ich weiß es nicht.

    Ich kann jetzt nur für Lenny sprechen, der hat ja einen bulligen tiefen Brustkorb. Bei den rutschen auch sämtliche Geschirre hin und her und die SL war überall am Hund, nur nicht da wo sie sein sollte.
    Bei dem ist es bei uns nun so, das da nichts mehr zur Seite rutscht, es sei denn er will unbedingt in eine Richtung und die Leine (also ich) gehe nicht mit. Da entwickeln dann allerdings die 10 kg Hund auch genauso viel Kraft wie unser Großer.

    Gehe nicht in eine Hundeschule, sondern hole dir den Trainer ins Haus, damit sich dieser die Situation genau anschauen kann und entsprechend auch analysieren kann.

    Besorgt euch einen guten Maulkorb und gewöhnt den Hund schon mal daran, das kann nicht verkehrt sein.
    Bis zum Termin des Trainers, würde ich den Hund entweder irgendwo anbinden, wenn Besuch im Haus ist, oder in einen separaten Raum bringen, damit man erste einmal ein Sicherung für alle Beteiligten gegeben ist.

    Zitat

    hab ich eigentlich erwähnt, das mit 10min ta, einmal augentropfen plus eine flussigkeit um zu schauen ob die hornhaut verletzt ist 23 euro gekostet haben?

    bin immer wieder über die preise erstaunt.

    Wäre ich auch wenn so ein niedriger Preis auf meiner Rechnung stehen würde.

    Ich soll also meine Rüden sein Leben lang an die Schleppleine tun, nur weil immer irgendwo eine Hündin läufig ist und er sich dann eventuell mal bei einer vergisst?

    Das halte ich für einen schlechten Scherz, denn wie gesagt, woher soll ich wissen, wo welche Hündin gerade läufig ist oder werden könnte. Bedeutet ich muss mir einen Kalender aufhängen oder immer Leine und beides ist unakzeptabel.
    Denn da stellt sich immer noch die Frage, wie willst du als Hündinnenbesitzer mir sagen können, ob es nun in dem Fall eine Ausnahme war oder nicht?

    Auf der einen Seite fühlen sich Besitzer von Hündinnen immer diskriminiert, wenn man was sagt und auf der anderen Seite tuen die mit solchen Forderungen nichts anders.

    Ich habe 2 wirklich sehr unproblematische Kameraden hier, die auch im Grunde sehr gut zusammen passen aber auch zusammen unausstehlich sein können.
    Keiner der beiden hat größere Baustellen, die uns nun noch mehr einschränken würden.
    Aber zum einem beim Futter muss man aufpassen, das der Lütte auch seine Portion bekommt und nicht der Große seinen Staus ausspielt und sagt meins. Dann muss man gerade immer beide im Auge haben, weil es ist doch selten, das die beiden in eine Richtung laufen. Das Spiel muss man immer mal etwas managen und auch die "Sicherung der Grenzen", weil sonst wird am Zaun oder an der Haustür gebellt.
    Hin und wieder gehe ich tatsächlich getrennt, damit ich mal mit einem etwas mehr machen kann und dann kommt der andere dran.
    Weggehen mal in ein Restaurant oder so, nicht überall ist man gern gesehen, wenn man mit 2 Hunden ankommt - auch wenn sie sich benehmen können.
    Alleinebleiben, wenn man mal mit einem ganz dringend zum TA muss und der andere nie gelernt hat ganz alleine zu bleiben, das ist immer eine logistische Meisterleistung oder man hat dann wirklich beide beim TA. Medikamentengabe wäre auch so ein Beispiel.

    Am Anfang habe ich auch noch gedacht, och 2 Hunde 2x arbeite in bestimmten Bereichen. Aber das habe ich dann doch sehr schnell revidiert. An manchen Tagen ist es richtig easy und an anderen Tagen bin ich froh, wenn mein Mann nach Hause kommt und ich auf die Couch fallen kann.

    So schaffen ist es, wenn man sich organisiert und den finanziellen Rückhalt hat, aber es kann sehr anstrengend sein.

    Und zum Hund im Alltag sehe ich es ähnlich wie im Sport. Warum soll ich ein Verhalten, was der Hund vielleicht schon kann, bei einer zum Beispiel eigenständigen Ausführung nicht belohnen? Auch da kann ich bei gehen und das Verbal und vielleicht mit einem Markerwort belegen. Aber ich kann auch da etwas variabel sein und vielleicht etwas ganz besonders mit einem Beutezerrspiel belohnen und das Verhalten noch mal extra Positiv bestärken.

    Beste Beispiel ist, das ich einen Reiter übersehen haben. Mein Hund hat ihn gesehen, geht 20 m auf ein Wiese, die an dem Weg ist - weil wir das immer machen, wenn wir einem Reiter begegnen - und schaut mich an. Nun in dem Moment habe ich das Pferd gesehen und meinen Hund angewiesen, sich hin zulegen, weil ich noch ein Stücken weg war. Ich gehe also auch auf die Wiese und hatte meinen Hund vorher schon verbal gelobt. Weil ich aber stolz auf ihn war, habe ich danach noch schnell den Beisswurst aus der Weste gezaubert und habe mit ihm kurz getobt - während die anderen beiden im Down auf der Wiese lagen und zuschauten. Nach der kurzen Tobeeinheit, bekamen alle noch ein Lecker und wir sind weiter gewandert.
    Wäre mein Offlinehund bei Sichtung des Reiters zu mir gekommen, hätte er auch nur ein verbales Lob bekommen und wir wäre alle gemeinsam auf die Wiese gegangen.

    Oder wenn mein Kurzer einen Hasen aufspringen sieht, dem 3 Sprünge hinterherläuft und sein Verhalten von selbst abbricht, noch bevor ihn ihn rufen kann und zu mir geschossen kommt, dann wird der auch deutlich "besser" und "motivierender" belohnt, als wenn er nur den Rückruf ausgeführt hätte.

    Es kommt halt immer auf das Verhalten an, welches ich erwarte und welches mir gezeigt wird. Danach kann man die Belohnung entsprechend variieren und anpassen und es gibt bei uns sogar Dinge, die werden bei uns gar nicht mehr belohnt, wie das Warten an Weggabelungen.