Beiträge von Cerridwen

    Bei uns wird die Ration aufgeteilt. Morgens, abends und vielleicht auch noch mal was zwischendurch.
    Wer gesund ist, kann diese Portion auch mit einem Mal futtern und er nicht will, der muss warten, bis es wieder etwas gibt.
    Lasse ich den Hund entscheiden, dann ziehe ich mir unter Umständen einen heran, der mir dann vorschreibt, wann das Fresschen kredenzt werden sollte.

    Ich warte auch so 15 - 30 Minuten, bevor ich das Futter wegstelle.

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    Oberstes Gebot unter kompetenten Trainern ist eigentlich, daß man mit einer läufigen Hündin nicht an Problemen arbeitet. Normal würde jeder sagen, warte die Zeit ab. Wundert mich, daß eine Frau Gröning da so locker drüber hinweg sieht.

    Sehe ich nicht ganz so, denn auch mit einer läufigen Hündin kann man arbeiten und Grundlagen schaffen. Man muss nur auf den Zustand, die Tagesform, Aufnahmebereitschaft und Motivation achten.

    In Einzelstunden sollte das gar kein Problem sein, in Gruppenstunden nur bedingt und einzig und allein auf Seminaren, wo man nach 2 Tagen wieder auf sich allein gestellt ist, würde ich es nicht unbedingt machen wollen.

    Nun gut man kann natürlich auf das Training in der Läufigkeit verzichten, aber wie sieht es denn dann im Alltag aus?


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    Daher würde ich mich sehr interessieren, ob jemand mit einem echten Jagdproblem bei ihr war und Erfolg hatte, den Hund wirklich zurückrufen kann, lose durch den Wald läuft !?

    Ich kenne 2 Personen, die zwar nicht bei Pia waren, sondern bei Ariane und beide haben damit ihr Problem mit jagenden Hund gelöst bekommen und ja es waren echte Jagdprobleme.

    Um es so zu sagen, ich schaue auch bei jeder Art der Ausbildung genauer hin und man wird immer positives, wie auch negatives finden. Wenn man damit arbeiten kann und es für sich vertreten kann, dann ist es gut, wenn nicht ist es doch auch nicht schlimm. Wenn man sich nur Teile aus einem System nimmt, weil es passt, dann ist es auch in Ordnung.

    Was das Problem mit dem Radius einhalten angeht: unser Borderlabbi hat es hier auf dem Dorf in einem Monat gelernt und unser Terriertier in 3 Monaten und das nach der in dem AJT Buch beschriebenen Version. Was aber nicht heißt, das auch beide ohne Leine laufen können, das kann nur der Große im Wald. Der Kleine würde immer noch im Radius am Wegrand sich die Mäuse schnappen - größere Tiere interessieren ihn nicht, auch nicht wenn sie direkt vor seiner Nase aufspringen.

    Unser Markerwort ist für den Großen "Supi" und für den Kleinen "jepp". DAs habe ich immer mit gesagt, wenn ich geclickert habe und mach es auch immer noch. Das ist für unsere beiden noch mal eine Unterscheidung, wer dran ist.
    Geht ganz toll und man kann dann den Clicker auch schon mal vergessen oder einfach mal ohne Clicker markern und damit eine Übung sogar verlängern und mit einem Marker + Click oder Jackpott beenden.

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    bei mir gibts für wirkliches fehlverhalten (ignorieren von kommandos, die eigentlich sitzen) eine deutliche, strenge ansage, inklusive drüberbeugen und kurz fixieren. :warn:

    Das wäre für meinen schon wieder zu viel und er würde wie ein geprügelter Hund 2 - 5 m hinter mir herschleichen und zwar nicht nur den Rest des Spazierganges, sondern den Rest des Tages. Da könnte ich mich mit Leberwurst einschmieren, das würde ihn nicht davon abhalten.

    Ich würde dafür sorge tragen, das alle Menschen den Hund konsequent ignorieren, solange sie so rumhüpft. Erst wenn sie sich beruhigt hat und sich entspannt, dann darf der Besuch die Bekannten ruhig begrüßt werden und diese dürfen dann natürlich den Hund nicht wieder hochpeitschen.
    Das der Hund die Leute nicht umrennt, dafür sollte Hund an die Leine und kurz gehalten werden.

    Heuschnupfen gibt es auch bei Hunden und kann zu tränende Augen führen.

    Bei unserm tränen die Augen, wenn er in der Sonne ist massiver. Der hat aber von Haus aus zu trockene Augen, wie ich nun erfahren durfte. Der braucht täglich einmal Salbe und 3 - 6x nach Bedarf Tropfen.

    Fremdkörper im Auge lösen Tränen aus.

    Da gibt es viele Ursachen.

    Entweder mal zu einem anderen TA gehen und eine 2. Meinung einholen oder mal schauen, ob es bei euch einen Tieraugenarzt gibt.
    Ich werde nämlich zu so einem noch mal gehen - in meinem Fall nach München in die Tieraugenklinik. Die machen den ganzen Tag nichts anderes, als sich mit Augenerkrankungen zu beschäftigen.

    Ich denke, das es nicht nur Halter mit Hunden, die schon vor der Einführung der Liste einen solchen Hund hatten den bei einem Umzug behalten dürfen, sondern auch wenn das Tier noch jünger ist. Aber es hängt bestimmt auch etwas davon ab, aus welchem Bundesland man zu zieht, wie alt man ist und ob es vielleicht schon mal einen Vorfall mit dem Hund gab.

    Als ich damals anfragte wegen meiner Hunde, wurde ich auch gefragt, welche Rassen, damit man mir die richtigen Unterlagen zusenden könne und ich glaube, das ich auch so eine Rasse legal nach Bayern hätte mitnehmen dürfen.

    Aber ich glaube dazu reicht es nicht, mal ein halbes Jahr aus Bayern auszuwandern und dann mit Pitt oder what ever wieder zurück zu ziehen.

    Normal ist es nicht, aber gerade in einer fremden Wohnung durchaus mal drin, besonders, wenn vielleicht noch ein anderer Hund in der Wohnung war oder generell ein Kommunikationsproblem vorliegt. Man könnte auch sagen, das ihr mal in dem Bereich der "Rangfolge" und der "Arbeitsaufteilung" genaue analysieren solltet und das mal mit Hilfe einer Hundeschule und eines Hundetrainers.
    Rüden wollen damit ja auch ihr "Revier" markieren.