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Oberstes Gebot unter kompetenten Trainern ist eigentlich, daß man mit einer läufigen Hündin nicht an Problemen arbeitet. Normal würde jeder sagen, warte die Zeit ab. Wundert mich, daß eine Frau Gröning da so locker drüber hinweg sieht.
Sehe ich nicht ganz so, denn auch mit einer läufigen Hündin kann man arbeiten und Grundlagen schaffen. Man muss nur auf den Zustand, die Tagesform, Aufnahmebereitschaft und Motivation achten.
In Einzelstunden sollte das gar kein Problem sein, in Gruppenstunden nur bedingt und einzig und allein auf Seminaren, wo man nach 2 Tagen wieder auf sich allein gestellt ist, würde ich es nicht unbedingt machen wollen.
Nun gut man kann natürlich auf das Training in der Läufigkeit verzichten, aber wie sieht es denn dann im Alltag aus?
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Daher würde ich mich sehr interessieren, ob jemand mit einem echten Jagdproblem bei ihr war und Erfolg hatte, den Hund wirklich zurückrufen kann, lose durch den Wald läuft !?
Ich kenne 2 Personen, die zwar nicht bei Pia waren, sondern bei Ariane und beide haben damit ihr Problem mit jagenden Hund gelöst bekommen und ja es waren echte Jagdprobleme.
Um es so zu sagen, ich schaue auch bei jeder Art der Ausbildung genauer hin und man wird immer positives, wie auch negatives finden. Wenn man damit arbeiten kann und es für sich vertreten kann, dann ist es gut, wenn nicht ist es doch auch nicht schlimm. Wenn man sich nur Teile aus einem System nimmt, weil es passt, dann ist es auch in Ordnung.
Was das Problem mit dem Radius einhalten angeht: unser Borderlabbi hat es hier auf dem Dorf in einem Monat gelernt und unser Terriertier in 3 Monaten und das nach der in dem AJT Buch beschriebenen Version. Was aber nicht heißt, das auch beide ohne Leine laufen können, das kann nur der Große im Wald. Der Kleine würde immer noch im Radius am Wegrand sich die Mäuse schnappen - größere Tiere interessieren ihn nicht, auch nicht wenn sie direkt vor seiner Nase aufspringen.